Dies ist der öffentliche Beispiel-Bericht. Er zeigt, wie ein Bericht aussieht, ist aber kein echter Kundenbericht.
Das ist ein Beispiel. Für Ihre eigene Wohnung dauert es 8 bis 15 Minuten, ab 19,99 €.
Meine Wohnung prüfenPrüfbericht Plus · Bank-Niveau
3-Zimmer-Eigentumswohnung, 81 m², 3. Stock mit Lift, Favoritenstraße 43, 1040 Wien
Favoritenstraße 43, 1040 Wien · Wien · Österreich
Energie D (HWB 108 kWh/(m²a)), fGEE 1,58 entspricht Klasse C
70 von 100, Note B-. Geprüfte Quellen: 21. Verlässlichkeit: mittel. Mit eigenen Unterlagen steigt sie.
24.000 €
Diese Instandsetzung kommt zum Kaufpreis dazu. Der Bericht schätzt sie auf 24.000 € bis 46.000 €.
Was Sie jetzt tun können
SMH Property Rating
Solide, mit einzelnen Punkten, die vor der Unterschrift geklärt gehören. Was das ist, steht unten bei den Kategorien.
- Recht95
- Technik & Zustand65
- Marktpreis56
- Standort63
- Energie53
- Naturgefahren85
- Liquiditätkeine ausreichenden Belege
6 von 7 Bereichen bewertet, 1 ohne ausreichende Belege
Wie jede Kategorie zu ihrer Bewertung kommt, mit Quelle
6 von 6 Kategorien der Note bewertet, mit Quelle. Der Rest ist ehrlich als „nicht bewertbar“ gekennzeichnet, kein erfundener Wert.
So entsteht die Zahl: 6 von 6 Bereichen sind belegt: 95 + 65 + 56 + 63 + 53 + 85. Das ergibt 70. Alle Bereiche zählen gleich schwer. Nicht belegte Bereiche werden weggelassen, nicht geschätzt.
Die Skala: A+ 95 · A 90 · A- 85 · B+ 80 · B 75 · B- 70 · C+ 65 · C 60 · C- 55 · D+ 50 · D 45 · D- 40 · E 30 · F
Was das heißt: Solide, mit einzelnen Punkten, die vor der Unterschrift geklärt gehören. Was das ist, steht unten bei den Kategorien.
Noch nicht SMH Verified. Es fehlt: Fläche belegt; Baujahr belegt; Eigentumsart aus Unterlage oder Register; Energieklasse aus Energieausweis; Datenlage ausreichend (Freigabetor Stufe 1).
Recht
Wem gehört es, und was lastet darauf
95
Technik & Zustand
Zustand des Gebäudes und was zu reparieren ist
65
Marktpreis
Ob der Preis zu vergleichbaren Objekten passt
56
Standort, amtliche Daten
Lärm, Umgebung, Anbindung und was daneben gebaut werden darf
63
Energie
Energieverbrauch und was eine Sanierung fordert
53
Naturgefahren
Hochwasser, Altlasten und andere amtliche Gefahrenzonen
85
Liquidität
Wie leicht sich das Objekt wieder verkaufen lässt
–
hier nicht anwendbar, zählt nicht mit
Dokumentation
Wie viel dieses Berichts amtlich belegt ist
75
zählt nicht in die Note
Rechtliche Hinweise: 1. Rechtliche Chancen: 0. Der Mietrechtsrahmen ist berücksichtigt.
- – Rechtlicher Hinweis „Gesetzliches Vorzugspfandrecht der Eigentümergemeinschaft“ (Gewicht niedrig)
- – Mietrecht: Das vom Eigentümer genannte Baujahr 1956 spricht gegen den Vollanwendungsbereich des MRG. Bei Eigentumswohnungen endet die Vollanwendung bei Baubewilligung nach dem 8. Mai 1945, § 1 Abs. 4 Z 3 MRG. Bestätigt ist das erst durch den Baubewilligungsbescheid. Das Gebäuderegister der Stadt Wien nennt für den Suchradius dagegen die Bauperiode 1848 bis 1918, ohne gesicherte Zuordnung zu diesem Haus. Die amtliche Richtwertauskunft weist für Wien 6,74 € je m² zum Stichtag 01.04.2026 aus. Sie hält fest, dass der Richtwert bei Baujahr 1956 in der Regel nicht greift. Die amtliche Lagezuschlagsauskunft der Stadt Wien nennt für diese Adresse 0,00 € je m², kein Gründerzeitviertel, Lage laut Stadt nicht überdurchschnittlich. Eine zulässige Obergrenze in Euro wird in diesem Bericht nicht genannt, die Berechnung erfolgt im nachgelagerten festen Prüfverfahren.
- – Noch zu prüfen: „Energieausweis liegt nicht im Original vor, Ausstellungsdatum fehlt“
Geschätzt aus der Instandsetzungsschätzung dieses Berichts (24000 bis 46000 EUR, rund 432 EUR je m²) und der Zustandsangabe im Inserat. Ohne Fotos und ohne Besichtigung, deshalb höchstens 85.
- – Instandsetzung laut Bericht: 24000 bis 46000 EUR
- – Zustand laut Inserat: „gepflegt, Fenster 2012 getauscht, Bad 2016 erneuert, separate Küche, derzeit noch möbliert“
Gestützt auf ein Vergleichsband aus 4 echten Objekten, der angesetzte Wert liegt außerhalb davon.
- – Preisurteil: marktgerecht
- – 4 echte Vergleichsobjekte (ein Urteil „unter Marktwert“ gibt es erst ab 3)
- – Vergleichsband aus 4 echten Objekten, Preisstreuung 16 %
- – Der angesetzte Wert liegt 11 % über dem Vergleichsband
- – Amtliche Kaufpreis-Einordnung: marktgerecht
- – Grundlage: STATISTIK AUSTRIA, Wohnungspreise 2025 je politischem Bezirk; Statistik Austria, Häuserpreisindex (HPI) Basis 2025
Standort: die Lagenote des Berichts. Fällt ein amtlicher Befund (Lärm, Widmung, Breitband, Ortsbildschutz) schlechter aus, gilt dieser; die Befunde stehen als Belege daneben.
- – Amtliche Lärmkarte: 70 bis 74 dB (Tag-Abend-Nacht-Pegel Lden)
- – Breitbandatlas: 1 Gbit/s und mehr verfügbar
- – Flächenwidmung: reines Wohngebiet
Eingeschätzt ohne Energieausweis, deshalb vorsichtiger bewertet.
- – Klasse D laut Angabe im Inserat, ohne vorliegenden Energieausweis
- – Datum des Energieausweises laut Inserat: gültig bis 31.01.2033
Naturgefahren aus den amtlichen Karten des Landes. Nur amtliche Zonen gehen in die Zahl ein.
- – Starkregen: Oberflächenabfluss am Standort kartiert (Starkregen: Wassertiefe bei Oberflächenabfluss (Umweltbundesamt))
- – Ohne Auskunft und nicht in der Zahl: Naturgefahren
Verkäuflichkeit lässt sich erst beurteilen, wenn dieselbe Immobilie ein zweites Mal am Markt auftaucht. Dies ist der erste Bericht zu diesem Objekt, deshalb zählt die Kategorie hier nicht mit.
12 von 16 prüfbaren Angaben sind mit einem amtlichen Beleg oder einer dokumentierten Grundrissangabe hinterlegt. Nicht jedes Land führt für jede Angabe ein amtliches Register, eine niedrige Quote kann also auch daran liegen.
- – Baujahr: belegt
- – Wohnfläche: nicht belegt
- – Energieklasse: nicht belegt
- – Schätzwert: belegt
- – Raumaufteilung: nicht belegt (0 von 7 Räumen)
- – Amtliche Register: 10 Themen mit Befund, 1 nur mit Hinweis auf die zuständige Stelle
- – Hinweise im Bericht insgesamt: 11
1 von 10 · Übersicht
Ob der Kaufpreis stimmt, ist noch nicht sicher.
Grund: Dafür fehlen noch Angaben zur Immobilie oder belegte Vergleichspreise.
Kaufwert
Geforderter PreisMarktwert-Spanne
Das tun Sie jetzt
- Fordern Sie diese Unterlagen schriftlich an. Die fertige Mail steht unten zum Kopieren.
- Entscheiden Sie erst, wenn die Antworten da sind.
Diese Unterlagen machen es sicher
- Einen aktuellen Grundbuchauszug samt Einverleibungsurkunden
- Bei Wohnungseigentum: den Wohnungseigentumsvertrag, das Nutzwertgutachten, die Vorschreibung und den Stand der Rücklage
- Eine Auskunft des Verwalters zu offenen Beträgen des Verkäufers
- Bei einem vermieteten Objekt: alle Mietverträge und die Angabe, ob der Mietvertrag im Grundbuch verbüchert ist
Berichtszusammenfassung
- Preis & MarktwertKeine DatenNicht einordenbar
- LageKeine Probleme gefunden72 von 100
- Zustand & RenovierungAchtungbis zu 46.000 €
- EnergieKeine Probleme gefundenD
- Risiken & RechtAchtung11 Warnzeichen, davon 0 schwerwiegend
- Vermietung & RenditeKeine Probleme gefunden1.150 € im Monat
- FinanzierungAchtungfinanzierbar mit Auflagen
- GrundrissKeine DatenNein, die Räume sind geschätzt
- Datenlage & offene PunkteKeine Probleme gefundenmittel
Datenquellen: Wir haben 21 Quellen geprüft
Diese Unterlagen können Sie nachreichen
Je mehr davon vorliegen, desto genauer wird die Bewertung.
So gehen Sie vor
Was wir empfehlen
Der geforderte Preis von 395.000 € liegt innerhalb der ortsüblichen Spanne von 349.045 bis 410.000 € (unteres Ende = konservativer Wert), also im oberen Drittel. Aus konservativer Bewertungssicht liegt die Obergrenze bei 349.045 €. Oberhalb dieses Werts erscheint ein Erwerb nach den derzeit verfügbaren Informationen zunehmend risikobehaftet.
Diese Unterlagen verlangen
Die 11 Punkte aus „Was noch offen ist“ sind Ihre Liste für den Makler. Solange die offen sind, kennen Sie das Objekt nicht vollständig, und jede Zahl hier steht unter Vorbehalt.
Preis verhandeln
Über dem Verhandlungsziel zahlen Sie den Mangel mit, den Sie gerade gefunden haben.
Erst dann unterschreiben
Alles davor lässt sich noch ändern. Ab der Unterschrift tragen Sie das Risiko.
Preis & Marktwert
Keine DatenNicht einordenbar, die belegten Vergleiche reichen nicht.
Wir haben geprüft, ob der verlangte Preis zum Marktwert passt.
niedrig
349.045 €
mittel
387.828 €
hoch
410.000 €
Details ansehen
Das haben wir überprüft:
- Wie viele belegte Vergleichsobjekte gibt es?
- 5
- Bis zu welchem Preis lohnt ein Gebot?
- 349.045 €
Schätzung, keine amtliche Bewertung und keine Beratung.
Lage
Keine Probleme gefunden72 von 100
Wir haben geprüft, wie gut Lage und Umfeld des Objekts sind.
Details ansehen
Das haben wir überprüft:
- Wie ist die Lage?
- Die Favoritenstraße ist an dieser Stelle eine stark befahrene Geschäftsstraße zwischen Taubstummengasse und Südtiroler Platz.
- Was liegt in der Nähe?
- U1 Taubstummengasse in rund 4 Gehminuten; U1 Südtiroler Platz und Wien Hauptbahnhof in rund 8 Gehminuten; Straßenbahn und Buslinien an der Favoritenstraße und am Südtiroler Platz
Scan-my-Home-Anmerkung
U1 Taubstummengasse und Südtiroler Platz liegen in wenigen Gehminuten, die Nahversorgung an der Favoritenstraße ist dicht.
Angaben nach den im Bericht genannten Quellen, ohne Gewähr.
Zustand & Renovierung
Achtungbis zu 46.000 €
Wir haben geprüft, ob das Objekt Renovierungsbedarf hat und was er kostet.
Mit den Protokollen der Eigentümerversammlung stehen hier beschlossene und geplante Sanierungen.
Details ansehen
Das haben wir überprüft:
- Wie hoch ist der Renovierungsbedarf?
- 24.000 € bis 46.000 €
- Welche Posten sind dringend?
- Räumung und Entrümpelung der möblierten Wohnung; Elektroinstallation erneuern, Verteiler, Leitungen, Steckdosen
Scan-my-Home-Anmerkung
Fenster 2012 und Bad 2016 sind erneuert, das hebt den Zustand über den Durchschnitt eines Hauses von 1956. Elektroinstallation, Böden und Küche stammen nach den Angaben aus dem Bestand.
Kosten sind Spannen aus der Analyse, kein Handwerkerangebot.
Energie
Keine Probleme gefundenD
Wir haben geprüft, wie energieeffizient das Objekt ist.
Mit Ihrem Energieausweis stehen hier HWB, Klasse und Gültigkeit aus dem Dokument.
Details ansehen
Das haben wir überprüft:
- Gibt es passende Förderprogramme?
- 3 Programme im Bericht
Die Klasse stammt aus den Angaben zum Objekt, wir haben sie nicht gemessen.
Risiken & Recht
Achtung11 Warnzeichen, davon 0 schwerwiegend
Wir haben geprüft, ob es Warnzeichen oder rechtliche Risiken gibt.
Details ansehen
Das haben wir überprüft:
- Wie viele Chancen gibt es?
- 6
Scan-my-Home-Anmerkung
Die amtliche Lärmkarte weist für diese Adresse 70 bis 74 dB Lden Straßenlärm und 60 bis 64 dB Schienenlärm aus.
Warnzeichen sind Hinweise zum Nachprüfen, keine Rechtsberatung.
Vermietung & Rendite
Keine Probleme gefunden1.150 € im Monat
Wir haben geprüft, welche Miete erzielbar und rechtlich zulässig ist.
Mit Ihrem Mietvertrag steht hier der Vergleich mit Ihrer eigenen Miete.
Details ansehen
Das haben wir überprüft:
- Wie hoch ist die Bruttorendite?
- 3,5 %
Scan-my-Home-Anmerkung
Die genannten 1.150 € sind aus Angebotsmieten vergleichbarer 3-Zimmer-Wohnungen im 4. Bezirk abgeleitet, das entspricht rund 14,20 € je m² netto.
Miete und Rendite sind Rechenwerte, keine Zusage.
Finanzierung
Achtungfinanzierbar mit Auflagen
Wir haben geprüft, wie leicht sich das Objekt finanzieren lässt.
Details ansehen
Das haben wir überprüft:
- Wie hoch ist der Beleihungswert?
- 310.262 €
Die Einstufung ist eine Orientierung, keine Zusage einer Bank.
Grundriss
Keine DatenNein, die Räume sind geschätzt
Wir haben geprüft, ob es einen Plan gibt und wie gut der Grundriss genutzt ist.
Mit Ihrem Einreichplan oder Grundriss stehen hier echte Flächen und die Raumaufteilung.
Details ansehen
Scan-my-Home-Anmerkung
Aus Schätzung: Es lag kein Grundrissplan vor, Räume und Raumflächen sind kein Befund.
Räume und Flächen sind nur so genau wie der vorliegende Plan.
Datenlage & offene Punkte
Keine Probleme gefundenmittel
Wir haben geprüft, wie verlässlich die Angaben sind und was noch fehlt.
Details ansehen
Das haben wir überprüft:
- Wie viele Punkte sind noch offen?
- 11
Mit weiteren Unterlagen wird der Bericht genauer.
Zeitleiste
- 1956Gebaut
- gültig bis 31.01.2033Energieausweis gültig bis 31.01.2033
- 7. Oktober 2026Bericht erstellt
Was noch offen ist · Unklarheiten
Verlässlichkeit der Einschätzung: mittel
Dünne Datenlage in: Gebäude. Diese Kapitel sind gekennzeichnet. Mit Unterlagen (Grundbuchauszug, Energieausweis, Protokolle) wird der Bericht belastbarer.
- ○Kein maßstäblicher Grundriss vorhanden. Die gezeigte Raumaufteilung ist geschätzt, echten Plan beim Makler verlangen.
- ○Wohnfläche von 81 m² beruht auf der Nutzerangabe und ist durch kein Dokument belegt
- ○Keine Fotos übergeben, deshalb kein Foto-Check und keine Zustandsbeurteilung aus Bildern
- ○Baujahr 1956 nur als Nutzerangabe, das amtliche Gebäuderegister nennt für den Suchradius 1848 bis 1918
- ○Heizsystem und Warmwasserbereitung nicht angegeben
- ○Stand der Rücklage und Protokolle der Eigentümerversammlungen unbekannt
- ○Miteigentumsanteil und Nutzwerte unbekannt, kein Wohnungseigentumsvertrag vorgelegt
- ○Ausstellungsdatum des Energieausweises unbekannt, genannt ist nur die Gültigkeit bis 31.01.2033
- ○Keine amtliche Kaufpreissammlung auf Bezirksebene auffindbar, die Vergleichsobjekte sind Angebotspreise
- ○Schutzzone nach der Bauordnung für Wien nicht abgefragt
Scan-my-Home-Bericht · KI-gestützte Indikation, kein beeidetes Verkehrswertgutachten · Bewertung konservativ inkl. 10 % Sicherheitsabschlag · Zins-/Marktdaten Stand 2026-07 · Version 663
2 von 10 · Marktwert
Preis & Marktwert
Keine DatenNicht einordenbar, die belegten Vergleiche reichen nicht.
Wir haben geprüft, ob der verlangte Preis zum Marktwert passt.
niedrig
349.045 €
mittel
387.828 €
hoch
410.000 €
Bewertung im Detail: Punkte, Warnzeichen, Herleitung
Was das Objekt wirklich wert ist
Konservativer Wert (−10%)
349.045 €
Ihr Verhandlungsziel, damit rechnen Sie
Rechnerische Orientierung, keine Kauf- oder Anlageberatung.
Preisspiegel
Im Preisspiegel STATISTIK AUSTRIA, Wohnungspreise 2025 je politischem Bezirk: innerhalb der Spanne.
Spanne 277.828 € bis 819.224 €, Mitte 548.526 €. Geforderter Preis: 395.000 €.
Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Wohnungspreise 2025 je politischem Bezirk
Im Preisspiegel belegte Vergleichsangebote: innerhalb der Spanne.
4 belegte Vergleichsangebote: 4.392 € bis 5.135 € je m², Median 4.713 € je m². Dieses Objekt: 4.877 € je m².
Kaufpreis
Ist der Preis fair, was bringt Vermietung?
Der Preis liegt innerhalb der Spanne aus amtlichen Werten.
- Angebotspreis
- 395.000 €
- Spanne
- 277.828 € bis 819.224 €
- Mitte
- 548.526 €
- Abstand zur Mitte
- 28 Prozent unter der Mitte
- Sicherheit
- 33 %
- Grundlage
- Durchschnittspreise der Statistik Austria (Bezirk)
Einordnung aus amtlichen Werten, kein Verkehrswert nach § 194 BauGB und kein Gutachten.
Was Vermietung bringt
- Angesetzte Miete des Berichts (Abschnitt Vermietung)
- 14,20 €/m² im Monat
- Mietpotenzial-Rendite
- 3,5 %
Mietpotenzial-Rendite = Jahresnettokaltmiete des Mietpotenzials geteilt durch den Angebotspreis, vor Kosten, Steuern und Leerstand. Die Bruttorendite auf einen Blick rechnet mit der erzielbaren Miete.
Woher die Werte kommen
belegt: steht so in einer Quelle · errechnet: aus Belegtem abgeleitet · ungeprüft: aus Inserat oder Foto ausgelesen, nicht geprüft · fehlt: nicht gefunden
- Angebotspreisbelegt395.000 €Angebotspreis 395.000 EUREigene Angaben im Formular
- Wohnflächebelegt81 m²Wohnfläche 81,0 m²Eigene Angaben im Formular
- Baujahrbelegt1956Baujahr 1956 (wählt die Bauperiode)Eigene Angaben im Formular
- Durchschnittspreiserrechnet5.484 bis 7.321 EUR je m²Durchschnittspreis 5.484 bis 7.321 EUR je m² Wohnfläche, Preisniveau 2025, Bezirk Wien 4.,Wieden, 2 Zellen (Eigentumswohnungen ohne Außenflächen; Eigentumswohnungen mit Außenflächen)
- Angesetzte Miete des Berichts (Abschnitt Vermietung):errechnet14,20Angesetzte Miete des Berichts (Abschnitt Vermietung): 1.150 EUR im Monat bei 81,0 m², das sind 14,20 EUR je m² ohne Betriebskosten. Die Richtwertgrenze nach § 16 MRG gilt für dieses Objekt nicht gesichert.Abschnitt Vermietung des Berichts
Begründung
- Grundlage: Durchschnittspreis der Statistik Austria 5.484 bis 7.321 EUR je m² (Bezirk Wien 4.,Wieden, Preisniveau 2025), mit dem Häuserpreisindex auf 2026Q2 fortgeschrieben (Faktor 1,0577). Durchschnitt, nicht objektbezogen.
- Mitte 548.526 EUR bei 81,0 m², Spanne 277.828 EUR bis 819.224 EUR (plus/minus 49 Prozent, eigene Festlegung von Scan my Home, Stand 25.09.2026).
- Angebotspreis 395.000 EUR liegt 28 Prozent unter der Mitte: marktgerecht.
- Vermietung: 14,20 EUR je m² nettokalt (Abschnitt Vermietung des Berichts) ergeben bei 81,0 m² eine Mietpotenzial-Rendite von 3,49 Prozent auf den Angebotspreis (Basis: Abschnitt Vermietung des Berichts), vor Kosten und Steuern. Die Bruttorendite auf einen Blick rechnet mit der erzielbaren Miete.
Hinweise
- Einordnung aus amtlichen Durchschnittspreisen. Kein Verkehrswert nach § 2 Abs. 2 LBG und kein Gutachten.
- Durchschnittspreise Statistik Austria: © STATISTIK AUSTRIA. Inhalte wurden bearbeitet. Geometrisches Mittel der Verkäufe 2021 bis 2025 auf Preisniveau 2025: Einordnung, kein Objektwert.
- Die Mietpotenzial-Rendite rechnet mit der Miete aus dem Abschnitt Vermietung, weil die Richtwertgrenze nach § 16 MRG für dieses Objekt nicht gesichert gilt (Teilanwendung des MRG ist möglich, § 1 Abs. 4 MRG). Es ist dieselbe Miete wie dort.
Rechenweg Schritt für Schritt, mit Rechtsgrundlage
- 1Angebotspreis 395.000 EUR (Quelle Eigene Angaben im Formular)
- 2Objektart
- 3Wohnfläche 81,0 m² (Quelle Eigene Angaben im Formular)
- 4Baujahr 1956 (wählt die Bauperiode) (Quelle Eigene Angaben im Formular)
- 5Durchschnittspreis 5.484 bis 7.321 EUR je m² Wohnfläche, Preisniveau 2025, Bezirk Wien 4.,Wieden, 2 Zellen (Eigentumswohnungen ohne Außenflächen; Eigentumswohnungen mit Außenflächen) (Quelle STATISTIK AUSTRIA, Wohnungspreise 2025 je politischem Bezirk)
- 6Offen: Außenfläche (Balkon, Terrasse oder Garten unbekannt); alle passenden Zellen genommen
- 7Eignung geprüft: Tabelle der Statistik Austria passt zur Objektart; Zelle nach Bauperiode, Wohnfläche und Grundstücksgröße bzw. Außenfläche.§ 9 Abs. 1 ImmoWertV 2021
- 8Durchschnitt aller Verkäufe der Klasse im Bezirk bzw. in der Gemeinde, kein Normobjekt: nur Einordnung.Statistik Austria, Immobilien-Durchschnittspreise 2025: geometrische Mittel aus Transaktionen 2021 bis 2025, auf Preisniveau 2025
- 9Einordnung, kein Verkehrswert.§ 2 Abs. 2 Liegenschaftsbewertungsgesetz (LBG)
- 10Fortschreibung vom Preisniveau 2025 auf 2026Q2: Wert mal HPI(2026Q2) / HPI(2025), Reihe Bestehende Wohnungen.Statistik Austria, Häuserpreisindex (HPI) Basis 2025 = 100, Lizenz CC BY 4.0
- 11Indexfortschreibung HPI Bestehende Wohnungen 2026Q2
5.484,00 × 105,77 / 100,00
- 12Indexfortschreibung HPI Bestehende Wohnungen 2026Q2, obere Zelle
7.321,00 × 105,77 / 100,00
- 13Grundbreite plus/minus 44,35 Prozent: 30 Prozent je Zelle (Bezirksdurchschnitt, kein Normobjekt), plus 14,35 Prozent Streuung der 2 Zellen.Scan my Home, eigene Festlegung zur Spannenbreite (Stand 25.09.2026)
- 14Zuschlag für abgeleiteten Wert (STATISTIK AUSTRIA, Wohnungspreise 2025 je politischem Bezirk)
+ 0,05
- 15halbe Breite der Spanne
- 16Mitte der Spanne (Mitte der Zellen mal Fläche)
(5.800,43 + 7.743,42) / 2 × 81,0 m²
- 17Spanne
548.526 EUR × (1 ± 0,49)
- 18untere Grenze
- 19obere Grenze
- 20Käufersicht
- 21Verkäufersicht: Preisband von
- 22Verkäufersicht: Preisband bis
- 23Angesetzte Miete des Berichts (Abschnitt Vermietung): 1.150 EUR im Monat bei 81,0 m², das sind 14,20 EUR je m² ohne Betriebskosten. Die Richtwertgrenze nach § 16 MRG gilt für dieses Objekt nicht gesichert. (Quelle Abschnitt Vermietung des Berichts)
- 24Mietpotenzial: Grundlage
- 25Mietpotenzial: Nettokaltmiete je m² von
- 26Mietpotenzial: Nettokaltmiete je m² bis
- 27Mietpotenzial-Rendite = Jahresnettokaltmiete des Mietpotenzials (Miete je m² mal Wohnfläche mal 12) geteilt durch den Angebotspreis; vor Kosten, Steuern und Leerstand.Scan my Home, eigene Festlegung zur Spannenbreite (Stand 25.09.2026)
- 28Mietpotenzial-Rendite untere Grenze
14,20 × 81,0 m² × 12 / 395.000 EUR × 100
- 29Käufersicht: Mietpotenzial-Rendite von (Prozent)
- 30Käufersicht: Mietpotenzial-Rendite bis (Prozent)
Quellen
- Eigene Angaben im Formular
- Eigene Angaben im Formular
- Eigene Angaben im Formular
- STATISTIK AUSTRIA, Wohnungspreise 2025 je politischem Bezirk
- Statistik Austria, Häuserpreisindex (HPI) Basis 2025
- § 9 Abs. 1 ImmoWertV 2021
- Statistik Austria, Immobilien-Durchschnittspreise 2025: geometrische Mittel aus Transaktionen 2021 bis 2025, auf Preisniveau 2025
- § 2 Abs. 2 Liegenschaftsbewertungsgesetz (LBG)
- Statistik Austria, Häuserpreisindex (HPI) Basis 2025 = 100, Lizenz CC BY 4.0
- Scan my Home, eigene Festlegung zur Spannenbreite (Stand 25.09.2026)
- Abschnitt Vermietung des Berichts
Ausführlich im PDF, Abschnitt Warum genau dieser Wert und kein anderer. Bericht als PDF
Wert-Herleitung auf einen Blick
Das goldene Band ist die Marktwert-Spanne, der Strich der Marktwert dieses Objekts. Beides auf derselben Skala wie die Balken darüber.
Vom Angebot über den marktüblichen Verhandlungsabschlag und die objektspezifischen Zu- und Abschläge zum Marktwert, dann der fixe Sicherheitsabschlag zum konservativen Wert.
Wie dieser Wert zustande kommt, Schritt für Schritt
Dieser Basiswert liegt 11 Prozent über dem höchsten der 4 Vergleichsobjekte (Band 4.392 € bis 5.135 € je m²). Warum er trotzdem trägt, steht in der Begründung zur Wertermittlung.
Objektbezogene Anpassungen auf den Markt-Basiswert:
Investitionsbedarf und Zustandsabschlag, getrennt
Investitionsbedarf (Sanierungskosten)
€ 24.000 bis € 46.000
Zustandsabschlag im Marktwert
€ 32.319 (7 %)
Zustandsposten: Bausubstanz Baujahr 1956 ohne Generalsanierung, Energieklasse D, HWB 108 kWh/(m²a)
Der Abschlag entspricht 70 Prozent der maximalen Sanierungskosten. Der Markt zieht weniger ab, als die Sanierung kostet. Das ist der Normalfall: Wer saniert, bekommt einen besseren Zustand zurück.
Der Angebotspreis liegt 1,8 % über dem Schätzwert.
Marktwert-Spanne: 349.000 € – 410.000 €. Ein Gebot über dem Verhandlungsziel bedeutet einen Kauf ohne Sicherheitspuffer. Rechnerische Orientierung, keine Kauf- oder Anlageberatung.
Begründung
Der Marktwert leitet sich aus einem Referenzwert von 5.700 € je m² für eine normal instand gehaltene Eigentumswohnung mit Lift in 1040 Wien ab. Dieser Referenzwert beschreibt ein durchschnittlich instand gehaltenes Normobjekt und ist deshalb nicht unmittelbar mit den Angebotspreisen der Vergleichsobjekte vergleichbar: Die vier geprüften Angebote im 4. Bezirk liegen mit 4.392 bis 5.135 € je m² darunter, weil sie Objekte mit Modernisierungsbedarf, ohne gesicherten Lift oder im Erdgeschoss betreffen; das sanierte Objekt mit Balkon liegt mit 6.656 € je m² darüber. Der Referenzwert liegt damit zwischen dem unsanierten Angebotsband und dem sanierten Objekt. Alle Besonderheiten dieser Wohnung stehen einzeln in den Anpassungen und summieren sich auf minus 16 Prozent. Daraus ergeben sich 387.828 € oder 4.788 € je m², also ein Wert innerhalb des Bandes der tatsächlich geprüften Vergleichsangebote. Die amtliche Preisauskunft der Statistik Austria nennt für die Gemeinde Wien 5.212 € je m² für Wohnungen im Jahr 2025. Der geforderte Preis von 395.000 € entspricht 4.876,54 € je m² und liegt innerhalb der Spanne von 349.045 bis 410.000 € (unteres Ende = konservativer Wert). Die amtliche Lärmkarte mit 70 bis 74 dB Lden und die fehlende Freifläche sind die beiden größten Abschläge. Der konservative Wert als Sicherheitslinie beträgt 349.045 €. Das Baujahr 1956 stammt aus der Nutzerangabe und weicht von der amtlichen Bauperiode 1848 bis 1918 ab. Der Bericht folgt der Nutzerangabe und benennt den Widerspruch.
konservativ
349.000 €
Marktkorrektur von 10 Prozent gegenüber dem heutigen Niveau, längere Vermarktungsdauer, Elektrik erneuerungsbedürftig. Entspricht zugleich der konservativen Sicherheitslinie dieses Berichts.
basis
388.000 €
Stabiler Wiener Markt, Räumung erfolgt, Zustand wie beschrieben, keine beschlossene Großsanierung im Haus. Referenzwert 5.700 € je m² abzüglich 16 Prozent Objektanpassungen.
optimistisch
410.000 €
Böden, Malerei und Küche modernisiert, Schallschutz der Fenster bestätigt, Haus ohne Sanierungsstau. Käufer mit Eigennutzungswunsch und Bedarf an U-Bahn-Nähe.
Kosten-Rechner
Stellen Sie Kaufpreis, Nebenkosten und Sanierung ein und sehen Sie sofort, was Sie wirklich zahlen. Das empfohlene Verhandlungsziel ist der konservative Wert.
Vergleichsobjekte
SMH-Vergleichsband: 4.392 €–5.135 €/m² (Median 4.713 €/m², 4 echte Objekte, Confidence 67)
Preis pro m² im Vergleich
Nach dem Preis pro m² liegt dieses Objekt auf Rang 4 von 6 (Rang 1 = niedrigster Preis pro m²).
Die 5 Vergleichsobjekte einzeln, mit Preis, Fläche und Quelle
3-Zimmer-Wohnung nahe Südtiroler Platz, 1040 Wien, 79 m², mit ModernisierungsbedarfQ19Ähnlichkeit 76auf Liste geprüft 07.10.2026
Fast identische Fläche und Zimmerzahl, gleiche Bezirkslage im südlichen Teil der Wieden. Höherer Modernisierungsbedarf als beim Bewertungsobjekt, dessen Bad 2016 und Fenster 2012 erneuert wurden. Stockwerk und Liftangabe nicht gesichert.
Auf dem Portal ansehen → Aktuelles Portalinserat im 4. Bezirk, Treffer aus der Websuche347.000 €
79 m² · 4.392 €/m²
3-Zimmer-Wohnung in 1040 Wien, 72 m², anlegertauglich, freier Mietzins möglichQ20Ähnlichkeit 72auf Liste geprüft 07.10.2026
Gleicher Bezirk, gleiche Zimmerzahl, 9 m² kleiner. Der Quadratmeterpreis von 4.861 € liegt nahezu exakt auf dem geforderten Preis des Bewertungsobjekts. Zustand und Freifläche sind aus dem Treffer nicht gesichert ablesbar.
Auf dem Portal ansehen → Aktuelles Portalinserat im 4. Bezirk, Treffer aus der Websuche350.000 €
72 m² · 4.861 €/m²
3-Zimmer-Erdgeschosswohnung Karolinengasse, 1040 Wien, 74 m², ruhig, mit AußenflächeQ21Ähnlichkeit 66auf Liste geprüft 07.10.2026
Gleicher Bezirk und Zimmerzahl, rund 300 m vom Bewertungsobjekt entfernt. Vorteile sind ruhige Lage und Außenfläche, Nachteil ist das Erdgeschoss ohne Lift-Nutzen. Der Aufpreis von rund 350 € je m² zeigt den Wert von Ruhe und Freifläche.
Auf dem Portal ansehen → Aktuelles Portalinserat im 4. Bezirk, Treffer aus der Websuche380.000 €
74 m² · 5.135 €/m²
3-Zimmer-Wohnung in 1040 Wien, 92 m², BestandQ22Ähnlichkeit 64auf Liste geprüft 07.10.2026
Gleicher Bezirk, 11 m² größer, gleiche Zimmerzahl. Größere Wohnungen erzielen je m² üblicherweise etwas weniger, das erklärt die 4.565 € je m². Zustand und Stockwerk sind aus dem Treffer nicht gesichert ablesbar.
Zum Inserat → Aktuelles Portalinserat im 4. Bezirk, Treffer aus der Websuche420.000 €
92 m² · 4.565 €/m²
Sanierte Altbauwohnung mit Balkon, Blechturmgasse, 1040 Wien, 90 m², 3 ZimmerÄhnlichkeit 45vom Markt 07.10.2026
Gleicher Bezirk und gleiche Zimmerzahl, aber saniert und mit Balkon. Dient als Obergrenze des Bezirksbandes und zeigt den Abstand von rund 1.800 € je m² zum unsanierten Bestand ohne Freifläche. Für das Bewertungsobjekt nur als Richtungsmaß brauchbar.
Aktuelles Portalinserat im 4. Bezirk, gefilterte Ergebnisliste als Fundstelle
Kein Einzelinserat mehr auffindbar, deshalb ohne Link und nicht als Beleg gewertet.
599.000 €
90 m² · 6.656 €/m²
Marktniveau
Diese Zahlen beschreiben den Markt als Ganzes, nicht ein einzelnes Objekt. Sie ordnen dieses Objekt ein und gehen in die Bewertung nicht als Vergleichsobjekt ein.
Amtliche Durchschnittspreise Kauf, Gemeinde Wien, Wohnungen 2025
5.212 € / m²
Marktstatistik für das gesamte Stadtgebiet, kein Einzelobjekt und keine Bezirksaussage. Dient der Einordnung des Niveaus, nicht dem direkten Vergleich.
Quelle: Amtliche Preisauskunft der Statistik Austria, Durchschnittspreise Immobilien, Gemeinde Wien, Wohnungen 5.212 € je m² (2025). Durchschnitt aller Verkäufe im Gebiet, kein Objektwert. · Q23
Belegregister: 26 geprüfte Quellen
Jede konsultierte Quelle trägt ihre eigene Nummer. Die Vergleichsobjekte oben verweisen mit ihrer Q-Nummer hierher, damit Sie jede Angabe selbst nachprüfen können.
- Q1Straßenlärm Lden, 24h (Österreich, 2022)Amtliches Registerhochabgerufen 07.10.2026Lizenz Datenquelle: www.laerminfo.at (CC BY 4.0)
- Q2Schienenlärm Lden, 24h (Österreich, 2022)Amtliches Registerhochabgerufen 07.10.2026Lizenz Datenquelle: www.laerminfo.at (CC BY 4.0)
- Q3Festnetz-Breitband, höchste Downloadrate (Österreich)Amtliches Registerhochabgerufen 07.10.2026Lizenz Breitbandatlas, Breitbandbüro/BMWKMS und RTR-GmbH (CC BY 3.0 AT)
- Q4Mobilfunk-Breitband, höchste Downloadrate (Österreich)Amtliches Registerhochabgerufen 07.10.2026Lizenz Breitbandatlas, Breitbandbüro/BMWKMS und RTR-GmbH (CC BY 3.0 AT)
- Q5Hochwasser HQ300 (extrem)Amtliches Registerhochabgerufen 07.10.2026Lizenz Datenquelle: Umweltbundesamt, BML (CC BY 4.0)
- Q6Radon (Österreich, AGES)Amtliches Registerhochabgerufen 07.10.2026Lizenz AGES, Österreichische Fachstelle für Radon (CC BY 4.0)
- Q7Flächenwidmung (Wien)Amtliches Registerhochabgerufen 07.10.2026Lizenz Datenquelle: Stadt Wien – data.wien.gv.at (CC BY 4.0)
- Q8Gebäuderegister Wien (Stadt Wien)AbfrageAmtliches Registerhochabgerufen 07.10.2026Lizenz CC BY 4.0 Stadt Wien
- Q9Energie-Schätzung aus der Bauperiode (Wien)Amtliches Registerhochabgerufen 07.10.2026Herkunft unvollständig (Lizenz unbekannt)
- Q10Einordnung: Kaufpreise Gemeinde Wien (Statistik Austria)Amtliches RegisterhochLizenz © STATISTIK AUSTRIA, Inhalte wurden bearbeitet
- Q11Einordnung: Bevölkerungsprognose OeROK (Wien, 4. Bezirk (Wieden))Amtliches Registerhochabgerufen 27.09.2026Lizenz CC BY 4.0, Namensnennung: ÖROK
- Q12Starkregen: Wassertiefe bei Oberflächenabfluss (Umweltbundesamt)Amtliches Registerhochabgerufen 02.10.2026Lizenz CC BY 4.0
- Q13Kataster ÖsterreichAmtliches Registerhochabgerufen 07.10.2026Lizenz BEV Katasterservice: "Es gelten die AGB sowie die Standardentgelte und Nutzungsbedingungen des BEV." "Die analogen und digitalen Produkte des BEV unterliegen dem Schutzrecht des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) BGBl.Nr. 111/1936 in der geltenden Fassung." (https://www.bev.gv.at/Services/Geoinformationsdienste/Services/Katasterservice.html, abgerufen 2026-10-12)
- Q14Solarpotenzial des Dachs (Solarpotenzialkataster Wien)Amtliches Registerhochabgerufen 07.10.2026Lizenz CC BY 4.0, Datenquelle: Stadt Wien - data.wien.gv.at
- Q15Amtliche Referenzmiete (Richtwert nach § 5 Richtwertgesetz)Amtliches RegisterhochStand 2026-04-01Lizenz frei zugänglich, kommerziell erlaubt, Quellenangabe „STATISTIK AUSTRIA“ Pflicht (schriftlich bestätigt Infopoint/Rechtsabteilung 24.09.2026)
- Q16Lagezuschlag Wien (Stadt Wien, MA 25 (Richtwert im Internet))Amtliches Registerhochabgerufen 07.10.2026Stand 1994-03-01Herkunft unvollständig (Lizenz unbekannt)
- Q17Denkmalliste Bundesdenkmalamt (Österreich)Amtliches RegisterhochStand 2025-12-31Lizenz CC BY, Quellenangabe Bundesdenkmalamt Pflicht (data.gv.at, alle neun Denkmallisten 2026, geprueft 30.09.2026, Beleg https://www.data.gv.at/api/hub/search/search?q=Denkmalliste%202026&filter=dataset); Liste rechtlich nicht verbindlich, Stichtag nennen
- Q18Energieausweis: Hinweis und Auskunft (Wien)Amtliches RegisterhochLizenz wien.gv.at, Urheberrecht: "Eine öffentliche Verwendung des Angebots darf nur mit Zustimmung der verantwortlichen Seitenurheber*innen erfolgen." Ausgenommen sind die offiziellen, kostenlosen Informationen und Mitteilungen der Stadt Wien; "Gesonderte Lizenzen und Nutzungsbedingungen gelten für" Open Government Data (https://www.wien.gv.at/inhalt/impressum, abgerufen 2026-10-12)
- Q193-Zimmer-Wohnung nahe Südtiroler Platz, 1040 Wien, 79 m², mit ModernisierungsbedarfVergleichsobjektmittelabgerufen 07.10.2026Lizenz keine Lizenz angegeben; Verweis mit Quellennennung, nur Fakten (Preise) übernommen, kein Inhalt
- Q203-Zimmer-Wohnung in 1040 Wien, 72 m², anlegertauglich, freier Mietzins möglichVergleichsobjektmittelabgerufen 07.10.2026Lizenz keine Lizenz angegeben; Verweis mit Quellennennung, nur Fakten (Preise) übernommen, kein Inhalt
- Q213-Zimmer-Erdgeschosswohnung Karolinengasse, 1040 Wien, 74 m², ruhig, mit AußenflächeVergleichsobjektmittelabgerufen 07.10.2026Lizenz keine Lizenz angegeben; Verweis mit Quellennennung, nur Fakten (Preise) übernommen, kein Inhalt
- Q223-Zimmer-Wohnung in 1040 Wien, 92 m², BestandVergleichsobjektmittelabgerufen 07.10.2026Lizenz keine Lizenz angegeben; Verweis mit Quellennennung, nur Fakten (Preise) übernommen, kein Inhalt
- Q23Amtliche Durchschnittspreise Kauf, Gemeinde Wien, Wohnungen 2025Vergleichsobjektmittelabgerufen 07.10.2026Lizenz keine Lizenz angegeben; Verweis mit Quellennennung, nur Fakten (Preise) übernommen, kein Inhalt
- Q24618 Eigentumswohnungen im Bezirk 1040 Wien / Wieden - immosuchmaschine.at - Sep. 2026Marktdatenniedrigabgerufen 07.10.2026Herkunft unvollständig (Lizenz unbekannt)
- Q25U-Bahn-Station TaubstummengasseMarktdatenniedrigabgerufen 07.10.2026Lizenz de.wikipedia.org, Fußzeile: "Der Text ist unter der Lizenz" Creative Commons Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen (CC BY-SA) verfügbar; Mediendateien und Inhalte können zusätzlichen Bedingungen unterliegen (Fußzeile von https://de.wikipedia.org/wiki/Helmholtzplatz, abgerufen 2026-10-12)
- Q26Förderungen für Umstieg von Gas auf erneuerbare Heizsysteme - Stadt WienMarktdatenniedrigabgerufen 07.10.2026Lizenz wien.gv.at, Urheberrecht: "Eine öffentliche Verwendung des Angebots darf nur mit Zustimmung der verantwortlichen Seitenurheber*innen erfolgen." Ausgenommen sind die offiziellen, kostenlosen Informationen und Mitteilungen der Stadt Wien; "Gesonderte Lizenzen und Nutzungsbedingungen gelten für" Open Government Data (https://www.wien.gv.at/inhalt/impressum, abgerufen 2026-10-12)
Marktgerechter Preis, aber Unterlagen und Lärm entscheiden über den Abschluss
Unterlagen vor jeder Unterschrift
Energieausweis und Grundbuchauszug sind geschuldet, der Energieausweis vom Verkäufer gegenüber dem Käufer nach §§ 3 bis 5 EAVG 2012. Wohnungseigentumsvertrag, Nutzwertgutachten, Vorschreibung und Stand der Rücklage schuldet der Verwalter nach § 20 Abs. 3 und § 31 WEG 2002 gegenüber den Eigentümern, nicht gegenüber einem Interessenten. Protokolle der Eigentümerversammlungen und Bauunterlagen sollten vor einer verbindlichen Entscheidung angefordert und geprüft werden, wer sie bereitstellen muss, hängt vom Verfahrensstand ab.
Preisargumente aus dem Objekt selbst
Tragfähig sind die amtlich belegte Lärmbelastung von 70 bis 74 dB Lden, die fehlende Freifläche und die Energieklasse D. Dazu kommt der Modernisierungsbedarf bei Elektrik, Böden und Küche mit 24.000 bis 46.000 €. Vergleichbare 3-Zimmer-Wohnungen im Bezirk werden zwischen 4.392 und 5.135 € je m² angeboten.
Entrümpelung schriftlich fixieren
Der Abzug der Räumungskosten vom Kaufpreis gehört mit Betrag und Termin in den Kaufvertrag. Realistisch sind 2.500 bis 5.000 €. Ohne schriftliche Regelung bleibt das Risiko beim Käufer.
Nebenkosten vollständig einrechnen
Grunderwerbsteuer 3,50 Prozent, Vertragserrichtung und Grundbuch 3,35 Prozent sowie Maklerprovision des Käufers 3,60 Prozent ergeben zusammen 10,45 Prozent. Bezogen auf 349.045 € sind das 36.475 €. Nicht enthalten sind Finanzierungskosten, Pfandrechtseintragung, Bankspesen und Schätzgebühr.
Verlassenschaft und Eigentümerstellung klären
Zu klären sind Einantwortung, Zahl der Erben und die Eintragung im Grundbuch. Vor der Einantwortung braucht der Verkauf die Genehmigung des Verlassenschaftsgerichts. Das beeinflusst den Zeitplan und die Sicherheit der Abwicklung.
Förderlage realistisch einschätzen
Der Sanierungsbonus des Bundes nimmt seit 02.02.2026 keine neuen Anträge mehr an, der Handwerkerbonus endete am 28.02.2026. Nutzbar bleiben die Programme der Stadt Wien, etwa Raus aus Gas und die thermisch-energetische Wohnhaussanierung. Für Maßnahmen am Haus ist ein Beschluss der Eigentümergemeinschaft Voraussetzung.
Ihre Argumente
- 1Die amtliche Lärmkarte weist für diese Adresse 70 bis 74 dB Lden Straßenlärm aus, das ist die obere Belastungsstufe im Wohngebiet.
- 2Vergleichbare 3-Zimmer-Wohnungen im 4. Bezirk werden derzeit zwischen 4.392 und 5.135 € je m² angeboten, hier sind 4.876,54 € je m² gefordert.
- 3Die Wohnung hat keine Freifläche, sanierte Objekte mit Balkon im selben Bezirk liegen bei rund 6.655 € je m² und bedienen einen anderen Käuferkreis.
- 4Elektrik, Böden und Küche verursachen nach der Schätzung 24.000 bis 46.000 € zusätzlichen Aufwand nach dem Kauf.
- 5Der Energieausweis liegt nicht im Original vor, seine Vorlage schuldet der Verkäufer gesetzlich spätestens bei der Besichtigung.
- 6Die laufenden Kosten von 264,01 € je Monat sind nicht vollständig aufgeschlüsselt, rund 33 € je Monat bleiben ungeklärt.
Was das Inserat nicht sagt
Warnzeichen (11)
Hohe Lärmbelastung an der FavoritenstraßeMarkteinschätzung
Details
Die amtliche Lärmkarte weist für diese Adresse 70 bis 74 dB Lden Straßenlärm und 60 bis 64 dB Schienenlärm aus. Das ist die obere Stufe im innerstädtischen Wohngebiet. Das hofseitige Schlafzimmer mildert die Wirkung. Zu klären ist, ob die 2012 getauschten Fenster eine Schallschutzverglasung haben, dazu ist die Rechnung oder das Datenblatt des Fensterbauers aussagekräftig. Möglich ist eine Besichtigung zur Hauptverkehrszeit bei geöffnetem und geschlossenem Fenster. In der Lage-Karte dieses Berichts lässt sich die amtliche Lärmkarte über das Ebenen-Symbol direkt am Objekt einblenden. Der Abschlag von 6 Prozent in der Bewertung bildet diesen Punkt bereits ab.
Verlassenschaft: Verfügungsbefugnis und Einantwortung offenaus dem Inserat
Details
Die Wohnung wird als Verlassenschaftswohnung angeboten. Vor einer Einantwortung kann die Verlassenschaft nur mit Genehmigung des Verlassenschaftsgerichts verkaufen. Zu klären ist, ob die Einantwortung bereits erfolgt ist und wer im Grundbuch als Eigentümer steht. Dazu dient der Einantwortungsbeschluss des Verlassenschaftsgerichts und ein tagesaktueller Grundbuchauszug. Fehlt die Befugnis, verzögert sich die Verbücherung oder der Vertrag scheitert. Mehrere Erben bedeuten zudem, dass alle unterschreiben müssen.
Energieausweis liegt nicht im Original vor, Ausstellungsdatum fehltRechtsregel
Details
Angegeben sind HWB 108 kWh/(m²a), Klasse D, fGEE 1,58 und Gültigkeit bis 31.01.2033. Das Dokument selbst wurde nicht vorgelegt, das Ausstellungsdatum ist nicht genannt. Der Verkäufer schuldet dem Käufer nach §§ 3 bis 5 EAVG 2012 einen höchstens zehn Jahre alten Energieausweis. Vorlage spätestens bei der Besichtigung, Aushändigung binnen 14 Tagen nach Vertragsabschluss. Bei Verstoß droht eine Verwaltungsstrafe bis zu 1.450 € nach § 9 EAVG 2012. Fehlt der Ausweis, gilt zudem die gesetzlich vermutete Gesamtenergieeffizienz für Gebäude dieser Art als vereinbart.
Baujahr 1956 widerspricht dem amtlichen GebäuderegisterMarkteinschätzung
Details
Der Nutzer nennt Baujahr 1956. Das Gebäuderegister der Stadt Wien weist für den Suchradius die Bauperiode 1848 bis 1918 und 5 Geschosse aus. Die Zuordnung zu genau diesem Objekt steht laut Auskunft nicht fest, im Radius liegen 2 Gebäude. Der Unterschied entscheidet über die Substanz, über die Energiekennwerte und über das anwendbare Mietrechtsregime. Verbindlich klärt das nur der Baubewilligungsbescheid aus dem Bauakt der MA 37. Bis dahin folgt dieser Bericht der Nutzerangabe und benennt den Widerspruch offen.
Monatliche Kosten nicht vollständig aufgeschlüsseltaus dem Inserat
Details
Genannt sind 264,01 € je Monat inklusive Umsatzsteuer, davon Reparaturrücklage 93,90 € und sonstige Kosten 112,66 €, jeweils ohne Umsatzsteuer. Bei 10 Prozent Umsatzsteuer entspricht das einem Nettobetrag von rund 240,01 €. Rund 33 € je Monat sind damit keinem genannten Posten zugeordnet. Zu klären ist, ob darin Heizung, Warmwasser, Verwaltungshonorar oder ein Lift-Anteil stecken. Aufschluss geben die aktuelle Vorschreibung der Hausverwaltung und die letzte Jahresabrechnung.
Heizsystem und Warmwasserbereitung nicht angegebenMarkteinschätzung
Details
Weder Art noch Alter der Heizung sind bekannt. Bei einem Haus dieser Bauzeit reicht die Bandbreite von Gasetagenheizung über Fernwärme bis zu Einzelöfen. Davon hängen laufende Kosten, Tauschkosten und Förderzugang ab. Auskunft geben die Hausverwaltung und der Energieausweis, dort ist der Wärmeerzeuger vermerkt. Eine bundesweite Austauschpflicht für bestehende fossile Heizungen ist derzeit nicht in Kraft.
Doppelmaklertätigkeit und Provision von 3,6 Prozentaus dem Inserat
Details
Der Makler arbeitet für beide Seiten. Damit vertritt dieselbe Stelle gegenläufige Interessen, die Offenlegung der Doppeltätigkeit ist Pflicht des Maklers. Die Provision des Käufers beträgt 3 Prozent zuzüglich 20 Prozent Umsatzsteuer, also 3,6 Prozent nach § 15 IMV. Bei 395.000 € sind das 14.220 €. Verhandlungsspielraum besteht, der genannte Satz ist ein Höchstbetrag.
Keine Freifläche, Straßenlage, WiederverkaufMarkteinschätzung
Details
Balkon, Loggia und Terrasse fehlen. In 1040 Wien erzielen vergleichbare Wohnungen mit Balkon spürbar höhere Quadratmeterpreise. Ein nachträglicher Balkon zur Straße ist an dieser Lage baulich und in der Eigentümergemeinschaft schwer durchsetzbar. Der Punkt ist mit 4 Prozent in den Anpassungen berücksichtigt. Er begrenzt den Käuferkreis beim Wiederverkauf, vor allem bei Familien.
Oberflächenabfluss bei Starkregen im UmkreisMarkteinschätzung
Details
Die Gefahrenhinweiskarte des Umweltbundesamts nennt im Umkreis von 15 m Wassertiefen von 3,5 bis 20 cm bei einem hundertjährlichen Starkregen über 30 Minuten. Eine Überflutungsfläche bis HQ300 besteht an der Adresse laut amtlicher Auskunft nicht. Betroffen wären bei Oberflächenabfluss vor allem Keller und Hauseingang. Zu klären ist beim Verwalter, ob es in den letzten Jahren Wassereintritte im Keller gab. Die Prüfung der eingeblendeten amtlichen Karte in der Lage-Karte dieses Berichts ist dafür ein erster Schritt.
Gesetzliches Vorzugspfandrecht der EigentümergemeinschaftRechtsregel
Details
Es besteht aber ein gesetzliches Vorzugspfandrecht am Miteigentumsanteil nach § 27 Abs. 1 WEG 2002. Wirksam wird es nur, wenn die Forderung binnen sechs Monaten eingeklagt und die Klage im Grundbuch angemerkt wurde, § 27 Abs. 2 WEG 2002. Eine solche Anmerkung ist im Grundbuch sichtbar. Möglich ist daher die Durchsicht des C-Blatts und eine schriftliche Auskunft des Verwalters über offene Beträge dieser Einheit.
Elektroinstallation möglicherweise aus der BauzeitMarkteinschätzung
Details
Zur Elektrik liegt keine Angabe vor, genannt sind nur Fenstertausch 2012 und Bad 2016. In Wohnungen dieser Bauzeit sind Leitungen, Verteiler und Steckdosenzahl oft nicht mehr zeitgemäß. Eine Erneuerung ist in der Renovierungsschätzung mit 7.000 bis 14.000 € angesetzt. Zu klären ist der Stand über eine Elektrobefundprüfung durch einen konzessionierten Betrieb. Ein Befund nach ÖVE-Regeln schafft hier in einem Termin Klarheit.
Chancen (6)
Lift bei 3. Stock und hofseitiges Schlafzimmeraus dem Inserat
Details
Beides zusammen ist an einer stark befahrenen Geschäftsstraße der entscheidende Unterschied. Der Lift hält die Wohnung für ältere Käufer und Familien interessant. Das hofseitige Schlafzimmer entschärft die Lärmlage genau dort, wo sie am meisten stört.
Fenster 2012 und Bad 2016 bereits erneuertaus dem Inserat
Details
Zwei kostenintensive Posten sind damit vom Tisch. Ein Bad in dieser Größe kostet heute rund 15.000 bis 25.000 €, ein Fenstertausch in dieser Wohnungsgröße ähnlich viel. Beides reduziert den sofortigen Investitionsbedarf nach dem Kauf deutlich.
Entrümpelung wird vom Kaufpreis abgezogenaus dem Inserat
Details
Nach den vorliegenden Angaben werden die Kosten der Räumung vom Kaufpreis abgezogen. Für 81 m² mit Vollmöblierung sind 2.500 bis 5.000 € realistisch. Die Zusage gehört wörtlich und betragsmäßig in den Kaufvertrag, sonst ist sie im Streitfall wertlos.
Lagequalität und BevölkerungsentwicklungMarkteinschätzung
Details
Die U1 ist in wenigen Gehminuten erreichbar, die Nahversorgung an der Favoritenstraße ist dicht. Die amtliche Regionalprognose erwartet für den 4. Bezirk plus 7,6 Prozent Bevölkerung von 2021 bis 2050. Das stützt die Nachfrage nach kompakten Stadtwohnungen langfristig.
Modernisierung mit Wirkung statt VollsanierungMarkteinschätzung
Details
Böden, Malerei, Küche und Elektrik lassen sich mit 24.000 bis 46.000 € auf zeitgemäßes Niveau bringen. Die teuren Posten Bad und Fenster sind bereits erledigt. Damit ist eine Wertsteigerung mit überschaubarem Mitteleinsatz möglich.
Solarpotenzial des Daches für die GemeinschaftMarkteinschätzung
Details
Der Solarpotenzialkataster der Stadt Wien weist für das Gebäude 170 m² gut und 6 m² sehr gut geeignete Dachfläche aus, mögliche Anlagenleistung 11 kWp. Das ist eine Modellrechnung für das ganze Haus, keine Planung für diese Wohnung. Eine Umsetzung setzt einen Beschluss der Eigentümergemeinschaft voraus.
Ausführlich im PDF, Abschnitt Hintergrund und Prüfpunkte. Bericht als PDF
Was dahinterstecken könnte: 4 mögliche Verkaufsgründe, 6 Auffälligkeiten und 10 Punkte zum Prüfen
Es handelt sich um eine Eigentumswohnung in einem fünfgeschossigen Wohnhaus an einer stark frequentierten Geschäftsstraße im 4. Bezirk. Das vom Eigentümer genannte Baujahr 1956 deutet auf ein Wiederaufbauhaus hin, das amtliche Gebäuderegister nennt für den Suchradius dagegen die Bauperiode 1848 bis 1918. Die Wohnung wurde in Teilen laufend instand gehalten, Fenster 2012 und Bad 2016. Die Vermarktung erfolgt aus einer Verlassenschaft über einen Doppelmakler, die Entrümpelung soll vom Kaufpreis abgezogen werden.
Mögliche Verkaufsgründe
Verlassenschaft, Erben wollen den Nachlass zu Geld machenaus dem Inserat
Die Wohnung wird ausdrücklich als Verlassenschaftswohnung mit noch vorhandenem Mobiliar angeboten. Das ist der naheliegendste und offen genannte Grund. Erben verkaufen häufig zügig, weil mehrere Personen auszuzahlen sind.
Laufende Kosten und Leerstand belasten die Erbenaus dem Inserat
Die Wohnung steht leer, 264,01 € je Monat laufen weiter. Über ein Jahr sind das rund 3.168 €. Das erhöht den Druck auf einen Abschluss.
Vermeidung des ModernisierungsaufwandsMarkteinschätzung
Böden, Küche und vermutlich die Elektrik entsprechen nicht dem heutigen Standard. Erben scheuen eine Investition vor dem Verkauf häufig. Verkauf im Ist-Zustand ist dann der einfachere Weg.
Lärmlage schränkt den Käuferkreis einMarkteinschätzung
Die amtliche Lärmkarte weist 70 bis 74 dB Lden aus. Objekte an solchen Lagen brauchen länger am Markt. Das kann einen Verkauf über Doppelmakler erklären.
Auffälligkeiten
- ! Baujahrangabe 1956 steht gegen die amtliche Bauperiode 1848 bis 1918 im Gebäuderegister
- ! Monatliche Kosten von 264,01 € sind nur zu rund 206,56 € netto aufgeschlüsselt, rund 33 € bleiben offen
- ! Heizsystem und Warmwasserbereitung sind nicht genannt, obwohl der Energieausweis sie ausweist
- ! Doppelmaklertätigkeit, dieselbe Stelle vertritt beide Seiten
- ! Keine Unterlagen vorgelegt, weder Grundbuchauszug noch Energieausweis noch Vorschreibung
- ! Zusage zum Abzug der Entrümpelungskosten ist bisher nur mündlich beschrieben
Vor dem Kauf prüfen
Aktueller Grundbuchauszug samt C-Blatt und Einverleibungsurkunden
Nur dort zeigen sich Pfandrechte, Dienstbarkeiten, Vorkaufsrechte, Wohnrechte und Anmerkungen nach § 27 Abs. 2 WEG 2002. Eine eingetragene Last bindet jeden späteren Eigentümer auch ohne seine Zustimmung.
Einantwortungsbeschluss und Verfügungsbefugnis der Verkäuferseite
Vor Einantwortung kann die Verlassenschaft nur mit Genehmigung des Gerichts verkaufen. Ohne diese Klärung droht Verzögerung oder Scheitern des Vertrags.
Baubewilligungsbescheid und Einreichplan aus dem Bauakt der MA 37
Der Bescheid klärt den Widerspruch beim Baujahr und zeigt den genehmigten Bestand. Ein konsensloser Bau genießt keinen Bestandsschutz, § 129 Bauordnung für Wien.
Vorschreibung, letzte Jahresabrechnung und Stand der Rücklage
Die 264,01 € sind nicht vollständig aufgeschlüsselt. Erst die Abrechnung zeigt Nachzahlungen, Heizkosten und die tatsächliche Dotierung der Rücklage.
Protokolle der letzten drei Eigentümerversammlungen
Dort stehen beschlossene Sanierungen und geplante Sonderumlagen. Eine beschlossene, aber nicht finanzierte Sanierung trifft den Käufer nach dem Kauf.
Wohnungseigentumsvertrag und Nutzwertgutachten
Sie zeigen den Miteigentumsanteil, die Zuordnung von Keller und allgemeinen Teilen sowie etwaige Sondernutzungsrechte. Abweichungen zur angenommenen Nutzfläche wirken direkt auf den Wert.
Energieausweis im Original mit Ausstellungsdatum
Er belegt HWB, Klasse und den Wärmeerzeuger. Die Vorlage schuldet der Verkäufer nach §§ 3 bis 5 EAVG 2012, bei Verstoß droht eine Strafe bis zu 1.450 €.
Elektrobefund und Zustand der Steigleitungen
Bei dieser Bauzeit ist die Elektrik oft nicht mehr zeitgemäß. Die Erneuerung kostet nach der Schätzung 7.000 bis 14.000 €.
Schallschutznachweis der 2012 getauschten Fenster
Bei 70 bis 74 dB Lden entscheidet die Verglasung über die Wohnqualität. Ein Nachrüsten ist in der Eigentümergemeinschaft abstimmungspflichtig, weil Fenster meist allgemeine Teile sind.
Schriftliche Auskunft des Verwalters über offene Beträge dieser Einheit
Ein Erwerber tritt nicht in die Schulden des Voreigentümers ein. Das Vorzugspfandrecht nach § 27 WEG 2002 kann aber am Anteil haften. Voraussetzung ist eine im Grundbuch angemerkte Klage.
Renovierung & Vermietung
Renovierungsbedarf · Schätzung
Σ 24.000 € – 46.000 €
Schätzung aus der Analyse von Inserat und Fotos, keine amtliche Quelle.
Wann Bauteile etwa fällig werden
- Heizung: Nutzungsdauer 20 Jahre: seit dem Baujahr 1956 mindestens einmal fällig. Fragen Sie, wann zuletzt erneuert wurde.
- Elektro: Nutzungsdauer 40 Jahre: seit dem Baujahr 1956 mindestens einmal fällig. Fragen Sie, wann zuletzt erneuert wurde.
- Fassade und Dämmung: Nutzungsdauer 45 Jahre: seit dem Baujahr 1956 mindestens einmal fällig. Fragen Sie, wann zuletzt erneuert wurde.
- Fenster: Nutzungsdauer mindestens 50 Jahre (Baujahr 1956): frühestens um 2006, kein belegtes Fälligkeitsjahr.
Richtwert nach BBSR-Nutzungsdauern (Stand 13.03.2026), Nutzungsdauern von Bauteilen für Lebenszyklusanalysen nach BNB. Kein Befund zu Ihrem Haus.
Vermietungs-Potenzial
Die genannten 1.150 € sind aus Angebotsmieten vergleichbarer 3-Zimmer-Wohnungen im 4. Bezirk abgeleitet, das entspricht rund 14,20 € je m² netto. Dieser Betrag wird in diesem Bericht als nachhaltig erzielbare Ansatzmiete verwendet, also als Grundlage für Mietertrag, Ertragswert, Bruttorendite und Bankbetrachtung. Weil die Ableitung nur auf Angebotspreisen beruht und keine Prüfung der rechtlich zulässigen Miete enthält, sind alle darauf aufbauenden Werte vorläufig und erst mit einer geprüften Marktmiete belastbar. Bezogen auf den Kaufpreis von 395.000 € ergibt das eine Bruttorendite von 3,5 Prozent. Die Wohnung ist leerstehend, ein Eintritt in einen bestehenden Mietvertrag nach § 2 Abs. 1 MRG steht damit nicht im Raum. Angesetzte Miete für Mietertrag und Ertragswert: 1.150 € im Monat (14,20 € je m²), die Angebotsmiete laut Inserat.
Mietpreis-Check · was ist zulässig, was ist üblich
Für Mieter und Vermieter: die zulässige Obergrenze, der marktübliche Wert und die realistische Untergrenze der Nettomiete. So verhandeln beide Seiten mit klaren Zahlen.
1.150 €
pro Monat, Nettomiete
Rechtsrahmen
Das vom Eigentümer genannte Baujahr 1956 spricht gegen den Vollanwendungsbereich des MRG. Bei Eigentumswohnungen endet die Vollanwendung bei Baubewilligung nach dem 8. Mai 1945, § 1 Abs. 4 Z 3 MRG. Bestätigt ist das erst durch den Baubewilligungsbescheid. Das Gebäuderegister der Stadt Wien nennt für den Suchradius dagegen die Bauperiode 1848 bis 1918, ohne gesicherte Zuordnung zu diesem Haus. Die amtliche Richtwertauskunft weist für Wien 6,74 € je m² zum Stichtag 01.04.2026 aus. Sie hält fest, dass der Richtwert bei Baujahr 1956 in der Regel nicht greift. Die amtliche Lagezuschlagsauskunft der Stadt Wien nennt für diese Adresse 0,00 € je m², kein Gründerzeitviertel, Lage laut Stadt nicht überdurchschnittlich. Eine zulässige Obergrenze in Euro wird in diesem Bericht nicht genannt, die Berechnung erfolgt im nachgelagerten festen Prüfverfahren.
- · Angesetzte Miete für Mietertrag und Ertragswert: 1.150 € im Monat (14,20 € je m²), die Angebotsmiete laut Inserat.
- · Die Wohnung ist leerstehend. Ein Erwerber tritt daher in keinen laufenden Mietvertrag ein, § 2 Abs. 1 MRG ist nicht einschlägig.
- · Entscheidend für jede spätere Vermietung ist das Datum der Baubewilligung. Dieses Datum steht im Bauakt der MA 37 und entscheidet über Voll- oder Teilanwendung des MRG.
- · Befristete Wohnungsmietverträge, die seit 01.01.2026 geschlossen oder verlängert werden, laufen mindestens fünf Jahre. Bei privaten Vermietern sind es mindestens drei Jahre, § 29 Abs. 1 Z 3 lit. b MRG in der Fassung des 5. MILG.
- · Bei befristeten Verträgen im Anwendungsbereich des MRG ist ein Abschlag von 25 Prozent auf den zulässigen Hauptmietzins zwingend.
- · Üblich sind zwei bis drei Bruttomieten Kaution. Die Kaution ist gewinnbringend zu veranlagen und samt Zinsen zurückzuzahlen.
- · Ein Mieter kann einen überhöhten Hauptmietzins in Österreich binnen drei Jahren ab Vertragsabschluss bekämpfen. Beim befristeten Vertrag läuft die Frist frühestens sechs Monate nach Vertragsende oder nach Umwandlung in einen unbefristeten Vertrag ab. Die Verjährung beträgt dann zehn Jahre nach § 16 Abs. 8 MRG.
- · Betriebskosten sind nur im gesetzlichen Umfang überwälzbar. Die Reparaturrücklage von 93,90 € je Monat trägt der Eigentümer und ist nicht auf einen Mieter umlegbar.
- · Die genaue Zulässigkeit einer Miete ist im Einzelfall zu prüfen. Dies ist eine Orientierung und keine Rechtsberatung.
Orientierung, keine Rechtsberatung. Die genaue Zulässigkeit im Einzelfall prüft eine Mietervereinigung, ein Anwalt oder die Schlichtungsstelle.
3 Förderprogramme passen zu diesem Objekt, mit Höhe und Voraussetzung
Diese aktuellen Programme passen zu Objekt und geplanter Sanierung. Wichtig: Förderungen müssen meist VOR Beginn der Maßnahme beantragt werden.
Austausch fossiler Heizungen gegen Fernwärme, Wärmepumpe oder andere erneuerbare Systeme, auch in Mehrparteienhäusern
HöheZuschuss in Prozent der förderfähigen Kosten, Größenordnung rund ein Drittel, abhängig von Maßnahme und Gebäudetyp
Voraussetzung: Antrag vor Beginn der Arbeiten, Umstieg auf ein zulässiges erneuerbares System, bei Zentralheizung Beschluss der Eigentümergemeinschaft
Zum Programm →Thermische Sanierung des gesamten Hauses, etwa Fassade, oberste Geschossdecke, Fenster, Haustechnik
HöheZuschuss der Stadt Wien, Höhe nach Maßnahmenumfang und erreichter Verbesserung
Voraussetzung: Antrag vor Baubeginn, Beschluss der Eigentümergemeinschaft, Bestands-Energieausweis und Energieausweis nach der Sanierung
Zum Programm →Einzelne Verbesserungsmaßnahmen in der Wohnung, etwa Heizungsumstellung, Bad und Sanitär, außenliegender Sonnenschutz
HöheZuschuss oder gefördertes Darlehen, Höhe je nach Maßnahme und Einkommensgrenze
Voraussetzung: Antrag vor Beginn der Arbeiten, Einhaltung der Einkommensgrenzen, Eigennutzung in der Regel vorausgesetzt
Zum Programm →Angaben ohne Gewähr, Programme und Konditionen ändern sich. Verbindlich ist die jeweilige offizielle Programmseite.
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3 von 10 · Bank-Analyse
Finanzierung
Achtungfinanzierbar mit Auflagen
Wir haben geprüft, wie leicht sich das Objekt finanzieren lässt.
Details ansehen
Bank-Analyse & Beleihungswert
Beleihungslogik
Der Beleihungswert ist der dauerhaft erzielbare Wert ohne Spekulation auf Wertsteigerung. Ausgehend vom Marktwert von 387.828 € wird ein Abschlag von 20 Prozent angesetzt. Das ergibt 310.262 €. Der Abschlag liegt am oberen Rand der üblichen Bandbreite. Gründe sind die amtlich belegte Lärmbelastung von 70 bis 74 dB Lden und die fehlende Freifläche. Dazu kommt der ungeklärte Zustand von Elektrik und Heizung. Dämpfend wirken Lift, zentrale Lage und die bereits erneuerten Posten Bad und Fenster.
Ertragswert-Herleitung
Ertragswert je nach Zins
Angesetzte Miete für Mietertrag und Ertragswert: 1.150 € im Monat (14,20 € je m²), die Angebotsmiete laut Inserat. Rohertrag 13.800 € im Jahr. Bewirtschaftungskosten 22 Prozent, also 3.036 €. Jahresreinertrag 10.764 €. Liegenschaftszins 3,5 Prozent. Ertragswert 10.764 € geteilt durch 0,035, also 307.543 €.
Cashflow-Realität / Monat
Kaufpreis 395.000 €. Eigenkapitalquote 25 Prozent, Darlehen 296.250 €. Nominalzins 5,61 Prozent, Laufzeit von 25 Jahren, Annuität 1.839 € im Monat. Die Kaufnebenkosten zahlt der Käufer aus Eigenkapital. Rate 1.665 bis 2.021 € im Monat (Zins 4,61 bis 6,61 Prozent, amtlicher Neugeschäftszins für Wohnbaukredite 3,61 Prozent (Stand 2026-08, OeNB/EZB) plus 1 bis 3 Punkte). Vermietung zur nachhaltigen Miete von 1.150 € je Monat. Kosten umfassen die nicht umlagefähigen Anteile, die Reparaturrücklage von 93,90 € und eine Instandhaltungsreserve.
Stresstests: was passiert, wenn es schlecht läuft
Ehrliche Gesamtinvestition
Rechnerische Orientierung, keine Kauf- oder Anlageberatung.
Die Kaufnebenkosten betragen 10,45 Prozent des Kaufpreises, das sind 41.277 €; mit der Sanierungsmitte von 35.000 € ergibt sich eine Gesamtinvestition von 471.277 €. Die Obergrenze von 349.045 € entspricht dem konservativen Wert, also dem Marktwert abzüglich 10 Prozent Sicherheitsabschlag. Sie ist eine rechnerische Orientierung und keine Kauf- oder Anlageberatung. Das sind Grunderwerbsteuer 3,50 Prozent, Vertragserrichtung und Grundbuch 3,35 Prozent sowie Maklerprovision des Käufers 3,60 Prozent. Nicht enthalten sind Finanzierungskosten, Pfandrechtseintragung, Bankspesen und Schätzgebühr. Die Mitte der Renovierungsspanne von 24.000 bis 46.000 € beträgt 35.000 €.
Lohnt sich das?
Gerechnet mit dem Preis, der im Inserat steht, nicht mit einem Verhandlungsziel. Eine Wertsteigerung durch die Sanierung ist NICHT eingerechnet, weil der Bericht sie nirgends beziffert.
Worauf diese Antwort steht
Nur 0 der fünf Größen ist belegt, 3 sind geschätzt und 2 fehlen ganz. Das trägt keine Aussage darüber, ob sich der Kauf lohnt.
Typische Bank-Auflagen für dieses Objekt
- → Vorlage eines aktuellen Grundbuchauszugs vor Auszahlung
- → Vorlage des Energieausweises und der Wohnungseigentumsunterlagen
- → Nachweis der Einantwortung oder der gerichtlichen Genehmigung des Verkaufs
- → Eigenmittel von mindestens 20 Prozent zuzüglich Nebenkosten
- → Bankeigene Schätzung mit Innenbesichtigung
- → Pfandrechtseintragung im ersten Rang
Lage, Lift und zentrale Verkehrsanbindung sprechen für eine gute Verwertbarkeit. Gegen eine unkomplizierte Finanzierung sprechen der Beleihungswert von 310.262 €, die fehlenden Unterlagen und die Abwicklung aus einer Verlassenschaft. Ein Durchschnittskäufer braucht Eigenmittel, die die Lücke zwischen Kaufpreis und Beleihungswert sowie die Nebenkosten abdecken.
Dokumenten-Prüfung
- · Nicht vorgelegt, das Grundbuch ist nach § 7 GBG öffentlich und für jeden einsehbar.
- ⚠ Ohne Auszug bleiben Pfandrechte, Dienstbarkeiten, Vorkaufsrechte und Belastungs- und Veräußerungsverbote unerkannt.
- ⚠ Eine eingetragene Last bindet den Erwerber auch ohne seine Zustimmung, § 481 Abs. 1 ABGB.
- ⚠ Nur der Auszug zeigt eine Anmerkung nach § 27 Abs. 2 WEG 2002, von der das Vorzugspfandrecht abhängt.
- · Nicht vorgelegt. Genannt sind HWB 108 kWh/(m²a), Klasse D, fGEE 1,58 und Gültigkeit bis 31.01.2033.
- · Für diese Adresse ist kein frei abrufbarer Energieausweis vorhanden.
- ⚠ Die Vorlage schuldet der Verkäufer nach §§ 3 bis 5 EAVG 2012, spätestens bei der Besichtigung.
- ⚠ Bei Verstoß droht eine Verwaltungsstrafe bis zu 1.450 € nach § 9 EAVG 2012.
- ⚠ Ohne Ausweis gilt die gesetzlich vermutete Gesamtenergieeffizienz für Gebäude dieser Art und Nutzung.
- · Nicht vorgelegt. Der Miteigentumsanteil dieser Einheit ist damit unbekannt.
- ⚠ Ohne Nutzwerte bleibt offen, wie Kosten verteilt werden und welche Flächen zur Einheit gehören.
- ⚠ Die Zuordnung des Kellerabteils und etwaiger Sondernutzungsrechte ist ungeklärt.
- · Nicht vorgelegt. Bekannt sind nur 264,01 € je Monat inklusive Umsatzsteuer, davon Rücklage 93,90 € und sonstige Kosten 112,66 € ohne Umsatzsteuer.
- ⚠ Rund 33 € je Monat sind keinem genannten Posten zugeordnet.
- ⚠ Der Stand der Rücklage ist unbekannt, eine beschlossene und nicht finanzierte Sanierung trifft den Käufer.
- ⚠ Die Rücklage von 93,90 € liegt bei 81 m² knapp über dem gesetzlichen Mindestbeitrag von 1,12 € je m², also 90,72 € seit 01.01.2026.
- · Nicht vorgelegt. Beschlüsse zu Sanierungen und Sonderumlagen sind damit unbekannt.
- ⚠ Ein beschlossener Fenster-, Dach- oder Liftumbau wirkt sofort auf die Kosten des Käufers.
- ⚠ Konflikte in der Gemeinschaft wären nur hier erkennbar.
- · Nicht vorgelegt. Das Baujahr ist nur als Nutzerangabe 1956 bekannt.
- ⚠ Der Widerspruch zur amtlichen Bauperiode 1848 bis 1918 bleibt ungeklärt.
- ⚠ Ein konsensloser Bau genießt keinen Bestandsschutz, die Behörde kann auch gegen den Käufer vorgehen.
- · Nicht vorgelegt. Die Wohnung stammt aus einer Verlassenschaft.
- ⚠ Vor der Einantwortung braucht der Verkauf die Genehmigung des Verlassenschaftsgerichts.
- ⚠ Bei mehreren Erben müssen alle dem Verkauf zustimmen.
- · Nicht vorgelegt. Zum Zustand der Elektroinstallation liegt keine Angabe vor.
- ⚠ Bei dieser Bauzeit ist eine Erneuerung mit 7.000 bis 14.000 € einzuplanen.
Vor dem Kauf fragen: 15 Fragen an Verkäufer und Hausverwaltung
- Wie hoch ist der Stand der Reparaturrücklage der Eigentümergemeinschaft zum letzten Stichtag?
- Welche Sanierungen wurden in den letzten drei Eigentümerversammlungen beschlossen und wie sind sie finanziert?
- Ist eine Sonderumlage beschlossen oder in Vorbereitung, und wie hoch wäre der Anteil dieser Einheit?
- Wie setzen sich die 264,01 € je Monat vollständig zusammen, inklusive Verwaltungshonorar, Heizung und Lift?
- Gab es in den letzten fünf Jahren Nachzahlungen aus der Betriebskostenabrechnung, und in welcher Höhe?
- Wann wurden Steigleitungen, Elektroverteilung und Hausanschlüsse zuletzt erneuert?
- Welche Heizung versorgt die Wohnung, wie alt ist sie und wer trägt einen Tausch?
- Wurden am Haus oder in der Wohnung Feuchteschäden oder Wassereintritte im Keller festgestellt?
- Wie hoch ist der Miteigentumsanteil dieser Einheit laut Nutzwertgutachten?
- Welche allgemeinen Teile sind dieser Wohnung zur ausschließlichen Nutzung zugewiesen, insbesondere der Kellerabteil?
- Sind im Grundbuch Dienstbarkeiten, ein Vorkaufsrecht, ein Wohnrecht oder eine Anmerkung nach § 27 Abs. 2 WEG 2002 eingetragen?
- Bestehen offene Zahlungen des bisherigen Eigentümers gegenüber der Eigentümergemeinschaft?
- Wurde der Lift in den letzten Jahren saniert, und steht eine Modernisierung an?
- Entspricht der tatsächliche Bestand dem genehmigten Einreichplan, insbesondere bei Küche und Bad?
- Ist die Einantwortung erfolgt, und liegt bei mehreren Erben die Zustimmung aller vor?
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4 von 10 · Grundriss & 3D
Grundriss
Keine DatenNein, die Räume sind geschätzt
Wir haben geprüft, ob es einen Plan gibt und wie gut der Grundriss genutzt ist.
Details ansehen
Grundriss & 3D-Modell
Die Räume im Plan ergeben zusammen 82 m² Wohnfläche. Das Inserat nennt 81 m², das passt zusammen.
Aus Schätzung: Es lag kein Grundrissplan vor, Räume und Raumflächen sind kein Befund. Kein Grundrissplan vorhanden. Die Aufteilung ist aus Wohnfläche, Zimmerzahl und den Ausstattungsangaben geschätzt und kein Aufmaßplan. In der Zeichnung liegt oben die Hofseite mit dem Schlafzimmer, unten die Straßenseite. Die Flächen der einzelnen Räume sind abgeleitet und nicht belegt, ihre Summe entspricht den angegebenen 81 m². Verbindlich ist allein der genehmigte Einreichplan aus dem Bauakt.
Grundriss stimmt nicht? Echten Plan nachreichen.
Laden Sie den echten Grundriss als Foto oder PDF hoch. Scan my Home liest die tatsächliche Raumaufteilung daraus ab und ersetzt die Schätzung. 2D-Plan, 3D-Modell und das Gutachten-PDF werden sofort genauer.
Aus dem Inserat und den Fotos: Wohnfläche und Zimmerzahl aus dem Inserat · Böden und Wandfarben, soweit auf den Fotos erkennbar.
Vom Modell ergänzt:
- ·Der Raumzuschnitt selbst: kein Grundriss lag vor, er ist geschätzt (siehe Hinweis oben).
Grundriss zeichnen, Umbau planen
Gestalten Sie das Objekt selbst weiter: den echten Grundriss zeichnen oder einen Umbau mit Kostenkalkulation planen. Direkt aus diesem Objekt heraus.
Sagen Sie, was Sie vorhaben.
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben in eigenen Worten, etwa „Dachboden ausbauen“ oder „Wand zwischen Küche und Wohnzimmer öffnen“. Die Angaben zum Objekt kommen aus diesem Bericht, die müssen Sie nicht wiederholen.
Virtuelles Staging
Sagen Sie Scan my Home, wie Sie wohnen möchten, es entwirft die perfekte Einrichtung für genau diese Räume: Konzept, Möbel, Farbpalette und Render-Prompts pro Raum.
Wohnstil
Farbwelt
Budget
Haushalt
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5 von 10 · Lage
Lage
Keine Probleme gefunden72 von 100
Wir haben geprüft, wie gut Lage und Umfeld des Objekts sind.
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Lage-Bericht
Lage und Luftbild
Öffentliche Verkehrsmittel · Nahversorgung · Schule und Kinderbetreuung · Grünfläche und Park …
Öffentliche Verkehrsmittel
U1 Taubstummengasse, Station direkt unter der Favoritenstraße, ca. 300 m Gehweg
QuelleNahversorgung
Supermärkte und Drogerien entlang der Favoritenstraße, ca. 150 bis 300 m
Entfernung geschätzt, ohne Quelle
Schule und Kinderbetreuung
Volksschulen und Kindergärten im 4. Bezirk, ca. 400 bis 700 m
Entfernung geschätzt, ohne Quelle
Grünfläche und Park
Alois-Drasche-Park ca. 600 m, Schweizergarten ca. 900 m
Entfernung geschätzt, ohne Quelle
Autobahnanschluss
A23 Südosttangente über Landstraßer Gürtel, ca. 4 km
Entfernung geschätzt, ohne Quelle
Lärm
Laut, amtlich 70 bis 74 dB Lden Straßenlärm und 60 bis 64 dB Lden Schienenlärm, Schlafzimmer hofseitig
QuelleHochwasser
Keine Überflutungsfläche bis HQ300 an der Adresse, Karte 1:25.000, kleine Bäche nicht erfasst
QuelleStarkregen
Im Umkreis von 15 m 3,5 bis 20 cm Wassertiefe bei hundertjährlichem Starkregen über 30 Minuten
QuelleBreitband
Festnetz und Mobilfunk jeweils 1 Gbit/s und mehr
(geschätzt)
Denkmalschutz
Zum Stichtag 31.12.2025 kein Eintrag in der Denkmalliste zu dieser Adresse
(geschätzt)
Mikrolage · Makrolage · Entwicklung
Mikrolage
Die Favoritenstraße ist an dieser Stelle eine stark befahrene Geschäftsstraße zwischen Taubstummengasse und Südtiroler Platz. Geschäfte, Gastronomie und Ärzte liegen im Erdgeschoss der Umgebung. Die Belastung zeigt die amtliche Lärmkarte mit 70 bis 74 dB Lden Straßenlärm. Hofseitige Räume sind deutlich ruhiger. Die Flächenwidmung lautet laut amtlichem Plan Wohngebiet-Geschäftsviertel, Bauklasse 4.
Makrolage
Wieden ist ein zentraler, dicht bebauter Innenbezirk mit Technischer Universität, Karlsplatz und Belvedere im Umfeld. Die Nachfrage nach kompakten Eigentumswohnungen ist stabil. Die amtliche Regionalprognose erwartet für den Bezirk plus 7,6 Prozent Bevölkerung von 2021 bis 2050. Der Hauptbahnhof liegt in Gehweite und stärkt die Lage dauerhaft.
Entwicklung
Das Umfeld Hauptbahnhof und Sonnwendviertel hat die südliche Wieden in den letzten zehn Jahren spürbar aufgewertet. Die Nachfrage nach kompakten Stadtwohnungen bleibt hoch. Preistreibend wirken Lage und Verkehrsanbindung, bremsend wirken Zinsniveau und Kreditvergaberegeln. Für diese Wohnung ist der Lärm der begrenzende Faktor, nicht die Makrolage.
Infrastruktur
Baugenehmigungen prüfen
Zuständig ist die Baupolizei der Stadt Wien, MA 37, Außenstelle für den 4. Bezirk. Dort ist die Einsicht in den Bauakt zu beantragen, nötig sind die genaue Adresse sowie Einlagezahl und Katastralgemeinde. Verlangt werden sollten der Baubewilligungsbescheid, der genehmigte Einreichplan und die Benützungsbewilligung oder Fertigstellungsanzeige. Grundlage ist § 129 Bauordnung für Wien. Ein Bau ohne Bewilligung oder abweichend von ihr genießt keinen Bestandsschutz, die Behörde kann einen Beseitigungsauftrag auch gegen den späteren Käufer erlassen. Die zulässige Nutzung ergibt sich aus dem Flächenwidmungs- und Bebauungsplan, hier Wohngebiet-Geschäftsviertel, Bauklasse 4. Einsicht ist über das offene Datenangebot der Stadt Wien und beim Bauamt möglich. In den vorliegenden Angaben findet sich kein Hinweis auf einen Zubau, einen Dachausbau, eine Balkonverglasung oder eine Nutzungsänderung. Ein Verdacht auf einen konsenslosen Bau besteht damit nicht. Sinnvoll bleibt der Abgleich des Einreichplans mit dem tatsächlichen Bestand bei der Besichtigung.
Kein zentrales öffentliches Baugenehmigungsregister — Einsicht in konkrete Baubewilligungen beim Bauamt der jeweiligen Gemeinde/Magistrat (Wien: MA 37, Bauakte teils via wien.gv.at). Statistische Baubewilligungsdaten: Statistik Austria, Baubewilligungen (https://www.statistik.at/statistiken/menschen-und-gesellschaft/wohnen/wohnungsbestand-gebaeude-und-neubau)
Belege
- · Amtliches Register (7)
- · Norm oder Richtlinie
- · Fachquelle (2)
Behörden-Check · was Scan my Home für Sie geprüft hat
Scan my Home hat die amtlich relevanten Punkte aktiv recherchiert: was öffentlich auffindbar ist, was das Ergebnis war und welches Dokument die volle Antwort liefert.
Die amtliche Auskunft der Stadt Wien weist für die Adresse die Widmung Wohngebiet-Geschäftsviertel, Bauklasse 4 aus. Das Gebäuderegister nennt für den Suchradius Bauperiode 1848 bis 1918, 5 Geschosse und Wohnnutzung, ohne gesicherte Zuordnung zu diesem Objekt. Der Baubewilligungsbescheid selbst ist online nicht abrufbar.
Sie brauchen:
Einsicht in den Bauakt bei der MA 37 beantragen, dazu Adresse, Einlagezahl und Katastralgemeinde angeben. Verlangt werden sollten Baubewilligungsbescheid, genehmigter Einreichplan und Benützungsbewilligung.
Für diese Adresse ist kein frei abrufbarer Energieausweis vorhanden. Der Nutzer nennt HWB 108 kWh/(m²a), Klasse D, fGEE 1,58 und Gültigkeit bis 31.01.2033. Die amtliche Schätzung aus der Bauperiode nennt dagegen Klasse D bis G und 130 bis 300 kWh/(m²a), ausdrücklich mit niedriger Sicherheit. Der genannte Ausweis ist das konkretere Dokument.
Sie brauchen:
Energieausweis im Original vom Verkäufer verlangen, die Vorlage ist nach §§ 3 bis 5 EAVG 2012 Pflicht des Verkäufers gegenüber dem Käufer. Die Energieausweisdatenbank des Landes führt die Stadt Wien.
Keine Überflutungsfläche bis HQ300 an der Adresse laut amtlicher Auskunft, Karte 1:25.000, kleine Bäche nicht erfasst. Die Gefahrenhinweiskarte Oberflächenabfluss nennt im Umkreis von 15 m 3,5 bis 20 cm Wassertiefe bei hundertjährlichem Starkregen. Radon: kein Vorsorgegebiet und kein Schutzgebiet.
Sie brauchen:
Auskunft der Hausverwaltung über frühere Wassereintritte im Keller einholen. Die amtlichen Gefahrenkarten lassen sich in der Lage-Karte dieses Berichts über das Ebenen-Symbol direkt am Objekt einblenden.
Das Grundbuch ist nach § 7 GBG öffentlich, der Inhalt ist online aber nicht kostenlos auffindbar. In öffentlichen Quellen wurde zu Lasten dieser Liegenschaft nichts gefunden. Ob Pfandrechte, Dienstbarkeiten, ein Vorkaufsrecht, ein Wohnrecht oder eine Anmerkung nach § 27 Abs. 2 WEG 2002 eingetragen sind, zeigt nur der Auszug.
Sie brauchen:
Aktuellen Grundbuchauszug samt C-Blatt beim Bezirksgericht oder über eine Verrechnungsstelle anfordern, dazu Einlagezahl und Katastralgemeinde oder die genaue Adresse angeben. Zusätzlich sind die Einverleibungsurkunden zu jeder eingetragenen Dienstbarkeit anzufordern.
Für diese innerstädtische Wohnadresse wurde in öffentlichen Quellen kein Eintrag im Verdachtsflächenkataster oder Altlastenatlas gefunden. Die Liegenschaft ist mit 209 m² nahezu vollständig bebaut, Gärten 23 m².
Sie brauchen:
Abfrage im Verdachtsflächenkataster und Altlastenatlas beim Umweltbundesamt, dazu Adresse und Grundstücksnummer angeben. Für eine einzelne Eigentumswohnung ohne Hinweis auf frühere gewerbliche Nutzung ist ein Bodengutachten nicht erforderlich.
In der Denkmalliste des Bundesdenkmalamts zum Stichtag 31.12.2025 steht zu dieser Adresse kein Eintrag. Eine Schutzzone nach der Bauordnung für Wien wurde nicht abgefragt und ist damit offen.
Sie brauchen:
Auskunft zur Schutzzone beim Stadtentwicklungsplan der Stadt Wien und bei der MA 19 einholen, dazu die Adresse angeben.
Amtliche Register und Prüfstellen: 13 Stellen, bei denen Sie selbst nachsehen könnenAlle Datenquellen ansehen →
Hier prüfen Sie die Angaben gegen offizielle Quellen. So sehen Sie selbst, was Sache ist, statt sich auf das Inserat zu verlassen.
Scan-my-Home-Bericht · KI-gestützte Indikation, kein beeidetes Verkehrswertgutachten · Bewertung konservativ inkl. 10 % Sicherheitsabschlag · Zins-/Marktdaten Stand 2026-07 · Version 663
6 von 10 · Rendite
Vermietung & Rendite
Keine Probleme gefunden1.150 € im Monat
Wir haben geprüft, welche Miete erzielbar und rechtlich zulässig ist.
Details ansehen
Rendite-Rechner
Objektdaten
Kaufnebenkosten
Vorbelegt mit dem Satz für Österreich, zusammen 10,45 % vom Kaufpreis. Denselben Satz nutzen die Bank-Analyse und der Finanzierungs-Reiter, damit im Bericht nur eine Zahl steht.
Finanzierung
Steuer und Prognose
Österreich: Abschreibung 1,5 Prozent im Jahr für vermietete Wohngebäude (§ 16 Abs. 1 Z 8 lit. d EStG 1988, Bundesministerium für Finanzen). Steuersatz 48 Prozent, das ist die Tarifstufe 2026 für Einkommensteile über 70.365 Euro.
Zuschussgeschäft
Diese Immobilie kostet Sie nach Steuer 607 € pro Monat aus eigener Tasche. Gesamtrendite über 10 Jahre: 2,3 % p.a.
Investition
Cashflow pro Monat
Kennzahlen
Prognose nach 10 Jahren
Stresstest: Zins steigt auf 7,6 %
Rechnet ausschließlich auf Ihren Eingaben. Orientierung, keine Steuer-, Anlage- oder Finanzierungsberatung. Werte vor einer Entscheidung mit Bank und Steuerberater prüfen.
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7 von 10 · Finanzierung
Finanzierungs-Check
Schnellrechner
Woraus die Nebenkosten bestehen, und wogegen Sie sich wehren können (Österreich)
Bei jedem Posten steht, wie verbindlich er ist. Ein gesetzlich fester Satz und ein amtlicher Tarif lassen sich nachrechnen, aber nicht verhandeln. Eine gesetzliche Obergrenze lässt sich durchsetzen: mehr zu verlangen ist unzulässig. In Österreich gibt es einen solchen Posten.
Beim Kauf zwischen Fremden 3,5 Prozent der Gegenleistung, bundesweit einheitlich. Der begünstigte Stufentarif nach § 7 Abs. 1 Z 2 GrEStG gilt nur bei Übertragung im Familienverband, nicht beim gewöhnlichen Kauf.
1,1 Prozent für die Eintragung des Eigentumsrechts. Wer die Wohnung finanziert, zahlt zusätzlich 1,2 Prozent für die Eintragung des Pfandrechts (TP 9 lit. b Z 4 GGG).
Vor dem Kauf zu prüfen: Die befristete Befreiung nach § 25a GGG für Hauptwohnsitz-Käufe bis 500.000 Euro ist am 30.06.2026 ausgelaufen. Zum Rechtsstand dieses Kapitels war sie nicht verlängert, und genau so ist dieser Posten hier gerechnet: mit voller Gebühr. Eine spätere Verlängerung würde ihn senken.
Die IMV setzt eine Obergrenze je Auftraggeber. Bei einem Kaufpreis über 48.448,51 Euro höchstens 3 Prozent, zwischen 36.336,42 und 48.448,51 Euro pauschal höchstens 1.453,46 Euro, darunter höchstens 4 Prozent. Jeweils netto, dazu 20 Prozent Umsatzsteuer, also höchstens 3,6 Prozent brutto. Wer mehr verlangt, verlangt zu viel. Das Bestellerprinzip gilt seit 01.07.2023 nur bei der Miete, beim Kauf zahlen üblicherweise beide Seiten.
Vor dem Kauf zu prüfen: Ob überhaupt ein Makler eingeschaltet ist (beim Direktkauf vom Eigentümer null) und was der Vermittlungsauftrag tatsächlich vereinbart.
Rechtsanwalt oder Notar errichtet den Kaufvertrag und führt die Treuhandschaft. Das Honorar ist frei vereinbar; markttypisch sind 1 bis 3 Prozent zuzüglich 20 Prozent Umsatzsteuer. Es gibt keine gesetzliche Obergrenze, wohl aber Tarifwerke als Vergleichsmaßstab.
Vor dem Kauf zu prüfen: Das konkret vereinbarte Honorar. Ein Pauschalangebot ist üblich und verhandelbar.
Bemessungsgrundlage: Gerechnet wird auf die Gegenleistung, in der Regel den Kaufpreis (§ 4 Abs. 1 GrEStG). Es gibt keinen amtlichen Ersatzwert wie in Italien.
Umsatzsteuer beim Erwerb: Der Verkauf eines Grundstücks ist grundsätzlich umsatzsteuerfrei (§ 6 Abs. 1 Z 9 lit. a UStG 1994). Der Verkäufer kann zur Steuerpflicht optieren (§ 6 Abs. 2 UStG), was praktisch nur zwischen Unternehmern vorkommt. Beim Kauf einer Wohnung von privat fällt also keine Umsatzsteuer an, dafür Grunderwerbsteuer.
Rechtsstand 2026-07-26. Regionale Sätze hängen am Ort des Objekts und sind vor der Unterschrift am geltenden Landesrecht zu prüfen.
Die Quote oben misst den Kredit am Kaufpreis. Die Bank misst ihn zusätzlich an ihrem eigenen, bewusst vorsichtigen Beleihungswert von 310.262 €: dagegen sind es 95 %. Über rund 80 Prozent wird der Kredit erfahrungsgemäß teurer, weil die Bank den Teil darüber als riskanter einstuft und mit Aufschlägen bepreist.
Gerechnet wird mit Ihrem Verhandlungsziel von 349.045 €, nicht mit dem Angebotspreis von 395.000 €. Eine Finanzierung für einen Preis zu rechnen, von dem dieser Bericht abrät, wäre wenig hilfreich. Rechnerische Orientierung, keine Kauf- oder Anlageberatung.
NEBENKOSTEN ÖSTERREICH:
Bundesweit einheitlich, keine regionalen Unterschiede bei GrESt (3,5%; begünstigter Stufentarif nur bei Übertragung im Familienverband). Maklerprovision gedeckelt (Fundstelle § 15 Abs. 2 IMVO, BGBl. Nr. 297/1996, daten-amtlich/gesetze/at-imvo.txt): höchstens 4% des Wertes bis 36.336,42 EUR, 3% bei einem Wert über 36.336,42 EUR, zuzüglich USt, je Auftraggeber (§ 12 Abs. 1 IMVO). Nach § 12 Abs. 4 IMVO gilt dazwischen 4% von 36.336,42 EUR (1.453,46 EUR) als Höchstbetrag, die 3% greifen daher erst ab rund 48.449 EUR (das war der frühere Einzelwert, er ist abgeleitet, nicht die Stufengrenze); kein Bestellerprinzip beim Kauf (nur bei Miete seit 2023). Finanzierungsnebenkosten (Bankbearbeitung ~1-3%, Schätzgebühr) kommen ggf. dazu.
Die befristete Befreiung für Hauptwohnsitz-Käufe bis 500.000 EUR ist am 30.06.2026 ausgelaufen. Grundbuch-Eintragungsgebühr (1,1%) und Pfandrechtsgebühr (1,2%) fallen seither wieder an und stecken in den Nebenkosten oben.
KI-Finanzierungs-Check (mit Ihrem Profil)
Scan-my-Home-Bericht · KI-gestützte Indikation, kein beeidetes Verkehrswertgutachten · Bewertung konservativ inkl. 10 % Sicherheitsabschlag · Zins-/Marktdaten Stand 2026-07 · Version 663
8 von 10 · Eigentümergemeinschaft
Eigentümergemeinschaft
Die Rücklage erreicht den gesetzlichen Mindestbeitrag
93,90 € im Monat entsprechen 1,16 € je Quadratmeter und liegen damit auf oder über den zurzeit vorgeschriebenen 1,12 €. Das ist die Untergrenze, nicht der Bedarf: Ob sie für Ihr Haus reicht, hängt an Alter und Zustand von Dach, Fassade, Fenstern und Aufzug.
Grundlage: Gesetz über das Wohnungseigentum (Wohnungseigentumsgesetz 2002, WEG 2002), § 31 für die Rücklage, § 27 für das gesetzliche Vorzugspfandrecht (Ausmaß nach § 216 Abs. 1 Z 3 Exekutionsordnung)
Kein Protokoll einer Eigentümerversammlung übergeben
Beschlossene, aber noch nicht bezahlte Maßnahmen stehen in den Protokollen und sonst nirgends. Verlangen Sie die letzten drei Jahrgänge. Fehlen sie, ist das für sich schon eine Antwort.
Zahlen entnommen aus: Angabe des Nutzers zur monatlichen Vorschreibung: 264,01 € inklusive Umsatzsteuer, darin Reparaturrücklage 93,90 € und sonstige Kosten 112,66 €, jeweils ohne Umsatzsteuer. Keine Unterlage der Hausverwaltung vorgelegt.
Diese Unterlagen sollten Sie verlangen
- · Höhe der Rücklage
- · Vorschreibung der Bewirtschaftungskosten und letzte Abrechnung
- · Protokolle der Eigentümerversammlungen
- · Angaben des Verwalters zu offenen Beträgen
- · Grundbuchauszug auf Anmerkungen einer Klage nach § 27 Abs. 2 WEG 2002 prüfen; nur mit dieser Anmerkung wirkt das Vorzugspfandrecht
Was hier NICHT geprüft werden konnte
- · Welche Maßnahmen die Gemeinschaft bereits beschlossen hat.
- · Der tatsächliche Stand der Rücklage.
Rechtslage Österreich, Stand 2026-08-19. Dieses Kapitel ersetzt keine Rechtsberatung und keine Einsicht in die Originalunterlagen.
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9 von 10 · Potenzial & Energie
Energie
Keine Probleme gefundenD
Wir haben geprüft, wie energieeffizient das Objekt ist.
Details ansehen
Bauliche Veränderungen im Bestand
Es handelt sich um eine einzelne Eigentumswohnung in einem bestehenden Haus. Eine Entwicklung im eigentlichen Sinn ist damit ausgeschlossen. Hebel liegen allein in der inneren Umgestaltung und in Maßnahmen der Eigentümergemeinschaft.
Potenziale:
Markteinschätzung
Küche zum Wohnraum öffnen
Aus separater Küche und Wohnzimmer entsteht eine Wohnküche von rund 34 m². Das hebt die Marktgängigkeit spürbar. Voraussetzung sind Statikprüfung und Zustimmung der Eigentümergemeinschaft, weil tragende Wände allgemeine Teile sind.
Zweite Nasszelle im separaten WC
Bei rund 3 m² ist der Einbau einer Dusche technisch oft möglich. Für eine Vermietung an eine Wohngemeinschaft oder eine Familie ist das ein deutlicher Vorteil. Entscheidend sind Lage der Fallstränge und Entlüftung.
Photovoltaik auf dem Hausdach
Der amtliche Solarpotenzialkataster weist 170 m² gut und 6 m² sehr gut geeignete Dachfläche aus, mögliche Anlagenleistung 11 kWp. Nutzen hätte die Gemeinschaft, nicht die einzelne Wohnung allein. Umsetzung nur mit Beschluss der Eigentümergemeinschaft.
Vor baulichen Änderungen klären
Indikative Einschätzung aus Objekt- und Lagedaten. Ob ein Eingriff zulässig ist, entscheiden Einreichplan, Statik und die Eigentümergemeinschaft, nicht dieser Bericht.
Energie & Klimarisiko
Energieklasse (geschätzt)
D (laut Nutzerangabe, HWB 108 kWh/(m²a), fGEE 1,58 entspricht Klasse C)
Mittlerer Energiebedarf
Mit 108 kWh/(m²a) liegt der Heizwärmebedarf im mittleren Bereich. Für ein Wohnhaus dieser Bauzeit ist das ein brauchbarer Wert, erklärbar durch den Fenstertausch 2012 und die Lage im 3. Stock zwischen beheizten Geschossen. Die amtliche Schätzung aus der Bauperiode nennt dagegen 130 bis 300 kWh/(m²a) bei niedriger Sicherheit. Dieser Bericht folgt der konkreteren Nutzerangabe und benennt die Abweichung.
Heizkosten (Schätzung)
Geschätzt ca. 1.100 bis 1.600 € pro Jahr für Heizung bei 81 m² und 108 kWh/(m²a). Die Spanne hängt vom Energieträger ab, der nicht angegeben ist. Warmwasser ist darin nicht enthalten.
Sanierungspflicht
In Österreich gibt es keine bundesweite Zwangssanierung nach Energieklasse, an Klasse D hängt hier keine gebäudescharfe Pflicht. Anforderungen an die thermische Qualität entstehen erst bei größeren Renovierungen und ergeben sich aus der OIB-Richtlinie 6 und der Bauordnung für Wien. Künftige Vorgaben aus der EU-Gebäuderichtlinie sind im Einzelfall zu prüfen.
Klimarisiken der Lage
Markteinschätzung
Hochwasser
Laut amtlicher Auskunft keine Überflutungsfläche bis HQ300 an der Adresse, Karte 1:25.000, kleine Bäche nicht erfasst. Das Risiko ist damit gering. Eine Wohnung im 3. Stock wäre zudem baulich kaum betroffen.
Starkregen und Oberflächenabfluss
Die amtliche Gefahrenhinweiskarte nennt im Umkreis von 15 m 3,5 bis 20 cm Wassertiefe bei hundertjährlichem Starkregen über 30 Minuten. Betroffen wären Keller und Hauseingang, nicht die Wohnung. Die Karte ist ein Hinweis und nicht parzellenscharf.
Sommerliche Überhitzung
Dichte innerstädtische Bebauung, versiegeltes Umfeld und ein Grundstück mit nur 23 m² Gartenfläche begünstigen Hitzeinseln. Im 3. Stock eines fünfgeschossigen Hauses ist die Belastung mittel, unter dem Dach wäre sie höher. Außenliegender Sonnenschutz ist in Wien förderbar.
Sturm und Hagel
Für eine Wohnung in einem geschlossen bebauten Straßenzug ist das Risiko gering. Schäden an Dach und Fassade trägt die Eigentümergemeinschaft über Versicherung und Rücklage. Der Deckungsumfang der Gebäudeversicherung ist über den Verwalter zu erfragen.
Sinnvolle energetische Maßnahmen
- Schallschutz und Dichtheit der 2012 getauschten Fenster prüfen und bei Bedarf nachrüsten
- Außenliegenden Sonnenschutz an den straßenseitigen Fenstern prüfen, in Wien förderbar
- Umstieg des Hauses auf Fernwärme oder Wärmepumpe über die Gemeinschaft prüfen, Förderung Raus aus Gas
- Thermische Sanierung der Fassade und obersten Geschossdecke als Gemeinschaftsmaßnahme prüfen
- Heizungsregelung und hydraulischen Abgleich nach einem Heizungstausch mitbeauftragen
Maßgeblich ist der amtliche Energieausweis im Original. Die hier genannten Werte beruhen auf der Angabe des Nutzers, das Dokument wurde nicht vorgelegt. Die Kostenangaben sind Schätzungen und keine Abrechnung.
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Für den Kauf
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Ihre stärkste Stellung ist das, was in diesem Bericht steht. Sie kennen den Marktwert, den konservativen Wert und die offenen Punkte. Damit gehen Sie ruhig in die Besichtigung und in das Preisgespräch.
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Belege und Verlauf
Drei Bewertungsstränge
Drei Rechenwege aus getrennten Grundlagen, zur Gegenprüfung des Marktwerts. Fehlt eine Grundlage, fehlt der Strang.
Modell A, Vergleichswert
€ 382.000
€ 356.000 bis € 416.000
4 echte Vergleiche, Median 4713 EUR je m², 81 m²
Modell B, Ertragswert-Näherung
€ 307.543
Nachhaltige Kaltmiete 1150 EUR je Monat, mal 12, abzüglich 22 Prozent Bewirtschaftung, geteilt durch den Liegenschaftszins 3,5 Prozent (derselbe Ertragswert wie in der Bank-Analyse)
Modell C, amtliche Einordnung
€ 422.000
Einordnung: Kaufpreise Gemeinde Wien (Statistik Austria): 5212 EUR je m², 81 m²
Gewichteter Indikationswert
€ 373.000
Gewicht: A 2, B 1, C 1 · -4 Prozent gegenüber dem Marktwert im Bericht
Verlässlichkeit der Einschätzung: mittel
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