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Was Sie in Österreich prüfen sollten, bevor Sie unterschreiben.
Die größte vermeidbare Geldverschwendung ist nicht der Kaufpreis, sondern die Miete: Zehntausende Altbau-Mietverträge liegen über der gesetzlich zulässigen Grenze, und fast niemand rechnet nach.
Das kostet in Österreich am meisten Geld
168 Millionen Euro haben Mieterinnen und Mieter in Österreich allein 2025 zu viel gezahlt, weil ihre Miete über der gesetzlichen Grenze lag.
Kaufnebenkosten
9 bis 11 %
vom Kaufpreis, zusätzlich zum Preis im Inserat.
- Grunderwerbsteuer3,5 %
- Grundbuch-Eintragung Eigentum1,1 %
- Grundbuch-Eintragung Pfandrecht1,2 %
- Vertragserrichtung Anwalt oder Notar1 bis 3 % plus USt
- Maklerprovision, ab 48.448,52 €3 % plus USt
Quelle: oesterreich.gv.at und Bundesministerium für Finanzen, 2026. Beim Kauf zahlen Käufer und Verkäufer je bis zu 3 Prozent Provision, das Bestellerprinzip gilt hier nicht. Nur bei der Wohnungsmiete zahlt seit 1. Juli 2023, wer den Makler beauftragt.
Die Falle für Mieter
Wer zu viel zahlte, bekam im Schnitt 6.700 Euro zurück; insgesamt kamen so 1,34 Millionen Euro für rund 200 erledigte Verfahren zusammen. Viele Betroffene leiten trotz Verdachts kein Verfahren ein, aus Sorge, der befristete Vertrag werde nicht verlängert. Deshalb zählt, was schon vor der Unterschrift feststeht.
Quelle: Arbeiterkammer, „Zwei Jahre Altbau-Mietencheck“, 25.02.2026
Energie und Sanierungspflicht
Der Energieausweis muss schon in der Anzeige mit Heizwärmebedarf beworben, vor Vertragsabschluss vorgelegt und danach ausgehändigt werden. Ein Verstoß kostet bis zu 1.450 Euro Strafe, auch den Makler. Eine bundesweite Sanierungspflicht gibt es nicht, das regeln die neun Landesbauordnungen.
Quelle: Energieausweis-Vorlage-Gesetz 2012, § 9
Gültigkeit des Energieausweises: 10 Jahre
Worauf in Österreich besonders zu achten ist
Auf den Richtwert werden Zuschläge von 50 bis 200 Prozent aufgeschlagen, ohne dass sie begründet werden müssen. Befristete Verträge kosten trotz des gesetzlich vorgeschriebenen Abschlags von 25 Prozent im Schnitt 160 Euro im Monat mehr als unbefristete. In Wien summiert sich das auf über 115 Millionen Euro im Jahr.
Amtliche Karten in Österreich
8 Kartenthemen liegen direkt über Ihrem Objekt.
Nicht als Durchschnitt für den Bezirk, sondern an genau Ihrer Adresse, mit Legende und sichtbarer Quelle. Jede Ebene lässt sich einzeln zuschalten.
Selbst nachprüfen
Die amtlichen Stellen in Österreich.
Diese Stellen sind nach Kategorie geordnet: Eigentum und Lasten, Energie, Naturgefahren und mehr. Im Bericht zu Ihrem Objekt stehen die zuständigen Stellen namentlich, mit Abrufdatum und Link. Eine Zahl, die man nicht nachprüfen kann, ist keine Zahl, sondern eine Behauptung.
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Was das in Österreich kostet
168 Mio. €
haben Mieterinnen und Mieter in Österreich allein 2025 zu viel gezahlt, weil ihre Miete über der gesetzlichen Grenze lag.
Quelle: Arbeiterkammer, berichtet vom ORF Wien am 23.06.2026
6.700 €
bekam ein Haushalt im Schnitt zurück, dessen Altbau-Miete zu hoch angesetzt war. Insgesamt kamen so 1,34 Millionen Euro zurück, jedes Mal erst nach dem Einzug und über ein Verfahren.
Quelle: AK-Bilanz „Zwei Jahre Altbau-Mietencheck“ vom 25.02.2026
Diese Zahlen entstehen nach der Unterschrift. Der Bericht rechnet vorher.
Der Markt in Österreich
Rund 91.000 Immobilientransaktionen mit einem Volumen von 35,58 Milliarden Euro, davon 14,28 Milliarden im Wohnsegment.
Ein echter Bericht aus diesem Land
Sehen Sie, was die Prüfung bei einem echten Inserat in Österreich gefunden hat, jede Zahl mit ihrer Quelle.
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