Dies ist der öffentliche Beispiel-Bericht. Er zeigt, wie ein Bericht aussieht, ist aber kein echter Kundenbericht.
Komplett-Einschätzung · Bank-Niveau
Generalsanierte Gründerzeit-Wohnung mit Balkon zum Innenhof, Neubaugasse 68, Top 14
Neubaugasse 68, 1070 Wien · Top 14 · Wien · Österreich
700.112 €
630.101 €
Was Sie hier haben
Die Komplett-Einschätzung zu diesem Objekt: Ihre Unterlagen sind gelesen und gegen das Inserat gehalten.
- 10 Kapitel, jedes einzeln abrufbar
- Verlässlichkeit der Einschätzung: mittel
- 14 Warnsignale, davon 5 schwer, und 7 Chancen
- 14 Unterlagen einzeln bewertet, 6 Belastungsproben gerechnet
- Prüfnummer A82E30E8-08CD-489C-B4A7-1CC2D0211D56 ✓
Tiefer geht es nicht
Beleihungswert, Ertragswert und die Belastungsproben stehen im Reiter Bank-Analyse, die Frageliste für den Termin im Fragenkatalog dort. Eine tiefere Prüfung gibt es bei Scan my Home nicht.
Was Sie jetzt tun können
Bauliche Veränderungen im Bestand
Als einzelne Wohnung im Wohnungseigentum bietet das Objekt kaum Entwicklungsspielraum. Die beiden großen Hebel eines Gründerzeithauses sind hier schon gezogen: Der Dachboden wurde 2023 an einen Bauträger verkauft und wird auf dessen Kosten ausgebaut, die Wohnungszusammenlegung ist 2018 erfolgt. Was bleibt, ist eine Optimierung im Inneren, kein Entwicklungsprojekt.
Potenziale:
Teilung von Zimmer 1 zur Drei-Schlafzimmer-Wohnungaus Foto/Dokument
Zimmer 1 hat laut Raumbuch 19,80 m² bei 4,50 auf 4,40 m. Eine Trennwand ergibt zwei Räume von je rund 9,9 m², was die Wohnung für Familien nutzbar macht und den erzielbaren Preis je m² hebt. Voraussetzung ist eine eigene Fensterachse je Teilraum, das ist am Bestand zu prüfen. Keine zusätzliche Nutzfläche, aber ein anderer Käuferkreis.
Balkonvergrößerung im Zug der Fassadensanierung+4 m²Markteinschätzung
Solange 2027 hofseitig ein Gerüst steht, ist eine Vergrößerung oder Ergänzung der Freifläche technisch am günstigsten. Erforderlich sind ein Beschluss der Eigentümergemeinschaft, eine baubehördliche Bewilligung wegen der Schutzzone und eine statische Prüfung; die Dienstbarkeit des Gehens und Fahrens im Hof ist dabei zu beachten. Indikativ, ohne Kostenkalkulation.
Abstellraum als Nebenraum aktivierenaus Foto/Dokument
Der Abstellraum mit 4,80 m² lässt sich zum Hauswirtschaftsraum aufwerten und entlastet das Bad. Das schafft keine Fläche, hebt aber die Nutzungsqualität in einem Segment, in dem Stauraum knapp ist.
Vor baulichen Änderungen klären
Indikative Einschätzung aus Objekt- und Lagedaten. Ob ein Eingriff zulässig ist, entscheiden Einreichplan, Statik und die Eigentümergemeinschaft, nicht dieser Bericht.
Energie & Klimarisiko
Energieklasse (geschätzt)
C
Mittlerer Energiebedarf
Mittel bis hoch. Der Energieausweis vom 12.06.2019 weist HWB 78,4 kWh/m²a aus, das liegt in Klasse C, also im Bereich 51 bis 100. Ursache sind die belegten Bauteilwerte: Außenwand ungedämmt mit U 1,32 W/m²K und Fenster mit 1,40 W/m²K. Positiv wirken die oberste Geschoßdecke mit 0,22 W/m²K und die Fernwärme. Nach der hofseitigen Sanierung prognostiziert der Ausweis rund 46 kWh/m²a und damit Klasse B, das ist eine Prognose und ersetzt keinen neuen Ausweis.
Heizkosten (Schätzung)
Schätzung: ca. 1.300 bis 1.900 € pro Jahr für Heizung und Warmwasser. Grundlage ist der Heizwärmebedarf von 78,4 kWh/m²a auf 87,40 m², also rund 6.850 kWh, bewertet mit den derzeitigen Fernwärmetarifen samt Grund- und Messpreis. Nach der Sanierung sind rund 800 bis 1.200 € pro Jahr plausibel. Beides ist eine Schätzung und kein abgerechneter Verbrauch.
Sanierungspflicht
In Österreich gibt es keine bundesweite Zwangssanierung nach Energieklasse, und an Klasse C hängt für dieses Objekt keine gebäudescharfe Sanierungspflicht. Anforderungen an die thermische Qualität entstehen erst bei größeren Renovierungen und ergeben sich dann aus der OIB-Richtlinie 6 und der Bauordnung für Wien; genau dieser Fall tritt mit der beschlossenen Fassaden- und Fenstersanierung 2027 ein, weshalb die Gemeinschaft die Vorgaben dort einhalten muss. Ein Heizungstausch steht nicht an, weil seit 2011 Fernwärme installiert ist, und eine bundesweite Austauschpflicht für bestehende Heizsysteme ist nicht in Kraft. Die konkrete Einordnung ist im Einzelfall mit der Baubehörde zu prüfen.
Klimarisiken der Lage
Hochwasser und Starkregenaus Foto/Dokument
Innerstädtische Lage weit von der Donau, ein Flusshochwasserrisiko ist unwahrscheinlich. Relevanter ist Starkregen mit Rückstau in Hof und Keller, zumal die Feuchtigkeitsursache im Kellerbereich seit März 2026 ungeklärt ist und 2025 der Kellerabgang für 7.300 € instandgesetzt wurde. Prüfen Sie die öffentliche Naturgefahrenkarte HORA für die Adresse; in der Lage-Karte dieses Dossiers lassen sich die amtlichen Ebenen über das Symbol oben rechts direkt am Objekt einblenden. Kein amtlicher Zonenbefund liegt hier vor.
Sommerliche ÜberhitzungMarkteinschätzung
Wohnung im 4. Stock eines 5- bis 6-geschoßigen Gründerzeithauses, darüber der im Ausbau befindliche Dachraum. Die massive Ziegelaußenwand mit hoher Speichermasse und die Raumhöhe von 3,18 m dämpfen die Aufheizung, die ungedämmte Hülle und fehlender außenliegender Sonnenschutz wirken dagegen. Der hofseitige Balkon erlaubt Nachtlüftung. Einschätzung: mittleres Risiko, mit außenliegendem Sonnenschutz gut beherrschbar.
Sturm und Hagelaus Foto/Dokument
Übliches innerstädtisches Risiko. Die Gebäude- und Haftpflichtversicherung der Liegenschaft ist laut Abrechnung 2025 mit 34.600 € Gesamtkosten dotiert, Anteil Top 14 512,08 €. Prüfen Sie beim Verwalter Deckungsumfang und Selbstbehalt, insbesondere für Sturmschäden an Fenstern und Balkon während der Gerüstphase 2027.
RadonRechtsregel
Die amtliche Einstufung weist die Gemeinde Wien als kein Radonvorsorgegebiet und kein Radonschutzgebiet aus. Maßnahmen oder Messungen sind daraus nicht abzuleiten, und Sie brauchen dafür kein Geld einzuplanen.
Sinnvolle energetische Maßnahmen
- Straßenseitige Kastenfenster instand setzen oder mit Innenflügeltausch thermisch verbessern, Schutzzonenvorgaben beachten: spürbarer Effekt bei U 1,40 W/m²K im Bestand
- Kellerdeckendämmung durch die Gemeinschaft prüfen: U 0,94 W/m²K ist der zweitschwächste Bauteil nach der Außenwand
- Hydraulischen Abgleich und Thermostatventile nach Abschluss der Fassadensanierung, damit der geringere Bedarf auch ankommt
- Außenliegender Sonnenschutz hofseitig, am günstigsten während der Gerüstphase 2027
- Für die Gemeinschaft: Förderantrag für die thermische Sanierung bei der Wiener Wohnbauförderung prüfen, das kann die Sonderumlage senken
Maßgeblich ist der amtliche Energieausweis. Hier liegt er vor, ausgestellt am 12.06.2019 und gültig bis 12.06.2029, er ist aber ein Gebäude-Ausweis für das gesamte Haus und nicht objektbezogen; die Wohnungssanierung von 2018 ist darin nicht abgebildet. Die Angaben zu Energiekosten und Klimarisiken sind Orientierung und Schätzung, keine Messung.
Scan-my-Home-Bericht · KI-gestützte Indikation, kein beeidetes Verkehrswertgutachten · Bewertung konservativ inkl. 10 % Sicherheitsabschlag · Zins-/Marktdaten Stand 2026-07 · Version 663
Wert heute neu einschätzen lassen
Objektdaten, Grundriss und Lage bleiben, wie sie sind. Wir recherchieren nur die Markteinschätzung neu, mit aktuellen Vergleichsobjekten, und legen einen eigenen, verknüpften Bericht mit dem heutigen Stand an. Kostet 3,00 € mit Umsatzsteuer.