Dies ist der öffentliche Beispiel-Bericht. Er zeigt, wie ein Bericht aussieht, ist aber kein echter Kundenbericht.
Komplett-Einschätzung · Bank-Niveau
Generalsanierte Gründerzeit-Wohnung mit Balkon zum Innenhof, Neubaugasse 68, Top 14
Neubaugasse 68, 1070 Wien · Top 14 · Wien · Österreich
700.112 €
630.101 €
Was Sie hier haben
Die Komplett-Einschätzung zu diesem Objekt: Ihre Unterlagen sind gelesen und gegen das Inserat gehalten.
- 10 Kapitel, jedes einzeln abrufbar
- Verlässlichkeit der Einschätzung: mittel
- 14 Warnsignale, davon 5 schwer, und 7 Chancen
- 14 Unterlagen einzeln bewertet, 6 Belastungsproben gerechnet
- Prüfnummer A82E30E8-08CD-489C-B4A7-1CC2D0211D56 ✓
Tiefer geht es nicht
Beleihungswert, Ertragswert und die Belastungsproben stehen im Reiter Bank-Analyse, die Frageliste für den Termin im Fragenkatalog dort. Eine tiefere Prüfung gibt es bei Scan my Home nicht.
Was Sie jetzt tun können
Was das Objekt wirklich wert ist
Marktwert
700.112 €
fairer Verkehrswert, wie ein Gutachten
Konservativer Wert (−10%)
630.101 €
Ihre Verhandlungsobergrenze, damit rechnen Sie
Warum genau dieser Wert und kein anderer
Warum nicht höher
Über 685.000 € trägt dieses Objekt nicht. Ein höheres Niveau bedienen in der Gegend nur Erstbezugs- und Dachgeschoßwohnungen, in vergleichbaren Inseraten der Lage mit 10.703 bis 12.474 € je m², also mit neuer Hülle, Fußbodenheizung und Freifläche ohne Bautätigkeit. Hier stehen ein HWB von 78,4 kWh/m²a in Klasse C, eine ungedämmte Außenwand mit U 1,32 W/m²K, originale Kastenfenster und eine Baustelle über das Jahr 2027 dagegen. Zusätzlich drückt die Hausbilanz: 12.728 € Sonderumlage und eine Restrücklage von 313,76 € Anteilswert sind Beträge, die jeder informierte Käufer vom Preis abzieht.
Warum nicht niedriger
Unter 620.000 € ist die Wohnung nicht zu bekommen. Selbst sanierungsbedürftige Altbauwohnungen der gleichen Größe im Bezirk werden in aktuellen Inseraten mit 5.331 € je m² angeboten, hier sind Bad, Küche, Böden und Grundriss seit 2018 fertig und die teuerste Gemeinschaftsmaßnahme, der Lift, ist mit 214.600 € abgerechnet und bezahlt. Der hofseitige Balkon mit 6,80 m², die Raumhöhe von 3,18 m und die Lage 250 m von der U-Bahn-Station sind in dieser Kombination knapp. Die beschlossene Sanierung ist zudem keine offene Drohung, sondern zu 620.000 € aus der Rücklage und 860.000 € über Sonderumlage durchgerechnet und terminiert.
Wert-Herleitung auf einen Blick
Das goldene Band ist die Marktwert-Spanne, der Strich der Marktwert dieses Objekts. Beides auf derselben Skala wie die Balken darüber.
Vom Angebot über den marktüblichen Verhandlungsabschlag und die objektspezifischen Zu- und Abschläge zum Marktwert, dann der fixe Sicherheitsabschlag zum konservativen Wert.
Wie dieser Wert zustande kommt, Schritt für Schritt
Objektbezogene Anpassungen auf den Markt-Basiswert:
Marktwert-Spanne: 630.101 € – 770.123 €. Mehr als die Verhandlungsobergrenze zu bieten heißt, ohne Sicherheitspuffer zu kaufen.
Begründung
Bewertet wird die belegte Wohnnutzfläche von 87,40 m² aus dem Raumbuch zum Einreichplan, nicht die genannten 94 m². Der Markt-Basiswert von 7.600 € je m² beschreibt eine sanierte Gründerzeitwohnung mittlerer Qualität in dieser Mikrolage. Er ist transaktionsnah gebildet: Ein aktueller Marktbericht weist für den 7. Bezirk ein Angebotsniveau von rund 8.200 € je m² aus, davon ist der marktübliche Abschlag vom Angebotspreis zum Kaufpreis von 7 Prozent bereits abgezogen. Nach der amtlichen Kaufpreissammlung lag der Wiener Durchschnitt über alle Bezirke 2025 bei 5.512 € je m², der 7. Bezirk liegt deutlich darüber. Auf diesen Basiswert wirken die objektspezifischen Anpassungen mit zusammen minus 2 Prozent, daraus folgt der Marktwert von 700.112 €, das sind 7.448 € je m². Preisbildend nach unten wirken vor allem die Unterlagen: Der Anteil von Top 14 an der beschlossenen Sonderumlage beträgt exakt 12.728 €, und die Rücklage sinkt nach der Entnahme von 620.000 € auf 21.200 €, anteilig 313,76 €. Nach oben wirken der 2024 getauschte und bezahlte Lift, der hofseitige Balkon und die Wohnungsqualität. Die amtliche Widmungsauskunft, gemischtes Baugebiet Bauklasse 2, und die Schutzzone der Wiener Bauordnung stehen der Nutzung als Wohnung nicht entgegen, verteuern aber Eingriffe an der Hülle; die amtliche Radonauskunft weist die Gemeinde Wien als kein Radonvorsorgegebiet und kein Radonschutzgebiet aus, ein Preisabschlag daraus entfällt. Das amtliche Gebäuderegister nennt im Suchradius zwei Gebäude, eines mit Baujahr 1875 und eines mit Bauperiode nach 1945, ohne sichere Zuordnung; maßgeblich ist daher das im Energieausweis dokumentierte Baujahr 1897. Zur Einordnung der Wertvorstellung: Die genannten 620.000 € liegen 80.112 € und damit rund 11,4 Prozent unter dem ermittelten Marktwert; die Differenz erklärt sich daraus, dass die Vorstellung auf 94 m² gerechnet wurde und der Lift- sowie Balkonvorteil dabei nicht voll bewertet ist. Empfohlene Kauf-Obergrenze ist der konservative Wert von 630.101 €, also der Marktwert abzüglich des Sicherheitsabschlags von 10 Prozent. Zur Rechnung des Eigentümers: Bei einem Verkauf zum ermittelten Marktwert von 700.112 € und nach Abzug der offenen Belastung von 380.000 € verbleiben 320.112 €, vor Steuern und Nebenkosten. Vorfälligkeitsentschädigung der Kreditgeberin, Immobilienertragsteuer und Vertragskosten gehen davon noch ab.
konservativ
630.101 €
Marktkorrektur von 10 Prozent gegenüber dem heutigen Niveau, Sonderumlage trägt der Käufer, Kellerfeuchte führt zu einer weiteren Maßnahme, kein neuer Energieausweis vor 2028. Dieser Wert ist zugleich die empfohlene Kauf-Obergrenze.
basis
700.112 €
Marktniveau bleibt stabil, Sanierung wird 2027 wie beschlossen zu 1.480.000 € durchgeführt, Sonderumlagen-Anteil von 12.728 € wird im Kaufvertrag geregelt, Nutzwertfrage aus der Zusammenlegung wird ohne Anteilszukauf geklärt.
optimistisch
770.123 €
Sanierung Ende 2027 fertiggestellt, neuer Energieausweis bestätigt rund 46 kWh/m²a in Klasse B, Umsteigeknoten U2/U3 nähert sich der Fertigstellung, Bezirksniveau steigt moderat weiter. Kein Ansatz für spekulative Wertsprünge.
Kosten-Rechner
Stellen Sie Kaufpreis, Nebenkosten und Sanierung ein und sehen Sie sofort, was Sie wirklich zahlen. Die empfohlene Obergrenze ist der konservative Wert.
Vergleichsobjekte
Preis pro m² im Vergleich
Nach dem Preis pro m² liegt dieses Objekt auf Rang 3 von 5 (Rang 1 = niedrigster Preis pro m²).
Die 4 Vergleichsobjekte einzeln, mit Preis, Fläche und Quelle
4-Zimmer-Altbauwohnung, 93,74 m², 4. Liftstock, 1070 Wien nahe Mariahilfer StraßeQ1Ähnlichkeit 62vom Markt 08.09.2026
Fast identische Fläche, ebenfalls Altbau im 4. Liftstock und in derselben Mikrolage rund um die Mariahilfer Straße. Abweichung: deutlich schwächerer Ausstattungs- und Sanierungsstand, keine Freifläche ausgewiesen. Der Abstand von rund 2.100 € je m² zum bewerteten Objekt entspricht dem Unterschied zwischen unsaniertem Bestand und Generalsanierung 2018 mit Balkon.
Auf dem Portal ansehen → Aktuelles Inserat auf einem österreichischen Immobilienportal, Bezirksliste 1070Die Quelle liefert 61 andere Preise, diesen aber nicht. Das Objekt ist dort nicht mehr zu finden, das Angebot wurde also zurückgezogen oder verkauft. Maßgeblich ist die archivierte Kopie vom Tag der Analyse.
499.750 €
94 m² · 5.331 €/m²
3-Zimmer-Wohnung, 78,95 m² gewichtete Nutzfläche, 3. Liftstock, Balkon, Fernwärme, 1070 WienQ2Ähnlichkeit 50vom Markt 08.09.2026
Gleiche Zimmerzahl, ähnliche Größe, ebenfalls Balkon, Lift und Fernwärme in zentraler Bezirkslage. Abweichung: Erstbezug in einem Neubauprojekt mit neuer Gebäudehülle, ohne Sanierungsstau, ohne beschlossene Sonderumlage und mit besserer Energieklasse. Erklärt die Preisdifferenz von rund 3.250 € je m² nach oben und markiert die Obergrenze des Marktes.
Auf dem Portal ansehen → Aktuelles Inserat auf einem österreichischen Immobilienportal, Kaufpreis EigennutzerDie Quelle liefert 60 andere Preise, diesen aber nicht. Das Objekt ist dort nicht mehr zu finden, das Angebot wurde also zurückgezogen oder verkauft. Maßgeblich ist die archivierte Kopie vom Tag der Analyse.
845.000 €
79 m² · 10.703 €/m²
Erstbezug, 80,09 m², 2 Zimmer, Balkon innenhofseitig, Fußbodenheizung, Lift, Begegnungszone NeubaugasseQ3Ähnlichkeit 45nicht prüfbar 08.09.2026
Direkt in der Begegnungszone Neubaugasse, ebenfalls hofseitiger Balkon und Lift, damit die räumlich nächste Referenz. Abweichung: Erstbezug mit Fußbodenheizung, nur 2 Zimmer, neuwertige Hülle. Das Objekt zeigt, was in derselben Straße für Neuware bezahlt wird, und begrenzt zugleich die Erwartung an einen sanierten Bestandsaltbau nach unten.
Auf dem Portal ansehen → Aktuelles Inserat auf einem österreichischen Immobilienportal, Bezirksliste 1070Die Quelle antwortete beim Abruf mit Fehler 403, deshalb lässt sich der Eintrag maschinell nicht bestätigen. Der Bericht behauptet hier nichts, sondern zeigt die archivierte Kopie.
999.000 €
80 m² · 12.473 €/m²
Altbauwohnung, 57,12 m², 2 Zimmer, Balkon und Terrasse, Burggasse, 1070 WienQ4Ähnlichkeit 40vom Markt 08.09.2026
Gleicher Bezirk, gleicher Objekttyp Altbau, ebenfalls mit Freifläche. Abweichung: deutlich kleiner, erkennbar sanierungsbedürftiges Preisniveau, keine Angabe zu Lift. Dient als untere Marktreferenz und zeigt, dass 87,40 m² in saniertem Zustand nicht in dieser Größenordnung zu erwarten sind.
Auf dem Portal ansehen → Aktuelles Inserat auf einem österreichischen Immobilienportal, Bezirksliste 7. BezirkDie Quelle liefert 35 andere Preise, diesen aber nicht. Das Objekt ist dort nicht mehr zu finden, das Angebot wurde also zurückgezogen oder verkauft. Maßgeblich ist die archivierte Kopie vom Tag der Analyse.
240.000 €
57 m² · 4.202 €/m²
Marktniveau
Diese Zahlen beschreiben den Markt als Ganzes, nicht ein einzelnes Objekt. Sie ordnen dieses Objekt ein und gehen in die Bewertung nicht als Vergleichsobjekt ein.
Preisniveau Eigentumswohnungen 7. Bezirk Neubau, Q1 2026: rund 8.200 € je m² (Premiumsegment Wiens)
8.200 € / m²
Marktstatistik für den gesamten Bezirk, kein Einzelobjekt. Beschreibt das Angebotsniveau über alle Zustandsklassen und dient hier ausschließlich zur Herleitung des Basiswerts von 7.600 € je m² nach Abzug des Angebotsabschlags.
Quelle: Marktbericht zu Wiener Bezirkspreisen, Stand Q1 2026, herausgebende Stelle des Berichts · Q5
Eigentumswohnungen Wien gesamt 2025: 5.512 € je m² im Durchschnitt, durchschnittlicher Kaufpreis 316.157 €, Basis amtliches Grundbuch
5.512 € / m²
Marktstatistik über alle 23 Bezirke und alle Zustandsklassen, kein Einzelobjekt. Zeigt, wie weit der 7. Bezirk über dem Wiener Mittel liegt, und stützt die Höhe des Basiswerts gegen den Vorwurf, er sei zu hoch angesetzt.
Quelle: Auswertung tatsächlicher Kaufverträge aus dem amtlichen Grundbuch, Jahresmarktbericht 2025 · Q6
Belegregister: 40 geprüfte Quellen
Jede konsultierte Quelle trägt ihre eigene Nummer. Die Vergleichsobjekte oben verweisen mit ihrer Q-Nummer hierher, damit Sie jede Angabe selbst nachprüfen können.
- Q14-Zimmer-Altbauwohnung, 93,74 m², 4. Liftstock, 1070 Wien nahe Mariahilfer StraßeVergleichsobjekt
- Q23-Zimmer-Wohnung, 78,95 m² gewichtete Nutzfläche, 3. Liftstock, Balkon, Fernwärme, 1070 WienVergleichsobjekt
- Q3Erstbezug, 80,09 m², 2 Zimmer, Balkon innenhofseitig, Fußbodenheizung, Lift, Begegnungszone NeubaugasseVergleichsobjekt
- Q4Altbauwohnung, 57,12 m², 2 Zimmer, Balkon und Terrasse, Burggasse, 1070 WienVergleichsobjekt
- Q5Preisniveau Eigentumswohnungen 7. Bezirk Neubau, Q1 2026: rund 8.200 € je m² (Premiumsegment Wiens)Vergleichsobjekt
- Q6Eigentumswohnungen Wien gesamt 2025: 5.512 € je m² im Durchschnitt, durchschnittlicher Kaufpreis 316.157 €, Basis amtliches GrundbuchVergleichsobjekt
- Q7U2xU3 Neubaugasse - Wiener LinienQuelle
- Q8Thermisch-energetische Sanierung - Förderungsantrag - Stadt WienQuelle
- Q9401 Eigentumswohnungen im Bezirk 1070 Wien / Neubau - immosuchmaschine.at - Aug. 2026Marktdaten
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- Q1931 Altbauwohnungen zu mieten im Bezirk 1070 Wien / Neubau - immosuchmaschine.at - Jul. 2026Marktdaten
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- Q21Immobilienpreise Wien 07. Bezirk - Neubau - Haus, Wohnung und GrundstückMarktdaten
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- Q27Sanierungsbonus 2026: Förderung für Fenstertausch & SanierungMarktdaten
- Q28Förderungen für den Fenstertausch in Österreich 2026Marktdaten
- Q29Sanierungsbonus 2026 in Österreich - gestoppt!Marktdaten
- Q30Fenstertausch Förderung 2026: Sanierungsbonus für Einzelbauteilsanierung -Marktdaten
- Q31Wohnen fördern - Förderungen, Ansuchen und Darlehen - Stadt WienMarktdaten
- Q32THEWOSAN - Zielsetzung - Wohnfonds WienMarktdaten
- Q33Altbausanierung Förderung Wien 2026 | Alle Zuschüsse & TippsMarktdaten
- Q34Zinshaussanierung Wien: Kosten, Förderungen & Ablauf 2026Marktdaten
- Q35Wohnbauförderung Wien 2026: Zuschüsse & Darlehen | OPTIFINMarktdaten
- Q36Neubaugasse stationMarktdaten
- Q37U-Bahnstation - Neubaugasse – City ABCMarktdaten
- Q38U-Bahn-Station Neubaugasse – WikipediaMarktdaten
- Q39Volkstheater stationMarktdaten
- Q40Wien Neubaugasse (U3): metro timetable | departure & arrivalMarktdaten
Kaufen ja, aber nur mit geregelter Sonderumlage und geklärter Anteilsfrage
EmpfehlungDer faire Marktwert liegt bei 700.112 €. Bieten Sie mit 560.000 € an und gehen Sie nicht über 630.101 €, das ist Ihre Obergrenze; die beiden Sonderumlagenraten von je 6.364 € gehören ausdrücklich zulasten der Verkäuferin in den Vertrag. Unterschreiben Sie nicht, bevor Wohnungseigentumsvertrag und Nutzwertgutachten die Zusammenlegung von Top 14 und Top 15 belegen.
Startgebot 560.000 €, Obergrenze 630.101 €
Rechnen Sie offen mit der belegten Fläche: 630.101 € auf 87,40 m² sind 7.209 € je m². Über diese Zahl gehen Sie nicht, auch nicht, wenn die Verkäuferseite auf 94 m² beharrt. Die Differenz zwischen 94 und 87,40 m² ist bei 7.448 € je m² allein 49.157 € an Kaufpreisvorstellung.
Sonderumlage schriftlich zuordnen
Verlangen Sie eine Klausel, dass die Verkäuferin die am 31.03.2027 und 30.09.2027 fälligen Raten von je 6.364 € trägt, oder ziehen Sie 12.728 € vom Kaufpreis ab. Ohne Klausel zahlen Sie, weil die Vorschreibung den zahlt, der zum Fälligkeitszeitpunkt Eigentümer ist.
Anteilsfrage vor der Unterschrift klären
Der Plan spricht von der Zusammenlegung der vormaligen Top 14 und Top 15, der Grundbuchauszug zeigt nur 148/10.000 zu W 14 und weiterhin 68 Objekte. Lassen Sie sich vom Vertragserrichter schriftlich bestätigen, dass der Kaufgegenstand die gesamte genutzte Wohnung von 87,40 m² deckt. Das ist der einzige Punkt in diesem Dossier, der einen Kauf ganz verhindern könnte.
Treuhandabwicklung und Lastenfreistellung
Am Anteil ist ein Pfandrecht mit Höchstbetrag 380.000 € einverleibt. Kaufpreis nur auf ein Treuhandkonto, Freigabe erst gegen Restschuldbestätigung und Löschungserklärung der Bank. Lassen Sie zusätzlich eine Rangordnung für die beabsichtigte Veräußerung eintragen, die laut Auszug derzeit fehlt.
Folgekosten realistisch ansetzen
Neben dem Kaufpreis von 630.101 € kommen rund 63.955 € Kaufnebenkosten und rund 33.978 € Sanierungsmitte, darin die 12.728 € Sonderumlage. Gesamt 728.034 €. Laufend: Vorschreibung 524,00 € im Monat, plus voraussichtlich rund 44 € bei Anhebung der Rücklage auf den gesetzlichen Mindestbeitrag.
Vor Ort gezielt prüfen
Kellerabteil Nr. 14 auf Feuchte, Salzausblühungen und Geruch kontrollieren, straßenseitige Fenster auf Dichtigkeit und Zustand, Hoffenster und Balkonbrüstung auf Schäden, und den Innenhof zur Tageszeit beobachten, um die Nutzung durch die Nachbarliegenschaft einzuschätzen. Ziehen Sie für die Zusammenlegung und die Elektrik einen Bausachverständigen bei.
Ihre Argumente
- 1Die belegte Wohnnutzfläche beträgt 87,40 m² nach § 17 Abs 2 WEG 2002, nicht 94 m²; Balkon mit 6,80 m² und Kellerabteil mit 4,20 m² sind laut Plan ausdrücklich nicht Teil der Wohnnutzfläche.
- 2Der Energieausweis vom 12.06.2019 weist 78,4 kWh/m²a und damit Klasse C aus; Klasse B ist im Ausweis ausdrücklich nur die Prognose nach der Sanierung und noch nicht erreicht.
- 3Auf Top 14 entfallen 12.728 € an der beschlossenen Sonderumlage, fällig 2027, und die Rücklage sinkt nach der Entnahme von 620.000 € auf 21.200 €, das sind rund 312 € je Objekt.
- 4Die Rücklagenzuführung lag 2025 bei 0,62 € je m² und Monat, der gesetzliche Mindestbeitrag beträgt seit 01.01.2026 1,12 € je m²; eine Anhebung der Vorschreibung ist absehbar.
- 5Im Hof ist seit 1954 eine Dienstbarkeit des Gehens und Fahrens zugunsten der Nachbarliegenschaft einverleibt; sie bindet mich als Erwerber ohne meine Zustimmung und mindert die Qualität der hofseitigen Freifläche.
- 6Vergleichbare Altbauwohnungen im Bezirk werden mit 5.331 € je m² angeboten; das Niveau von 10.703 bis 12.474 € je m² erreichen nur Erstbezugsobjekte mit neuer Hülle, nicht ein Haus mit ungedämmter Fassade und Bauphase 2027.
Renovierung & Vermietung
Renovierungsbedarf
Σ 26.228 € – 41.728 €
Vermietungs-Potenzial
Nachhaltig erzielbare Kaltmiete rund 1.350 € im Monat für 87,40 m² in saniertem Zustand mit Balkon und Lift, das sind 15,45 € je m². Bezogen auf den Marktwert von 700.112 € ergibt das eine Bruttorendite von 2,3 Prozent, die Jahresmiete beträgt 16.200 €. Das ist für diese Lage typisch und als Anlage schwach; getragen wird der Preis von Eigennutzern, nicht von der Rendite. Achtung: Bei Vermietung ist wegen des Baujahrs 1897 der Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes zu prüfen. Dann gilt der Richtwertmietzins, und die frei am Markt erzielbaren 1.350 € liegen mit hoher Wahrscheinlichkeit über der zulässigen Grenze. Rechnen Sie für eine rechtssichere Kalkulation mit dem Wert aus mietrecht.maxKaltmieteMonat, nicht mit der Marktmiete.
Mietpreis-Check · was ist zulässig, was ist üblich
Für Mieter und Vermieter: die zulässige Obergrenze, der marktübliche Wert und die realistische Untergrenze der Kaltmiete. So verhandeln beide Seiten mit klaren Zahlen.
950 €marktüblich
1.350 €zulässige Obergrenze
1.100 €
pro Monat, netto Kaltmiete
Die marktübliche Miete liegt über der gesetzlich zulässigen Obergrenze.
RechtsrahmenBaujahr 1897, damit Baubewilligung weit vor dem 8. Mai 1945: Für eine Vermietung ist der Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes zu prüfen, der bei Altbauten dieser Bauperiode im Kern gilt, auch bei Wohnungseigentum. In diesem Fall gilt nicht der freie Mietzins, sondern der Richtwertmietzins nach dem Richtwertgesetz. Der amtliche Richtwert für das Bundesland Wien beträgt 6,74 € je m², Stichtag 01.04.2026, verlautbart vom Statistikamt gemäß § 5 Richtwertgesetz; nächste Anpassung 01.04.2027. Dieser Wert ist ein Basiswert ohne Lage-, Ausstattungs- und Befristungszu- und -abschläge und keine Marktmiete. Auf 87,40 m² ergibt der reine Richtwert 589,08 € im Monat; die tatsächlich zulässige Miete liegt wegen Zu- und Abschlägen darüber, der angesetzte Wert von 1.100 € ist das mittlere plausible Szenario und ausdrücklich eine Annahme.
- · Als Erwerber treten Sie nach § 1120 ABGB in einen laufenden Mietvertrag ein; im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes ist dieser Eintritt nach § 2 MRG zwingend, der Vertrag bleibt mit allen Klauseln bestehen. Diese Wohnung ist derzeit eigengenutzt, prüfen Sie den Zustand vor Übergabe dennoch schriftlich.
- · Eine Miete unter Marktniveau ist ein Wertabschlag, wenn sie nicht anhebbar ist. Im Vollanwendungsbereich gelten Mietzinsgrenzen, außerhalb ist der Mietzins frei vereinbar und wird meist wertgesichert angepasst.
- · Bei einer Befristung ist der Mietzins um 25 Prozent zu vermindern; die gesetzliche Mindestdauer beträgt bei Wohnungen drei Jahre.
- · Übliche Kaution sind zwei bis drei Bruttomieten; sie ist gewinnbringend zu veranlagen und samt Zinsen zurückzuzahlen. Bei einem Kauf tritt der Erwerber in die Kaution ein.
- · Für Mieter wichtig: Eine überhöhte Hauptmiete kann im Vollanwendungsbereich innerhalb von drei Jahren rückgefordert werden. Nach Ablauf dieser Frist ist auch ein an sich berechtigter Anspruch verloren.
- · Umlagefähig sind die Betriebskosten nach dem Katalog des Mietrechtsgesetzes. Die Rücklagenzuführung von 650,31 € im Jahr, die in der Abrechnung 2025 enthalten ist, gehört ausdrücklich nicht dazu und bleibt beim Eigentümer.
- · Verbindlich entscheidet über die zulässige Miethöhe die Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten der Stadt Wien, MA 50, sonst das zuständige Bezirksgericht. Die genaue Zulässigkeit ist im Einzelfall zu prüfen, dies ist Orientierung und keine Rechtsberatung.
Orientierung, keine Rechtsberatung. Die genaue Zulässigkeit im Einzelfall prüft eine Mietervereinigung, ein Anwalt oder die Schlichtungsstelle.
3 Förderprogramme passen zu diesem Objekt, mit Höhe und Voraussetzung
Diese aktuellen Programme passen zu Objekt und geplanter Sanierung. Wichtig: Förderungen müssen meist VOR Beginn der Maßnahme beantragt werden.
Thermische Sanierung der Gebäudehülle von Wohnhäusern, also genau die hofseitige Fassaden- und Fenstersanierung, die am 14.03.2026 beschlossen wurde. Antragsteller ist die Eigentümergemeinschaft, vertreten durch die Verwaltung, nicht der einzelne Käufer.
HöheObjektförderung für die Liegenschaft, Höhe abhängig von Maßnahmenumfang und erreichter thermischer Qualität; eine Zusage kann die Sonderumlage von 860.000 € spürbar senken
Voraussetzung: Antrag vor Beginn der Maßnahme, Erfüllung der technischen Mindestanforderungen, Kombination mit Sockel- oder Totalsanierung nicht möglich. Fragen Sie die Verwaltung schriftlich, ob ein Förderantrag gestellt wurde.
Zum Programm →Maßnahmen in der einzelnen Wohnung, etwa Erneuerung der Elektroinstallation, Sanitär- und Heizungsanlagen sowie Wohnungszusammenlegung
HöheInvestitionszuschuss als Anteil der anerkannten Kosten, Größenordnung rund 20 Prozent
Voraussetzung: Antrag vor Beginn der Arbeiten, förderbare Maßnahmen nach den Richtlinien der Wohnbauförderung, Nachweis der Kosten. Für dieses Objekt vor allem bei der Elektro-Nachrüstung relevant.
Zum Programm →Aktuell nur noch der Kesseltausch. Für dieses Objekt ohne Nutzen, weil seit 2011 Fernwärme installiert ist. Der Fenstertausch ist im Bundesprogramm seit 02.02.2026 gestoppt.
HöheFür den Fenstertausch derzeit kein Zuschuss; der Bund hat für 2027 eine Neuauflage mit eigenem Budget für thermische Sanierung angekündigt
Voraussetzung: Antrag grundsätzlich vor Beginn der Maßnahme. Wenn Sie einen straßenseitigen Fenstertausch planen und nicht dringend brauchen, kann Warten auf die angekündigte Neuauflage 2027 sinnvoll sein.
Angaben ohne Gewähr, Programme und Konditionen ändern sich. Verbindlich ist die jeweilige offizielle Programmseite.
Scan-my-Home-Bericht · KI-gestützte Indikation, kein beeidetes Verkehrswertgutachten · Bewertung konservativ inkl. 10 % Sicherheitsabschlag · Zins-/Marktdaten Stand 2026-07 · Version 663
Wert heute neu einschätzen lassen
Objektdaten, Grundriss und Lage bleiben, wie sie sind. Wir recherchieren nur die Markteinschätzung neu, mit aktuellen Vergleichsobjekten, und legen einen eigenen, verknüpften Bericht mit dem heutigen Stand an. Kostet 3,00 € mit Umsatzsteuer.