Wissen · Betrug
Anklage wegen Grunderwerbsteuer nach Immobiliendeal in Wien
04.09.2026 · Betrug · AT · Quelle: Die Presse, abgerufen am 07.09.2026
Die WKStA hat gegen einen Wiener Immobilienunternehmer und eine Mitarbeiterin Anklage wegen Abgabenhinterziehung erhoben. Bei einem Deal von 2015 über fünf Wohnliegenschaften sei ein Kaufpreis von 7,27 Millionen Euro ausgewiesen worden, zuvor seien 25 Millionen vereinbart gewesen. Die Behörde beziffert die mutmaßliche Verkürzung mit 620.000 Euro; es gilt die Unschuldsvermutung.
Was das für Sie heißt
Käufer sollten prüfen, ob der im Vertrag genannte Kaufpreis der tatsächlichen Vereinbarung entspricht, da die Grunderwerbsteuer daran anknüpft. Abweichungen können Nachforderungen und Strafverfahren auslösen.
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