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Länder

Jedes Land hat seine eigene Falle.

In Wien ist es die überhöhte Altbaumiete, in Portugal der Preisanstieg, in Polen die Belegung. Wir prüfen je Land gegen die dortigen Ämter.

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Die Länder im Überblick

Österreich

Die größte vermeidbare Geldverschwendung ist nicht der Kaufpreis, sondern die Miete: Zehntausende Altbau-Mietverträge liegen über der gesetzlich zulässigen Grenze, und fast niemand rechnet nach.

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Deutschland

Der Angebotspreis im Inserat ist eine Verhandlungsposition, keine Wertaussage. Wer den erzielbaren Preis nicht kennt, zahlt den geforderten.

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Schweiz

Es gibt praktisch keine freien Wohnungen mehr. Bei jedem Mieterwechsel wird neu und höher angesetzt. Wer nicht fristgerecht prüft, zahlt den Aufschlag jahrelang mit.

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Frankreich

Die Energieklasse entscheidet hier darüber, ob eine Wohnung überhaupt noch vermietet werden darf. Wer ein Objekt mit schlechter Klasse kauft, kauft ein Vermietungsverbot mit Datum.

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Niederlande

Es gibt strukturell zu wenig Wohnungen. Bei den meisten Käufen wird über dem Angebotspreis geboten. Wer ihn für den Marktwert hält, verrechnet sich systematisch.

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Italien

Ob ein Gebäude legal gebaut und im Kataster korrekt eingetragen ist, steht hier nicht fest. Davon hängt die Gültigkeit des Kaufvertrags ab, und die Finanzierung.

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Spanien

Zur Marktmiete gehen häufiger als im EU-Schnitt über 40 Prozent des Einkommens fürs Wohnen weg. Beim Kauf treiben zweistellige Preissteigerungen die Lücke weiter auf.

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Belgien

Hier zahlt man zweimal: erst die höchsten einmaligen Kaufnebenkosten Westeuropas und danach die Pflichtsanierung, weil ein großer Teil des Bestands energetisch schlecht dasteht.

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Vereinigtes Königreich

Eine Einigung ist hier keine Bindung. Bis zum Vertragsaustausch kann jede Seite grundlos und kostenlos aussteigen. Ein Viertel bis ein Drittel aller Verkäufe scheitert daran.

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Irland

Der teuerste Mangel steht in keinem Inserat: ein Anbau ohne Genehmigung. Er macht das Haus schwer verkäuflich und schwer beleihbar. Die Sieben-Jahre-Regel heilt ihn nicht.

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Polen

Wohnraum ist knapp und eng. Wer kauft, kauft oft in einem Bestand, dessen Zustand und Belegung sich aus dem Inserat nicht ablesen lassen.

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Portugal

Die Preise steigen schneller als in jedem anderen EU-Land. Wer sich am Vorjahr orientiert, verrechnet sich. Wer auf den Boom setzt, zahlt den Aufschlag mit.

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Tschechien

Was eine Immobilie belastet, steht in Tschechien im Kataster und nicht im Inserat. Pfandrecht, Dienstbarkeit und Exekutionsvermerk gehen mit dem Objekt auf den Käufer über.

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Slowenien

Was eine Wohnung in Slowenien wirklich gekostet hat, ist öffentlich. Wer nicht nachsieht, verhandelt als Einziger im Blindflug gegen jemanden, der es weiss.

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Auch ohne eigene Seite

In diesen 19 Ländern bekommen Sie den Bericht heute schon.

Die amtlichen Stellen sind angebunden, die Prüfung läuft. Was hier noch fehlt, ist die ausführliche Seite zu Landesrecht und Kaufnebenkosten. Geben Sie einfach die Adresse ein.

BulgarienDänemarkEstlandIslandLettlandLiechtensteinLuxemburgFinnlandGriechenlandKroatienLitauenMaltaNorwegenRumänienSchwedenSerbienSlowakeiUngarnZypern
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Gilt in jedem EU-Land

Die Energieklasse ist keine Fußnote mehr.

Die überarbeitete EU-Gebäuderichtlinie ist bis zum 29. Mai 2026 in nationales Recht umzusetzen. Der durchschnittliche Primärenergieverbrauch von Wohngebäuden muss bis 2030 um 16 Prozent und bis 2035 um 20 bis 22 Prozent sinken. Mindestens 55 Prozent der Einsparung müssen aus den schlechtesten Gebäuden kommen. Wer heute ein Objekt mit schwacher Energieklasse kauft, kauft eine absehbare Sanierungspflicht mit.

Quelle: Europäische Kommission, Richtlinie (EU) 2024/1275

Zu einigen Ländern steht hier bisher nur, was sich aus den amtlichen Quellen sicher sagen lässt. Landesrecht, Kaufnebenkosten und Mietrecht kommen dazu, sobald sie belegt sind. Eine erfundene Prozentzahl zu Nebenkosten wäre in diesem Zusammenhang kein Schönheitsfehler, sondern ein Haftungsfall.

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In wenigen Minuten haben Sie einen vollständigen, vorsichtig gerechneten Bericht als PDF. Kein Termin, kein Papierkram.

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