Dies ist der öffentliche Beispiel-Bericht. Er zeigt, wie ein Bericht aussieht, ist aber kein echter Kundenbericht.
Analyse-Bericht
Vermietete 2-Zimmer-Altbauwohnung, 45 m², Berlin-Köpenick
genaue Adresse nicht freigegeben, PLZ 12557 Berlin-Köpenick · Berlin · Deutschland
170.000 €
156.825 €
141.143 €
Was Sie hier haben
Den vollständigen Prüfbericht zu diesem Objekt, aus Inserat und öffentlichen Registern.
- 10 Kapitel, jedes einzeln abrufbar
- Verlässlichkeit der Einschätzung: niedrigVon mittel auf niedrig gesenkt. Die unabhängige Zweitprüfung hält die Datenbasis für diese Stufe für nicht ausreichend belegt. Deshalb steht hier die niedrigere Stufe und nicht die, die die Analyse selbst angesetzt hatte.
- 10 Warnsignale, davon 3 schwer, und 5 Chancen
- Prüfnummer E0AE4CB8-B39E-4504-BA84-DD86A920BA20 ✓
Was die Komplett-Einschätzung zusätzlich zeigt
- Beleihungswert und Ertragswert, wie eine Bank sie rechnet.
- Belastungsproben für Zins, Miete und Leerstand.
- Ihre eigenen Unterlagen gelesen und gegen das Inserat gehalten.
Was Sie jetzt tun können
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Woraus die Nebenkosten bestehen, und wogegen Sie sich wehren können (Deutschland)
Bei jedem Posten steht, wie verbindlich er ist. Ein gesetzlich fester Satz und ein amtlicher Tarif lassen sich nachrechnen, aber nicht verhandeln. Eine gesetzliche Obergrenze lässt sich durchsetzen: mehr zu verlangen ist unzulässig. In Deutschland gibt es einen solchen Posten.
Der ursprüngliche Bundessatz betrug 3,5 Prozent. Seit 2006 darf jedes Bundesland seinen eigenen Satz festlegen. Nur Bayern hält bis heute unverändert an diesen 3,5 Prozent fest; Sachsen, das den Ausgangssatz ebenfalls lange trug, hat ihn zum 1. Januar 2023 auf 5,5 Prozent angehoben. Die Spanne reicht damit von 3,5 Prozent (Bayern) bis 6,5 Prozent (Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Schleswig-Holstein). Der Satz hängt also allein daran, wo das Objekt liegt, und ändert sich per Landesgesetz, teils mitten im Jahr.
Vor dem Kauf zu prüfen: Der geltende Satz des Bundeslandes. Er wird per Landesgesetz geändert, teilweise mitten im Jahr. Eine bundesweite Zahl gibt es nicht.
Die Kosten ergeben sich zwingend aus dem Geschäftswert nach der Tabelle B des GNotKG, zusammen typisch 1,5 bis 2 Prozent. § 125 GNotKG erklärt Vereinbarungen über die Höhe der Kosten für unwirksam: Notarkosten sind nicht verhandelbar, und ein Notar, der Rabatt gibt, handelt rechtswidrig. Wer beim Notar zu sparen versucht, sucht am falschen Posten.
Vor dem Kauf zu prüfen: Der Betrag zur Gebührenstufe des Kaufpreises nach Tabelle B GNotKG, getrennt nach Beurkundung, Vollzug, Treuhand und Eintragung.
Beim Kauf einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses durch einen Verbraucher gilt der Halbteilungsgrundsatz: Wer den Maklervertrag geschlossen hat, muss mindestens die Hälfte der Provision selbst tragen, mehr als die Hälfte darf nicht auf den Käufer abgewälzt werden. Die Provisionshöhe selbst ist frei, ihre VERTEILUNG nicht. Ein Verstoß macht die Provisionsvereinbarung nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs insgesamt nichtig, die gezahlte Provision ist dann in voller Höhe zurückzufordern.
Vor dem Kauf zu prüfen: Wer den Maklervertrag geschlossen hat, welchen Anteil der Verkäufer trägt, und ob der Käufer Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist. Marktüblich sind 3 bis 3,57 Prozent je Seite, regional verschieden.
Bemessungsgrundlage: Gerechnet wird auf die Gegenleistung, in der Regel den Kaufpreis (§§ 8, 9 GrEStG). Mitverkauftes Inventar lässt sich abgrenzen und senkt die Bemessungsgrundlage.
Umsatzsteuer beim Erwerb: Der Verkauf eines Grundstücks ist von der Umsatzsteuer befreit (§ 4 Nr. 9 Buchst. a UStG), weil dafür Grunderwerbsteuer anfällt. Beim Neubau vom Bauträger ist der Preis eine einheitliche Leistung und die Umsatzsteuer im Kaufpreis enthalten, sie erscheint nicht gesondert.
Rechtsstand 2026-08-17. Regionale Sätze hängen am Ort des Objekts und sind vor der Unterschrift am geltenden Landesrecht zu prüfen.
Gerechnet wird mit Ihrer Verhandlungsobergrenze von 141.143 €, nicht mit dem Angebotspreis von 170.000 €. Eine Finanzierung für einen Preis zu rechnen, von dem dieser Bericht abrät, wäre wenig hilfreich.
NEBENKOSTEN DEUTSCHLAND:
Total buyer side costs range from ~5% (Bayern, no agent) to ~12% (6.5%-tax states with full split commission). Rates as of July 2026. Variable-rate figure is a well-grounded estimate — variable mortgages are uncommon in Germany and no official retail benchmark is published; Bundesbank MFI interest-rate statistics track new-business floating/<=1y rates. Grunderwerbsteuer is levied per Bundesland; Thueringen cut to 5.0% in 2024, Bremen raised to 5.5% mid-2025.
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Objektdaten, Grundriss und Lage bleiben, wie sie sind. Wir recherchieren nur die Markteinschätzung neu, mit aktuellen Vergleichsobjekten, und legen einen eigenen, verknüpften Bericht mit dem heutigen Stand an. Kostet 3,00 € mit Umsatzsteuer.