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Thema

Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf

Die Nebenkosten entscheiden mit darüber, ob eine Finanzierung aufgeht, denn sie sind in der Regel nicht beleihbar und müssen aus Eigenkapital kommen.

Die Posten, die feststehen

Ein Teil der Nebenkosten ist gesetzlich festgelegt oder folgt einem amtlichen Tarif. Über diesen Teil lässt sich nicht verhandeln, er lässt sich nur genau berechnen. Dazu gehören je nach Land die Steuer auf den Erwerb, die Eintragung im Register und die Gebühr der beurkundenden Stelle.

Die Posten, über die verhandelt wird

Der andere Teil ist frei vereinbart, allen voran die Vergütung des Vermittlers. Wer sie trägt und in welchem Verhältnis, ist in mehreren Ländern in den letzten Jahren geändert worden.

Die Vergütung des Vermittlers

Sie ist der größte verhandelbare Posten. Mehrere Länder haben in den letzten Jahren festgelegt, dass sie zu teilen ist oder dass sie zahlt, wer den Vermittler beauftragt hat. Wer den Vertrag vor der Besichtigung liest, weiß, welche Fassung für ihn gilt.

Die Kosten der Finanzierung

Schätzkosten, Bereitstellungszinsen und die Eintragung der Sicherheit gehören zum Kauf, tauchen aber in keiner Nebenkostenübersicht des Vermittlers auf. Sie gehören trotzdem in die Rechnung, bevor eine Zusage gegeben wird.

Warum die regionale Ebene zählt

Mehrere Länder überlassen den Steuersatz der Region. Derselbe Kaufpreis kostet dann in zwei Regionen unterschiedlich viel Steuer, und der Unterschied ist groß genug, um eine Finanzierung zu kippen.

Was gern vergessen wird

Neben den vier großen Posten fallen regelmäßig an: die Kosten für die Löschung alter Eintragungen des Verkäufers, die Gebühr für die Eintragung der Finanzierung und, bei Wohnungen, die anteilige Zuführung zur Rücklage.

Die Rechtslage in Deutschland

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf die Gegenleistung, in der Regel den Kaufpreis (§§ 8, 9 GrEStG). Mitverkauftes Inventar lässt sich abgrenzen und senkt die Bemessungsgrundlage.

Die einzelnen Posten

Grunderwerbsteuer (gesetzlich fest): Der ursprüngliche Bundessatz betrug 3,5 Prozent. Seit 2006 darf jedes Bundesland seinen eigenen Satz festlegen. Nur Bayern hält bis heute unverändert an diesen 3,5 Prozent fest; Sachsen, das den Ausgangssatz ebenfalls lange trug, hat ihn zum 1. Januar 2023 auf 5,5 Prozent angehoben. Die Spanne reicht damit von 3,5 Prozent (Bayern) bis 6,5 Prozent (Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Schleswig-Holstein). Der Satz hängt also allein daran, wo das Objekt liegt, und ändert sich per Landesgesetz, teils mitten im Jahr. Notar und Grundbuchamt (amtlicher Tarif): Die Kosten ergeben sich zwingend aus dem Geschäftswert nach der Tabelle B des GNotKG, zusammen typisch 1,5 bis 2 Prozent. § 125 GNotKG erklärt Vereinbarungen über die Höhe der Kosten für unwirksam: Notarkosten sind nicht verhandelbar, und ein Notar, der Rabatt gibt, handelt rechtswidrig. Wer beim Notar zu sparen versucht, sucht am falschen Posten. Maklerprovision (gesetzlich gedeckelt): Beim Kauf einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses durch einen Verbraucher gilt der Halbteilungsgrundsatz: Wer den Maklervertrag geschlossen hat, muss mindestens die Hälfte der Provision selbst tragen, mehr als die Hälfte darf nicht auf den Käufer abgewälzt werden. Die Provisionshöhe selbst ist frei, ihre VERTEILUNG nicht. Ein Verstoß macht die Provisionsvereinbarung nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs insgesamt nichtig, die gezahlte Provision ist dann in voller Höhe zurückzufordern.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Verkauf eines Grundstücks ist von der Umsatzsteuer befreit (§ 4 Nr. 9 Buchst. a UStG), weil dafür Grunderwerbsteuer anfällt. Beim Neubau vom Bauträger ist der Preis eine einheitliche Leistung und die Umsatzsteuer im Kaufpreis enthalten, sie erscheint nicht gesondert.

Grundlage: Kaufnebenkosten Deutschland. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-08-17.

Die Rechtslage in Österreich

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf die Gegenleistung, in der Regel den Kaufpreis (§ 4 Abs. 1 GrEStG). Es gibt keinen amtlichen Ersatzwert wie in Italien.

Die einzelnen Posten

Grunderwerbsteuer (gesetzlich fest): Beim Kauf zwischen Fremden 3,5 Prozent der Gegenleistung, bundesweit einheitlich. Der begünstigte Stufentarif nach § 7 Abs. 1 Z 2 GrEStG gilt nur bei Übertragung im Familienverband, nicht beim gewöhnlichen Kauf. Grundbuch-Eintragungsgebühr (gesetzlich fest): 1,1 Prozent für die Eintragung des Eigentumsrechts. Wer die Wohnung finanziert, zahlt zusätzlich 1,2 Prozent für die Eintragung des Pfandrechts (TP 9 lit. b Z 4 GGG). Maklerprovision (gesetzlich gedeckelt): Die IMV setzt eine Obergrenze je Auftraggeber: bei einem Kaufpreis über 48.448,51 Euro höchstens 3 Prozent, zwischen 36.336,42 und 48.448,51 Euro pauschal höchstens 1.453,46 Euro, darunter höchstens 4 Prozent. Jeweils netto, dazu 20 Prozent Umsatzsteuer, also höchstens 3,6 Prozent brutto. Wer mehr verlangt, verlangt zu viel. Das Bestellerprinzip gilt seit 01.07.2023 NUR bei der Miete, beim Kauf zahlen üblicherweise beide Seiten. Vertragserrichtung und Treuhand (frei vereinbar): Rechtsanwalt oder Notar errichtet den Kaufvertrag und führt die Treuhandschaft. Das Honorar ist frei vereinbar; markttypisch sind 1 bis 3 Prozent zuzüglich 20 Prozent Umsatzsteuer. Es gibt keine gesetzliche Obergrenze, wohl aber Tarifwerke als Vergleichsmaßstab.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Verkauf eines Grundstücks ist grundsätzlich umsatzsteuerfrei (§ 6 Abs. 1 Z 9 lit. a UStG 1994). Der Verkäufer kann zur Steuerpflicht optieren (§ 6 Abs. 2 UStG), was praktisch nur zwischen Unternehmern vorkommt. Beim Kauf einer Wohnung von privat fällt also keine Umsatzsteuer an, dafür Grunderwerbsteuer.

Grundlage: Kaufnebenkosten Österreich. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-26.

Die Rechtslage in der Schweiz

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis. Die Kosten sind kantonal geregelt und unterscheiden sich stärker als in jedem anderen Land dieser Liste.

Die einzelnen Posten

Handänderungssteuer (gesetzlich fest): Die Steuer ist kantonal, die Spanne reicht von null bis rund 3,3 Prozent. Die Kantone Zürich, Zug, Aargau, Glarus, Schaffhausen, Schwyz, Tessin und Uri erheben KEINE Handänderungssteuer und verlangen nur eine geringe Gebühr. In Zürich ist sie seit 1.1.2005 abgeschafft. Eine Schweizer Durchschnittszahl führt deshalb in die Irre. Notariat und Grundbuch (amtlicher Tarif): Die öffentliche Beurkundung ist Pflicht, der Tarif ist kantonal festgelegt und nicht verhandelbar. Zusammen mit der Grundbuchgebühr typisch 0,2 bis 1 Prozent, je Kanton verschieden. In Kantonen mit Amtsnotariat rechnet der Staat ab, in anderen ein freiberuflicher Notar. Maklerlohn (gesetzlich gedeckelt): Der Maklerlohn ist frei vereinbar, aber nicht unbegrenzt: Ist bei der Vermittlung eines Grundstückkaufs ein unverhältnismäßig hoher Mäklerlohn vereinbart, kann der Richter ihn auf Antrag des Schuldners auf einen angemessenen Betrag herabsetzen (Art. 417 OR). Das Bundesgericht hat bis zu 3 Prozent im Raum Zürich wiederholt als üblich bezeichnet und im Einzelfall bei einem Kaufpreis von 2,8 Millionen Franken auch 3,75 Prozent nicht als übermäßig eingestuft. Es gibt also keine feste Grenze, aber eine gerichtlich durchsetzbare.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Verkauf einer Liegenschaft ist von der Mehrwertsteuer ausgenommen (Art. 21 Abs. 2 Ziff. 20 MWSTG). Eine Option zur Versteuerung ist möglich, bei Wohnliegenschaften für private Nutzung aber ausgeschlossen.

Grundlage: Kaufnebenkosten Schweiz. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-08-17.

Die Rechtslage in 30 weiteren Ländern

Zu diesem Thema liegt auch für diese Länder die Rechtsgrundlage vor, jeweils mit Norm und Prüfdatum. Klappen Sie Ihr Land auf.

Belgien

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis oder den höheren Verkehrswert. Die Sätze sind regional, nicht national.

Die einzelnen Posten

Registratierechten (Verkooprecht) (gesetzlich fest): Flandern: 2 Prozent für die einzige eigene Wohnung zur Selbstnutzung, sonst 12 Prozent. Seit dem 01.01.2026 ist die Bedingung verschärft, der Käufer muss mindestens ein Jahr ununterbrochen selbst dort seinen Hauptwohnsitz haben. Wallonien: 12,5 Prozent, ermäßigt 3 Prozent für die eigene und einzige Wohnung. Brüssel: 12,5 Prozent ohne ermäßigten Satz, dafür ein abattement auf einen Teil der Bemessungsgrundlage. Brüssel ist damit 2026 die teuerste Region. Notariskosten (amtlicher Tarif): Das Honorar folgt einem gesetzlich festgelegten degressiven Tarif nach Kaufpreisstufen, es ist nicht verhandelbar. Dazu kommen aktenbezogene Auslagen. Zusammen typisch 1 bis 2 Prozent, bei kleinen Kaufpreisen anteilig mehr. Makelaarsloon (frei vereinbar): Frei vereinbar, markttypisch 3 Prozent zuzüglich 21 Prozent Umsatzsteuer, und getragen wird die Provision üblicherweise vom Verkäufer. Für den Käufer entsteht daraus in der Regel kein eigener Posten.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Bestand: keine Umsatzsteuer, dafür registratierechten. Neubau vom Bauträger: 21 Prozent Umsatzsteuer auf den Gebäudeanteil, registratierechten nur auf den Grundanteil. Bei Abriss und Neubau gilt in bestimmten Fällen ein ermäßigter Satz von 6 Prozent.

Grundlage: Kaufnebenkosten Belgien. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-26.

Bulgarien

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis oder die höhere steuerliche Bewertung. Der größte Posten ist die kommunale Grunderwerbsteuer, deren Satz die jeweilige Gemeinde festlegt.

Die einzelnen Posten

Grunderwerbsteuer (gesetzlich fest): Die Grunderwerbsteuer setzt die jeweilige Gemeinde fest, im gesetzlichen Rahmen von 0,1 bis 3 Prozent. In den großen Städten Sofia, Plovdiv, Varna und Burgas sind es 3 Prozent, bemessen am Kaufpreis oder der höheren steuerlichen Bewertung. Gezahlt vom Käufer. Notar (amtlicher Tarif): Der Notar beurkundet den Kauf. Die Gebühr folgt einem degressiven amtlichen Tarif von rund 0,1 bis 1,5 Prozent, gedeckelt bei rund 3.000 Euro, zuzüglich 20 Prozent Umsatzsteuer. Grundbuch-Eintragung (gesetzlich fest): Für die Eintragung ins Grundbuch (Imoten registar) fällt eine Gebühr von 0,1 Prozent des Kaufpreises an, landesweit einheitlich. Maklerprovision (frei vereinbar): Zwei bis drei Prozent je Seite, frei vereinbar. Käufer und Verkäufer zahlen häufig je eine Provision an ihren eigenen Makler.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Kauf einer Bestandswohnung von privat ist umsatzsteuerfrei; hier greift die kommunale Grunderwerbsteuer. Beim Neubau vom Bauträger fällt Umsatzsteuer zum Normalsatz von 20 Prozent an.

Grundlage: Kaufnebenkosten Bulgarien. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-28.

Dänemark

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis. Eine klassische Grunderwerbsteuer gibt es nicht; an ihre Stelle tritt die Registrierungsabgabe für die Eintragung ins Grundbuch. Die Nebenkosten des Käufers sind dadurch niedrig.

Die einzelnen Posten

Registrierungsabgabe (gesetzlich fest): Dänemark erhebt keine klassische Grunderwerbsteuer. Für die Eintragung des Eigentums ins Grundbuch fällt die Registrierungsabgabe an: ein fester Teil von 1.850 Kronen plus 0,6 Prozent des Kaufpreises. Sie trägt der Käufer, sofern nichts anderes vereinbart ist. Wird die Immobilie mit einer Hypothek finanziert, kommt eine gesonderte Registrierungsabgabe für das Pfandrecht hinzu. Anwalt oder Käuferberater (frei vereinbar): In Dänemark gibt es keinen Notar. Der Käufer lässt den Kaufvertrag üblicherweise von einem Anwalt (advokat) oder einem Käuferberater prüfen. Das Honorar ist frei vereinbar, markttypisch rund 10.000 Kronen pauschal. Maklerprovision (frei vereinbar): Zwei bis vier Prozent, frei vereinbar. Üblicherweise beauftragt und zahlt der Verkäufer den Makler (ejendomsmægler), für den Käufer fällt dann nichts an.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Kauf einer Bestandswohnung von privat ist umsatzsteuerfrei. Beim Neubau vom Bauträger und beim Kauf von Baugrundstücken fällt Umsatzsteuer zum Normalsatz von 25 Prozent an; einen ermäßigten Satz kennt Dänemark nicht.

Grundlage: Kaufnebenkosten Dänemark. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-28.

Estland

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis. Eine Grunderwerbsteuer gibt es nicht; der Käufer zahlt nur die Notar- und die Staatsgebühr, die nach dem Wert gestaffelt sind.

Die einzelnen Posten

Grunderwerbsteuer (gesetzlich fest): Es fällt KEINE Grunderwerbsteuer an. Estland kennt keine Erwerbsteuer auf Immobilienkäufe und ist damit eines der günstigsten Länder der EU für den Kauf. Der Käufer trägt nur die Notar- und die Staatsgebühr. Notar (amtlicher Tarif): Der Kaufvertrag muss notariell beurkundet werden. Die Gebühr folgt einem staatlich festgelegten Staffeltarif nach dem Transaktionswert, markttypisch 300 bis 1.200 Euro. Käufer und Verkäufer teilen sie häufig. Staatliche Grundbuchgebühr (gesetzlich fest): Für die Eintragung des Eigentumsübergangs ins Grundbuch fällt eine nach dem Wert gestaffelte Staatsgebühr (riigilõiv) an, markttypisch rund 100 bis 300 Euro. Ein fester, gestaffelter Betrag, kein Prozentsatz. Maklerprovision (frei vereinbar): Zwei bis vier Prozent, frei vereinbar und optional. Wer den Makler beauftragt, trägt die Provision; in Estland läuft ein Teil der Käufe auch ganz ohne Makler.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Kauf einer Bestandswohnung von privat ist umsatzsteuerfrei; eine Grunderwerbsteuer fällt ebenfalls nicht an. Beim Neubau vom Bauträger fällt Umsatzsteuer zum Normalsatz von 24 Prozent an.

Grundlage: Kaufnebenkosten Estland. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-28.

Finnland

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis. Der Steuersatz hängt von der Eigentumsform ab: Anteile an einer Wohnungsgesellschaft oder eine Immobilie mit Grundstück.

Die einzelnen Posten

Grunderwerbsteuer (gesetzlich fest): Der Satz hängt von der Eigentumsform ab: 1,5 Prozent beim Kauf von Anteilen an einer Wohnungsgesellschaft (asunto-osakeyhtiö), das ist die häufigste Wohnform in Finnland, und 3 Prozent beim Kauf einer Immobilie mit Grundstück oder eines Einzelhauses. Gezahlt vom Käufer. Die frühere Befreiung für Erstkäufer wurde 2024 abgeschafft. Eintragung und Kaufbestätigung (gesetzlich fest): Beim Kauf einer Immobilie mit Grundstück muss ein öffentlicher Kaufzeuge (kaupanvahvistaja) den Kauf bestätigen, Gebühr rund 120 Euro, dazu die Eintragung des Eigentums (lainhuuto) beim Landvermessungsamt. Beim Kauf von Wohnungsanteilen genügt die Eintragung ins Wohnungsaktienregister. Feste Beträge, gemessen am Kaufpreis gering. Maklerprovision (frei vereinbar): Drei bis vier Prozent inklusive Umsatzsteuer, frei vereinbar. Üblicherweise beauftragt und zahlt der Verkäufer den Makler, für den Käufer fällt dann nichts an.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Kauf einer Bestandswohnung oder eines Hauses von privat ist umsatzsteuerfrei; hier greift die Grunderwerbsteuer. Beim Neubau ist die Umsatzsteuer auf die Baukosten bereits im Preis enthalten; der Normalsatz beträgt 25,5 Prozent.

Grundlage: Kaufnebenkosten Finnland. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-28.

Frankreich

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis. Was in Frankreich umgangssprachlich frais de notaire heißt, sind zu über 80 Prozent Steuern und nicht das Honorar des Notars. Diese Verwechslung führt zu falschen Erwartungen.

Die einzelnen Posten

Droits de mutation à titre onéreux (DMTO) (gesetzlich fest): Zusammengesetzt aus dem Satz des département, dem kommunalen Anteil von 1,20 Prozent und einer Erhebungsgebühr auf den Departementsanteil. Der Regelsatz des département von 4,50 Prozent ergibt zusammen 5,80 Prozent. Seit 2025 dürfen die départements auf 5,00 Prozent erhöhen, was zusammen rund 6,32 Prozent ergibt; mittlerweile haben rund drei Viertel der départements davon Gebrauch gemacht (73 von rund 96 laut den Conseils départementaux, Stand Juli 2026), Beschlüsse nach dem 15.04.2025 wirken erst ab dem 01.01.2026. Émoluments du notaire (amtlicher Tarif): Das Honorar folgt einem gesetzlich festgelegten degressiven Tarif: 3,870 Prozent bis 6.500 Euro, 1,596 Prozent bis 17.000 Euro, 1,064 Prozent bis 60.000 Euro und 0,799 Prozent darüber, jeweils netto. Über dem Betrag von 100.000 Euro darf der Notar einen Nachlass von bis zu 20 Prozent gewähren, sonst ist der Tarif zwingend. Effektiv sind es rund 0,8 bis 1,3 Prozent des Kaufpreises. Honoraires d'agence (frei vereinbar): Beim KAUF ist die Provision frei, markttypisch 3 bis 6 Prozent, und sie muss im Inserat mit dem Hinweis ausgewiesen sein, ob sie im Preis enthalten ist. Achtung auf den Unterschied zur MIETE: dort sind die Kosten des Mieters durch Art. 5 Loi 89-462 und das Décret 2014-890 gedeckelt, je Quadratmeter und Zone. Beim Kauf gibt es diesen Deckel nicht.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Bestand: keine Umsatzsteuer, dafür DMTO (Art. 261 Abs. 5 Nr. 2 CGI). Neubau oder Verkauf innerhalb von fünf Jahren nach Fertigstellung durch einen Unternehmer: 20 Prozent TVA im Preis, dafür reduzierte Erwerbskosten von rund 2 bis 3 Prozent statt 5,80 Prozent. Der Neubau ist bei den Nebenkosten also deutlich günstiger.

Grundlage: Kaufnebenkosten Frankreich. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-26.

Griechenland

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis oder den höheren amtlichen Objektivwert (antikeimeniki axia). Die Nebenkosten sind vergleichsweise hoch.

Die einzelnen Posten

Grunderwerbsteuer (gesetzlich fest): 3,09 Prozent (3 Prozent plus 0,09 Prozent kommunaler Zuschlag) auf den Kaufpreis oder den höheren amtlichen Objektivwert, gezahlt vom Käufer. Beim Neubau vom Bauträger gilt eigentlich Umsatzsteuer von 24 Prozent statt der Grunderwerbsteuer; diese Umsatzsteuer ist jedoch bis 31. Dezember 2026 ausgesetzt, sodass derzeit auch Neubauten die 3,09 Prozent zahlen. Notar und Grundbucheintragung (amtlicher Tarif): Der Notar beurkundet den Kauf, Gebühr rund 0,8 bis 1 Prozent zuzüglich 24 Prozent Umsatzsteuer. Für die Eintragung ins Kataster (Ktimatologio) kommen rund 0,5 Prozent hinzu. Rechtsanwalt (frei vereinbar): Ein Rechtsanwalt prüft Titel und Vertrag. Das Honorar ist verhandelbar, orientiert sich aber an einer Wertstaffel: rund 1 Prozent bis 44.000 Euro, 0,5 Prozent bis 1,4 Millionen, darüber 0,4 Prozent. Früher Pflicht, heute dringend empfohlen. Maklerprovision (frei vereinbar): Rund zwei Prozent zuzüglich 24 Prozent Umsatzsteuer, frei vereinbar. Üblicherweise zahlen beide Seiten je eine Provision an ihren Makler.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Kauf einer Bestandswohnung von privat ist umsatzsteuerfrei; hier greift die Grunderwerbsteuer. Beim Neubau vom Bauträger gilt eigentlich Umsatzsteuer von 24 Prozent, doch diese ist bis 31. Dezember 2026 ausgesetzt, sodass derzeit auch Neubauten der Grunderwerbsteuer von 3,09 Prozent unterliegen.

Grundlage: Kaufnebenkosten Griechenland. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-28.

Irland

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis. Die Stamp Duty läuft in Stufen: Jeder Anteil des Preises wird mit dem Satz seiner Stufe belastet, nicht der ganze Preis mit einem Satz. Beim NEUBAU wird die Stamp Duty vom Nettopreis OHNE die enthaltene VAT von 13,5 Prozent berechnet, der Gesamtpreis ist dafür durch 1,135 zu teilen.

Die einzelnen Posten

Stamp Duty (gesetzlich fest): Wohnimmobilien: 1 Prozent auf den Anteil bis 1 Million Euro, 2 Prozent auf den Anteil bis 1,5 Millionen, 6 Prozent auf alles darüber. Unbebautes Grundstück ohne verbundenen Bauvertrag fällt nicht darunter, sondern trägt den Satz für nicht-wohnliche Liegenschaften von 7,5 Prozent. Solicitor (frei vereinbar): In Irland führt zwingend ein solicitor die Übertragung, ein Notar wie auf dem Kontinent kommt dabei nicht vor. Das Honorar ist frei, üblich ein Prozentsatz des Kaufpreises oder ein Festbetrag, dazu 23 Prozent VAT und die outlays. Der solicitor muss die Kosten vorab schriftlich aufschlüsseln. Searches and Land Registry fee (amtlicher Tarif): Feste Beträge nach Wertstufe für die Eintragung im Land Registry, dazu die Kosten der searches (judgments, planning, bankruptcy). Kein Prozentsatz, in der Summe üblicherweise ein dreistelliger Betrag im Bereich einiger hundert Euro. Structural survey (frei vereinbar): Kein Pflichtposten, aber der wichtigste freiwillige. Weil der Verkäufer bauliche Mängel nicht offenlegen muss, ist der survey die einzige Stelle, an der ein Mangel vor der Unterschrift auffällt. Üblich sind einige hundert Euro. Estate agent fee (frei vereinbar): Trägt der Verkäufer, üblich 1 bis 2,5 Prozent zuzüglich 23 Prozent VAT. Für den Käufer entsteht daraus kein eigener Posten.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Kauf einer Bestandswohnung von privat löst KEINE VAT aus. Nur die erste Lieferung eines Neubaus durch den Bauträger trägt VAT, dort mit dem ermäßigten Satz von 13,5 Prozent, der bereits im Kaufpreis steckt. AUSNAHME MIT UNSICHERHEIT seit Budget 2026 (angekündigt 07.10.2025): Für eine Wohnung in einem Mehrparteienhaus mit mindestens drei Einheiten und gemeinsamem Zugang soll bis 31.12.2030 nur 9 statt 13,5 Prozent gelten. Die Maßnahme hängt an der EU-rechtlichen Voraussetzung einer „social policy“, deren genauer Anwendungsbereich laut Fachkommentaren noch ungeklärt ist, Leitlinien der Revenue stehen aus. Bis zur Klärung ist der volle Satz von 13,5 Prozent der sichere Fall. Die Vermietung von Wohnraum ist zwingend befreit, eine Option zur Steuerpflicht ist für Wohnraum ausgeschlossen (section 97(4) VAT Consolidation Act 2010).

Grundlage: Kaufnebenkosten Irland. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-08-17.

Island

Worauf gerechnet wird

NICHT DER KAUFPREIS, SONDERN DER AMTLICHE SCHÄTZWERT, am 20.08.2026 am Primärtext geklärt: 4. gr. Lög um stimpilgjald nr. 138/2013 stellt zwar im ersten Satz allgemein auf den im gebührenpflichtigen Dokument angegebenen Wert ab, bestimmt aber für ein Dokument über die Eigentumsübertragung einer Immobilie ausdrücklich, dass sich die Steuer nach dem matsverð richtet, wie es bei Entstehen der Gebührenpflicht in der fasteignaskrá eingetragen ist. Spiegelt dieser Wert den Baustand bei Übergabe nicht wider, ist ein Schätzwert zugrunde zu legen, der ihn widerspiegelt. Für den Käufer bedeutet das: Solange der amtliche Schätzwert unter dem Kaufpreis liegt, ist die tatsächliche Belastung niedriger als 0,8 Prozent des Kaufpreises. Ein Rechner, der 0,8 Prozent auf den Kaufpreis legt, nennt insoweit die Obergrenze.

Die einzelnen Posten

Stimpilgjald (Stempelsteuer) (gesetzlich fest): 0,8 Prozent, wenn der Berechtigte eine natürliche Person ist, 1,6 Prozent bei einer juristischen Person. Beim ERSTEN Kauf einer Wohnimmobilie durch eine natürliche Person, die noch nie zuvor eingetragener Eigentümer einer Wohnimmobilie war, halbiert sich die Steuer auf 0,4 Prozent; bei mehreren Käufern nur anteilig, und eingeschränkt, wenn der Ehe- oder Lebenspartner bereits einmal Eigentümer war. Þinglýsingargjald (Eintragungsgebühr) (amtlicher Tarif): 3.800 ISK je Urkunde bei Eintragung auf Papier, 1.500 ISK bei elektronischer Eintragung. Ein fester Betrag, kein Prozentsatz. Sölulaun fasteignasala (Maklerprovision) (frei vereinbar): Keine gesetzliche Provisionshöhe oder Obergrenze. Zwingend ist nur die Schriftform des Maklervertrags vor Tätigkeitsbeginn, mit Aufgaben und Vergütung. Die Kosten trägt, wer dem Makler den Auftrag erteilt hat, meist der Verkäufer, kann aber vertraglich auch der Käufer sein.

Umsatzsteuer beim Erwerb

In dieser Recherche nicht geprüft. Nachzuschlagen: Lög um virðisaukaskatt nr. 50/1988, Behandlung von Wohnimmobilienverkäufen.

Grundlage: Kaufnebenkosten Island. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-08-13.

Italien

Worauf gerechnet wird

Beim Kauf einer Wohnung von einer Privatperson wird auf Antrag NICHT der Kaufpreis besteuert, sondern der valore catastale, das prezzo-valore-Verfahren (Art. 1 comma 497 Legge 266/2005). Der amtliche Wert liegt meist deutlich unter dem Kaufpreis, die Steuer fällt entsprechend niedriger aus. Wer hier mit dem Kaufpreis rechnet, rechnet Italien zu teuer.

Die einzelnen Posten

Imposta di registro (gesetzlich fest): 2 Prozent bei der prima casa, also der Hauptwohnung mit Wohnsitzpflicht in der Gemeinde, sonst 9 Prozent. Beide Sätze gelten auf den valore catastale, wenn das prezzo-valore-Verfahren beantragt wird. Die Steuer beträgt mindestens 1.000 Euro. Imposta ipotecaria e catastale (gesetzlich fest): Beim Kauf von einer Privatperson je 50 Euro als Festbetrag, also 100 Euro zusammen. Fällt Umsatzsteuer an, weil vom Bauträger gekauft wird, sind es je 200 Euro. Diese Posten sind Beträge, keine Prozentsätze, und fallen bei hohen Kaufpreisen praktisch nicht auf. Notaio (frei vereinbar): Die verbindliche Notartarifordnung ist seit 2012 abgeschafft, das Honorar ist frei vereinbar und ein Vergleich mehrerer Angebote lohnt. Markttypisch 1.500 bis 3.000 Euro zuzüglich 22 Prozent Umsatzsteuer. Die Beurkundung selbst bleibt Pflicht. Provvigione (frei vereinbar): Der Vermittler hat Anspruch auf Provision von BEIDEN Parteien, wenn der Abschluss auf seine Vermittlung zurückgeht. Markttypisch 2 bis 4 Prozent je Seite zuzüglich 22 Prozent Umsatzsteuer. Eine gesetzliche Obergrenze gibt es nicht, die örtlichen usi der Handelskammer gelten als Maßstab, wenn nichts vereinbart wurde.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Von privat ist der Kauf umsatzsteuerfrei (Art. 10 Nr. 8-bis DPR 633/1972), dafür fällt imposta di registro an. Vom Bauträger innerhalb von fünf Jahren nach Fertigstellung ist der Kauf umsatzsteuerpflichtig: 4 Prozent bei der prima casa, 10 Prozent sonst, 22 Prozent bei Luxusobjekten der Kategorie A/1, A/8 und A/9. Dann entfällt das prezzo-valore-Verfahren und die Steuer läuft auf den Kaufpreis.

Grundlage: Kaufnebenkosten Italien. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-26.

Kroatien

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis, für die Grunderwerbsteuer auf den Marktwert der Immobilie. Bei einer Bestandsimmobilie fällt Grunderwerbsteuer an, beim Neubau vom Bauträger stattdessen Umsatzsteuer.

Die einzelnen Posten

Grunderwerbsteuer (gesetzlich fest): Drei Prozent vom Marktwert der Immobilie, gezahlt vom Käufer. Der Satz gilt beim Kauf einer Bestandsimmobilie. Achtung: Beim Neubau, den ein umsatzsteuerpflichtiger Bauträger erstmals verkauft, fällt keine Grunderwerbsteuer an, stattdessen 25 Prozent Umsatzsteuer. Notar (amtlicher Tarif): Der Notar beglaubigt die Unterschriften und wirkt an der Grundbucheintragung mit. Die Gebühren folgen dem amtlichen Tarif und liegen gemessen am Kaufpreis bei rund einem Prozent. Rechtsanwalt (frei vereinbar): Rechtsanwalt prüft Grundbuch und Vertrag und begleitet die Abwicklung. Das Honorar ist frei vereinbar, markttypisch rund ein Prozent des Kaufpreises. Bei Auslandskäufern üblich und empfohlen. Maklerprovision (frei vereinbar): Markttypisch drei Prozent zuzüglich Umsatzsteuer, frei vereinbar. Häufig teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision, verbreitet trägt jede Seite den Makler, den sie beauftragt hat.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Kauf einer Bestandswohnung von privat ist umsatzsteuerfrei; hier greift stattdessen die Grunderwerbsteuer von drei Prozent. Beim Neubau, den ein Bauträger erstmals verkauft, fällt statt der Grunderwerbsteuer Umsatzsteuer zum Normalsatz von 25 Prozent an.

Grundlage: Kaufnebenkosten Kroatien. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-27.

Lettland

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis oder den Katasterwert, je nachdem welcher höher ist. Größter Posten ist die staatliche Gebühr bei der Grundbucheintragung.

Die einzelnen Posten

Staatliche Grundbuchgebühr (gesetzlich fest): 1,5 Prozent des Immobilienwerts als staatliche Gebühr (valsts nodeva) bei der Eintragung des Eigentums ins Grundbuch, gezahlt vom Käufer. Das ist praktisch die einzige große Erwerbsabgabe; eine gesonderte Grunderwerbsteuer kennt Lettland nicht. Notar (amtlicher Tarif): Der Notar beurkundet und beglaubigt den Kauf. Die Gebühr liegt bei rund 0,2 bis 0,8 Prozent des Kaufpreises zuzüglich 21 Prozent Umsatzsteuer. Maklerprovision (frei vereinbar): Zwei bis fünf Prozent, frei vereinbar. Wer den Makler beauftragt, trägt die Provision; ein Teil der Käufe läuft auch ohne Makler.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Kauf einer Bestandswohnung von privat ist umsatzsteuerfrei. Beim Neubau vom Bauträger fällt Umsatzsteuer zum Normalsatz von 21 Prozent an.

Grundlage: Kaufnebenkosten Lettland. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-28.

Liechtenstein

Worauf gerechnet wird

Keine Grunderwerbsteuer, deshalb ist die Frage hier nicht die Bemessungsgrundlage einer Erwerbsteuer, sondern die der Grundbuchgebühr: 6 Promille des Erwerbspreises, bei dessen Fehlen des Steuerschätzwertes.

Die einzelnen Posten

Grunderwerbsteuer / Handänderungssteuer (gesetzlich fest): Liechtenstein erhebt KEINE Grunderwerb- oder Handänderungssteuer. Art. 1 SteG zählt abschliessend auf, was das Gesetz erhebt (Vermögens- und Erwerbssteuer, Steuer nach dem Aufwand, Grundstücksgewinnsteuer, Ertragssteuer, Gründungsabgabe, Versicherungsprämienabgabe); eine Erwerbs- oder Handänderungssteuer steht nicht darunter. Eine kursierende Angabe von 6 plus 1 Prozent sind tatsächlich Luxemburgs Sätze, fälschlich auf Liechtenstein übertragen. Grundbuchgebühr (amtlicher Tarif): 6 Promille (0,6 Prozent) des Erwerbspreises, bei dessen Fehlen des Steuerschätzwertes, mindestens jedoch 200 Franken. Bei Erwerb im Zuge von Verlassenschaftsverfahren, Zwangsversteigerungen oder gerichtlichen Entscheidungen pauschal 200 Franken je Eintrag. Wird ein Pfandrecht errichtet, kommen zusätzlich 2 Promille der Pfandsumme dazu, mindestens 100 Franken. Kleinere amtliche Nebengebühren: Beglaubigung einer Unterschrift 10 Franken, Erstellung einer Anmeldung 50 Franken (100 bei umfangreicher Anmeldung). Maklerprovision (frei vereinbar): Liechtenstein hat kein eigenes Maklergesetz und keinen eigenen Mäklervertrag als Vertragstyp im Zivilrecht. Höhe, Aufteilung zwischen Käufer und Verkäufer und Fälligkeit sind reine Vertragssache.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Liechtenstein wendet über den Zollvertrag von 1923 das schweizerische Mehrwertsteuergesetz an. Wie in der Schweiz ist der Verkauf einer Liegenschaft von der Mehrwertsteuer ausgenommen, mit Optionsmöglichkeit ausser bei privat genutzten Wohnliegenschaften. Aus der Zollunion abgeleitet, nicht eigens für Liechtenstein am Primärtext geprüft.

Grundlage: Kaufnebenkosten Liechtenstein. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-08-13.

Litauen

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis. Eine Grunderwerbsteuer gibt es nicht; der Käufer zahlt nur die gestaffelte Notar- und Registergebühr.

Die einzelnen Posten

Grunderwerbsteuer (gesetzlich fest): Es fällt KEINE Grunderwerbsteuer an. Litauen ist eines der wenigen Länder Europas ganz ohne Erwerbsteuer auf den Immobilienkauf. Der Käufer trägt nur die Notar- und die Registergebühr. Notar (amtlicher Tarif): Der Kaufvertrag muss notariell beurkundet werden. Die Gebühr folgt einem amtlichen Staffeltarif von rund 0,33 bis 0,45 Prozent des Werts, mindestens etwa 33 Euro, gedeckelt bei rund 5.000 Euro, zuzüglich 21 Prozent Umsatzsteuer. Käufer und Verkäufer teilen sie häufig. Registergebühr (gesetzlich fest): Für die Eintragung ins Immobilienregister (beim Registrų centras) fällt eine nach dem Wert gestaffelte Gebühr an, markttypisch rund 0,03 bis 0,5 Prozent. Ein gestaffelter Betrag, kein fester Prozentsatz. Maklerprovision (frei vereinbar): Ein bis drei Prozent, frei vereinbar. Üblicherweise trägt sie der Verkäufer, für den Käufer fällt dann nichts an.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Kauf einer Bestandswohnung von privat ist umsatzsteuerfrei; eine Grunderwerbsteuer fällt ebenfalls nicht an. Beim Neubau vom Bauträger fällt Umsatzsteuer zum Normalsatz von 21 Prozent an.

Grundlage: Kaufnebenkosten Litauen. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-28.

Luxemburg

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis. Für den selbst bewohnten Hauptwohnsitz mindert die Steuergutschrift Bëllegen Akt die Registrierungssteuer, bis zu 40.000 Euro je Käufer.

Die einzelnen Posten

Registrierungs- und Übertragungssteuer (droits d'enregistrement et de transcription) (gesetzlich fest): Sieben Prozent des Kaufpreises, landesweit einheitlich: sechs Prozent Registrierung plus ein Prozent Transkription. Für den selbst bewohnten Hauptwohnsitz gibt es die Steuergutschrift Bëllegen Akt von bis zu 40.000 Euro je Käufer, 80.000 für ein gemeinsam veranlagtes Paar, verrechnet gegen diese Steuer; dafür muss die Wohnung mindestens zwei Jahre selbst bewohnt werden. Notarkosten (amtlicher Tarif): Der Notar beurkundet den Kaufvertrag; die Gebühr folgt einem degressiven amtlichen Tarif und liegt bei rund eineinhalb Prozent des Kaufpreises, dazu kommen Auslagen und Umsatzsteuer. Maklerprovision (frei vereinbar): Üblich sind drei Prozent zuzüglich Umsatzsteuer, getragen wird die Provision in Luxemburg üblicherweise vom Verkäufer. Für den Käufer fällt daher in der Regel keine Maklerprovision an. Sie ist frei vereinbar, es gibt keinen gesetzlichen Deckel.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Kauf einer Bestandswohnung von privat ist umsatzsteuerfrei; stattdessen fällt die Registrierungssteuer an. Beim Neubau kann Umsatzsteuer eine Rolle spielen, teils mit dem ermäßigten Satz für den Hauptwohnsitz (TVA logement).

Grundlage: Kaufnebenkosten Luxemburg. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-27.

Malta

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis. Größter Posten ist die Stempelsteuer, für die es aber deutliche Ermäßigungen für Erstkäufer gibt.

Die einzelnen Posten

Stempelsteuer (gesetzlich fest): Fünf Prozent des Kaufpreises, gezahlt vom Käufer, davon ein Prozent bei Unterzeichnung des Kaufversprechens und der Rest bei der finalen Übertragung. Für Erstkäufer sind die ersten 200.000 Euro von der Steuer befreit (Ersparnis bis 10.000 Euro), darüber gelten fünf Prozent. Weitere Ermäßigungen bestehen für Gozo und für Immobilien in ausgewiesenen Altstadtzonen (UCA). Notar (frei vereinbar): In Malta wickelt ein Notar den Kauf ab, führt die Titelrecherche (root of title searches) und lässt die Urkunde eintragen. Das Honorar liegt markttypisch bei rund 1 bis 3 Prozent des Kaufpreises. Maklerprovision (frei vereinbar): Die Maklerprovision, rund fünf Prozent und teils zwischen den Seiten geteilt, trägt üblicherweise der Verkäufer; für den Käufer fällt in der Regel nichts an.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Kauf von Wohnimmobilien ist in Malta umsatzsteuerfrei, bei Bestand wie bei Neubau; stattdessen greift die Stempelsteuer. Der maltesische Normalsatz von 18 Prozent betrifft den Wohnungskauf nicht.

Grundlage: Kaufnebenkosten Malta. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-28.

Niederlande

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis oder den höheren Marktwert (Art. 9 Wet op belastingen van rechtsverkeer).

Die einzelnen Posten

Overdrachtsbelasting (gesetzlich fest): 2 Prozent für eine Wohnung, die der Käufer selbst als Hauptwohnsitz nutzt. Wer die Wohnung NICHT selbst bewohnt, also vermietet oder als Zweitwohnung hält, zahlt seit dem 01.01.2026 8 Prozent; bis Ende 2025 waren es 10,4 Prozent. Gewerbeobjekte bleiben bei 10,4 Prozent. Der Satz hängt also nicht am Objekt, sondern an der Absicht des Käufers. Startersvrijstelling (gesetzlich fest): Käufer zwischen 18 und 35 Jahren, die erstmals eine eigene Wohnung zur Selbstnutzung erwerben, zahlen keine Overdrachtsbelasting, solange der Kaufpreis die jährlich angehobene Grenze nicht übersteigt. Für 2026 liegt diese Grenze bei 555.000 Euro, 2025 waren es 525.000 Euro. Ein Euro darüber und die volle Steuer von 2 Prozent fällt an, nicht nur auf den Überschuss. Notaris (frei vereinbar): Das Notarhonorar ist frei, die Unterschiede zwischen Kanzleien sind erheblich, ein Vergleich lohnt. Typisch 1.000 bis 2.000 Euro für Kaufvertrag und Hypothekenurkunde, dazu die festen Gebühren des Kadaster. Makelaarscourtage (gesetzlich gedeckelt): Die Provision selbst ist frei, üblich 1 bis 2 Prozent, und bezahlt wird sie von der Seite, die den Makler beauftragt hat. Das Gesetz verbietet aber die Doppelvertretung: Wer für den Verkäufer einer Wohnung tätig ist, darf nicht gleichzeitig für den Käufer arbeiten, und ein Verstoß kostet den Provisionsanspruch. Der Käufer zahlt also nur seinen eigenen aankoopmakelaar.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Bestandswohnung: keine Umsatzsteuer, dafür Overdrachtsbelasting (Art. 11 Abs. 1 Buchst. a Wet op de omzetbelasting 1968). Neubau innerhalb von zwei Jahren nach erster Nutzung: 21 Prozent Umsatzsteuer, dann keine Overdrachtsbelasting. Beides zugleich fällt nicht an.

Grundlage: Kaufnebenkosten Niederlande. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-26.

Norwegen

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis, für die Dokumentenabgabe auf den Marktwert. Ob die Abgabe anfällt, hängt entscheidend von der Eigentumsform ab: Selbsteigentum oder Genossenschaftsanteil.

Die einzelnen Posten

Dokumentenabgabe (gesetzlich fest): 2,5 Prozent des Marktwerts bei der Eintragung des Eigentums, gezahlt vom Käufer. WICHTIG: Die Abgabe fällt nur beim Kauf einer Selbsteigentums-Immobilie (selveier) an. Beim Kauf einer Genossenschaftswohnung (borettslag) entfällt sie ganz, weil man Anteile und nicht das Grundstück erwirbt; dort liegen die Nebenkosten bei nur 0,5 bis 1,5 Prozent. Grundbuch-Eintragung (gesetzlich fest): Feste Gebühr von 545 Kronen für die Eintragung der Eigentumsurkunde; wird die Immobilie finanziert, kommen je Hypothek weitere 545 Kronen hinzu. Ein fester Betrag, kein Prozentsatz. Makler oder Anwalt (frei vereinbar): Zwei bis vier Prozent, frei vereinbar. Üblicherweise beauftragt und zahlt der Verkäufer den Makler (eiendomsmegler), für den Käufer fällt dann nichts an. Einen Notar gibt es in Norwegen nicht.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Kauf einer Wohnung von privat ist umsatzsteuerfrei. Wohnimmobilien unterliegen in Norwegen nicht der Umsatzsteuer; der Normalsatz von 25 Prozent betrifft den Kauf nicht. Beim Neubau ist die Umsatzsteuer auf die Baukosten bereits im Preis enthalten.

Grundlage: Kaufnebenkosten Norwegen. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-28.

Polen

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Marktwert, nicht zwingend auf den vereinbarten Preis (Art. 6 Abs. 1 Nr. 1 Ustawa o PCC). Liegt der Preis auffällig unter dem Marktwert, setzt das Finanzamt den Wert fest.

Die einzelnen Posten

Podatek od czynności cywilnoprawnych (PCC) (gesetzlich fest): 2 Prozent beim Kauf auf dem Zweitmarkt, ohne Stufen und ohne Ausnahmen im Satz. Beim Kauf vom Bauträger fällt kein PCC an, dort greift Umsatzsteuer. Seit dem 01.01.2024 gilt zusätzlich ein Satz von 6 Prozent für den Erwerb der sechsten und jeder weiteren Wohnung im selben Gebäude oder auf demselben Grundstück (Art. 7a), gedacht gegen Aufkäufe ganzer Häuser. Befreiung für den ersten Wohnungskauf (gesetzlich fest): Wer erstmals eine Wohnung oder ein Haus auf dem Zweitmarkt kauft, zahlt gar kein PCC. Voraussetzung ist, dass der Käufer nie zuvor Eigentum oder einen Anteil von mehr als 50 Prozent an Wohnraum hatte, und dass die Befreiung im Notariatsakt erklärt wird. Für ein unbebautes Grundstück gilt sie nicht, auch nicht, wenn dort das erste Haus entstehen soll. Das Oberste Verwaltungsgericht hat am 07.04.2026 (III FSK 281/25) entschieden, dass beim gemeinsamen Kauf nicht mehr alles oder nichts gilt, sondern die Befreiung anteilig greifen kann. Taksa notarialna (gesetzlich gedeckelt): Die Verordnung nennt ausdrücklich MAXIMALSÄTZE nach Wertstufen, degressiv. Der Notar darf darunter bleiben, aber nicht darüber gehen. Dazu 23 Prozent Umsatzsteuer auf das Honorar, Kosten für Ausfertigungen je Seite und die Gerichtsgebühren. Verhandeln ist innerhalb der Grenze zulässig. Gerichtsgebühr Grundbuch (gesetzlich fest): Festbeträge, keine Prozentsätze: 200 Złoty für die Eintragung des Eigentums, 200 Złoty für eine Hypothek. Bei üblichen Kaufpreisen ist dieser Posten vernachlässigbar. Prowizja pośrednika (frei vereinbar): Die Provision ist frei vereinbar, markttypisch 2 bis 3 Prozent zuzüglich 23 Prozent Umsatzsteuer, je Seite. Der Maklervertrag bedarf der Schriftform, sonst ist er unwirksam, und das ist der wirksame Schutz des Kunden.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Zweitmarkt von privat: keine Umsatzsteuer, dafür PCC. Vom Bauträger: 8 Prozent Umsatzsteuer für Wohnungen bis 150 Quadratmeter im Programm des sozialen Wohnungsbaus, darüber 23 Prozent auf den übersteigenden Teil (Art. 41 Abs. 12 Ustawa o VAT). Dann kein PCC.

Grundlage: Kaufnebenkosten Polen. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-26.

Portugal

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den höheren Wert aus Kaufpreis und valor patrimonial tributário, dem amtlichen Steuerwert (Art. 12 CIMT).

Die einzelnen Posten

Imposto Municipal sobre as Transmissões (IMT) (gesetzlich fest): Progressiver Stufentarif bis 7,5 Prozent, mit eigenen Stufen für die dauerhaft selbst genutzte Wohnung. Die Stufenbeträge wurden für 2026 um 2 Prozent angehoben; bis 106.346 Euro fällt bei eigener dauerhafter Wohnung kein IMT an. Der IMT Jovem befreit Erstkäufer bis 35 Jahre vollständig bis 330.539 Euro und teilweise bis 660.982 Euro. Imposto do Selo (gesetzlich fest): 0,8 Prozent auf denselben Wert wie der IMT, ohne Stufen und ohne Freibetrag. Der IMT Jovem befreit auch vom Imposto do Selo. Notariat und Registo Predial (amtlicher Tarif): Festbeträge nach Gebührenordnung, nicht prozentual. Für Kaufurkunde und Eintragung zusammen typisch 500 bis 1.200 Euro. Bei hohen Kaufpreisen fällt dieser Posten kaum auf, bei günstigen Objekten sehr wohl. Comissão de mediação (frei vereinbar): Frei vereinbar, markttypisch 5 Prozent zuzüglich 23 Prozent Umsatzsteuer, und getragen wird sie vom Verkäufer. Der Vermittlungsvertrag bedarf der Schriftform und muss die Provision ausweisen.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Verkauf einer Immobilie ist von der Umsatzsteuer befreit (Art. 9 Nr. 30 CIVA), auch beim Bauträger; dort ist die Umsatzsteuer auf die Baukosten im Preis kalkuliert und erscheint nicht gesondert. ACHTUNG: Für die MIETE ist der portugiesische Umsatzsteuerstand in lib/umsatzsteuer.ts bewusst offen, weil ein neues Dekret die Regeln geändert hat. Diese Kaufaussage ist davon nicht betroffen, aber der Mietteil bleibt ungeprüft.

Grundlage: Kaufnebenkosten Portugal. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-26.

Rumänien

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis. Für den Käufer gibt es keine Grunderwerbsteuer; er trägt nur die Notar- und die Grundbuchgebühr.

Die einzelnen Posten

Grunderwerbsteuer (gesetzlich fest): Der Käufer zahlt KEINE Grunderwerbsteuer. Beim Verkauf durch eine Privatperson fällt eine Transfersteuer als Einkommensteuer an, die aber der VERKÄUFER trägt (gestaffelt nach Haltedauer, auf den Wert über einem Freibetrag). Für den Käufer bleiben nur die Notar- und die Grundbuchgebühr. Notar (amtlicher Tarif): Der Notar beurkundet den Kauf. Die Gebühr folgt einem degressiven amtlichen Tarif von rund 0,5 bis 1,5 Prozent zuzüglich Umsatzsteuer und wird üblicherweise vom Käufer getragen. Grundbuch-Eintragung (gesetzlich fest): Für die Eintragung ins Grundbuch (intabulare in cartea funciară) fällt eine Gebühr von 0,15 Prozent des Werts an, mindestens rund 12 Euro. Gezahlt vom Käufer. Maklerprovision (frei vereinbar): Zwei bis drei Prozent je Seite, frei vereinbar. Käufer und Verkäufer zahlen häufig je eine Provision an ihren eigenen Makler.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Kauf einer Bestandswohnung von privat ist umsatzsteuerfrei. Beim Neubau vom Bauträger fällt Umsatzsteuer zum Normalsatz von 21 Prozent an.

Grundlage: Kaufnebenkosten Rumänien. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-28.

Schweden

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den höheren Wert aus Kaufpreis und taxeringsvärde des Vorjahres (8 § Lag om stämpelskatt vid inskrivningsmyndigheter, 1984:404).

Die einzelnen Posten

Stämpelskatt (lagfart) (gesetzlich fest): 1,5 Prozent für natürliche Personen, 4,25 Prozent für juristische Personen. Der Satz hängt also daran, WER kauft, nicht was gekauft wird. Dazu kommt immer eine expeditionsavgift von 825 Kronen. WICHTIG: Beim Kauf einer bostadsrätt, also eines Wohnrechts in einer Wohnungsgenossenschaft, fällt keine stämpelskatt an, und das ist in schwedischen Städten die häufigste Wohnform. Stämpelskatt (pantbrev) (gesetzlich fest): Wer die Wohnung finanziert, zahlt 2 Prozent des neu eingetragenen HYPOTHEKENBETRAGS, nicht des Kaufpreises, dazu 375 Kronen Gebühr je pantbrev. Wie viel das ist, hängt allein an der Höhe des Darlehens. Bestehende pantbrev übernimmt der Käufer kostenfrei, deshalb ist die Frage nach vorhandenen pantbrev vor dem Kauf Geld wert. Mäklararvode (gesetzlich gedeckelt): Die Provision ist frei vereinbar, typisch 1,5 bis 5 Prozent nach Region, und getragen wird sie vom Verkäufer. Der Makler ist gesetzlich zur unparteilichen Vermittlung zwischen beiden Seiten verpflichtet, er ist also kein Vertreter des Verkäufers. Diese Pflicht ist der eigentliche Schutz des Käufers.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Verkauf einer Immobilie ist von der Umsatzsteuer befreit (3 kap. 2 § Mervärdesskattelagen). Beim Neubau ist die Umsatzsteuer auf die Baukosten im Preis kalkuliert und erscheint nicht gesondert.

Grundlage: Kaufnebenkosten Schweden. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-26.

Serbien

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis oder den Marktwert. Entscheidend ist, ob eine Bestandsimmobilie mit Grunderwerbsteuer oder ein Neubau mit Umsatzsteuer gekauft wird; beide zusammen fallen nie an.

Die einzelnen Posten

Grunderwerbsteuer (gesetzlich fest): 2,5 Prozent vom Marktwert beim Kauf einer Bestandsimmobilie. Gesetzlich schuldet der Verkäufer die Steuer, doch in der Praxis überwälzt der Kaufvertrag sie meist auf den Käufer. Beim Neubau vom Bauträger fällt statt der Grunderwerbsteuer Umsatzsteuer an (10 Prozent für Wohnraum), beide zusammen nie. Notar (amtlicher Tarif): Der öffentliche Notar (javni beležnik) beurkundet den Kauf. Die Gebühr folgt einem amtlichen Tarif von rund 0,1 bis 0,5 Prozent des Kaufpreises. Kataster-Eintragung (gesetzlich fest): Für die Eintragung des Eigentums ins Immobilienkataster (beim Republikamt für Geodäsie RGZ) fällt eine gestaffelte Gebühr an, markttypisch rund 5.000 bis 20.000 Dinar (rund 40 bis 170 Euro). Maklerprovision (frei vereinbar): Zwei bis drei Prozent je Seite, frei vereinbar. Käufer und Verkäufer zahlen häufig je eine Provision an ihren eigenen Makler.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Kauf einer Bestandsimmobilie von privat unterliegt der Grunderwerbsteuer, nicht der Umsatzsteuer. Beim Neubau, den ein Bauträger erstmals verkauft, fällt stattdessen Umsatzsteuer an, 10 Prozent für Wohnraum und 20 Prozent für Gewerbe; sie ist meist im Preis enthalten. Grunderwerbsteuer und Umsatzsteuer fallen nie zusammen an.

Grundlage: Kaufnebenkosten Serbien. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-28.

Slowakei

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis. Eine Grunderwerbsteuer gibt es nicht, die Nebenkosten sind niedrig; der größte Posten ist meist der Makler.

Die einzelnen Posten

Grunderwerbsteuer (gesetzlich fest): Es fällt KEINE Grunderwerbsteuer an, weder für den Käufer noch für den Verkäufer. Die Slowakei hat ihre frühere Grunderwerbsteuer zum 1. Januar 2005 abgeschafft und keine neue eingeführt. Der Käufer spart damit den Posten, der in vielen Nachbarländern der größte ist. Kataster-Eintragungsgebühr (gesetzlich fest): Für die Eintragung des neuen Eigentümers ins Kataster fallen 100 Euro an (50 Euro bei elektronischer Einreichung); eine beschleunigte Eintragung binnen 15 Tagen kostet 300 Euro (150 Euro elektronisch). Ein fester Betrag, kein Prozentsatz vom Kaufpreis. Notar und Rechtsanwalt (frei vereinbar): Die Beglaubigung der Unterschrift beim Notar kostet nur wenige Euro; ein voller Notariatsakt folgt einem amtlichen Staffeltarif von rund 0,3 bis 1 Prozent mit Höchstgrenze. Ein Rechtsanwalt für Prüfung und Abwicklung liegt markttypisch bei 500 bis 1.500 Euro und ist bei Auslandskäufern üblich. Maklerprovision (frei vereinbar): Drei bis fünf Prozent, frei vereinbar, meist der größte Einzelposten der Kaufnebenkosten. Wer die Provision trägt, hängt vom Vermittlungsauftrag ab.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Kauf einer Bestandswohnung von privat ist umsatzsteuerfrei; eine Grunderwerbsteuer fällt ebenfalls nicht an. Beim Neubau vom Bauträger ist die Umsatzsteuer zum Normalsatz bereits im Kaufpreis enthalten.

Grundlage: Kaufnebenkosten Slowakei. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-27.

Slowenien

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis, für die Grunderwerbsteuer ersatzweise auf den Marktwert, wenn er deutlich höher liegt. Bei einer Bestandsimmobilie fällt Grunderwerbsteuer an, beim Neubau vom Bauträger stattdessen Umsatzsteuer.

Die einzelnen Posten

Grunderwerbsteuer (gesetzlich fest): Die Grunderwerbsteuer beträgt zwei Prozent. Gesetzlich schuldet sie der VERKÄUFER, nicht der Käufer, deshalb steht für den Käufer null Prozent. Vertraglich lässt sich die Last überwälzen, das ist dann eigens zu vereinbaren. Beim Neubau vom Bauträger entfällt die Grunderwerbsteuer, dort greift stattdessen die Umsatzsteuer. Notar (amtlicher Tarif): Der Notar beglaubigt die für das Grundbuch nötige Erklärung des Verkäufers (zemljiškoknjižno dovolilo). Die Gebühr folgt dem amtlichen Tarif und liegt je nach Wert bei rund 100 bis 500 Euro, gemessen am Kaufpreis also gering. Rechtsanwalt (frei vereinbar): Rechtsanwalt errichtet oder prüft den Kaufvertrag und begleitet die Abwicklung. Das Honorar ist frei vereinbar. Bei Auslandskäufern üblich und empfohlen. Maklerprovision (gesetzlich gedeckelt): Gesetzlich auf höchstens vier Prozent des Kaufpreises gedeckelt, wenn der Preis über 10.000 Euro liegt, und zwar inklusive Umsatzsteuer und für beide Seiten zusammen. In der Praxis ein bis zwei Prozent je Seite. Der Höchstsatz ist für den Käufer durchsetzbar, eine höhere Forderung ist unwirksam.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Kauf einer Bestandswohnung von privat ist umsatzsteuerfrei; hier greift die Grunderwerbsteuer, die gesetzlich der Verkäufer trägt. Beim Neubau, den ein Bauträger erstmals verkauft, fällt statt der Grunderwerbsteuer Umsatzsteuer an, für Wohnraum zum ermäßigten Satz von 9,5 Prozent, sonst zum Normalsatz von 22 Prozent.

Grundlage: Kaufnebenkosten Slowenien. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-27.

Spanien

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den valor de referencia des Katasters, wenn dieser über dem Kaufpreis liegt (Art. 10 TRLITPAJD in der Fassung ab 2022). Der Kaufpreis ist also nur die Untergrenze der Bemessungsgrundlage, nicht automatisch die Basis.

Die einzelnen Posten

Impuesto sobre Transmisiones Patrimoniales (ITP) (gesetzlich fest): Beim Kauf einer Bestandswohnung erhebt die comunidad autónoma den ITP. Der subsidiäre Satz des Staates liegt bei 6 Prozent, die Regionen setzen eigene Sätze fest: 4 Prozent im Baskenland, 6 Prozent in Madrid und Navarra, 8 Prozent in mehreren Regionen, in Valencia seit 1. Juni 2026 gestaffelt 9 Prozent bis 1 Million Euro und 11 Prozent darüber (zuvor pauschal 10 Prozent), 10 bis 11 Prozent gestaffelt in Katalonien. Ohne die Region ist keine Zahl möglich. Notaría (amtlicher Tarif): Das Notarhonorar ist ein staatlich festgesetzter Tarif nach dem Wert der Urkunde, kein freier Preis. Typisch 0,3 bis 0,5 Prozent, dazu ein Betrag je Blatt der Urkunde. Ein Nachlass ist nur in engen Grenzen zulässig. Registro de la Propiedad (amtlicher Tarif): Die Eintragung ins Eigentumsregister folgt ebenfalls einem staatlichen Tarif nach Wertstufen, typisch 0,1 bis 0,25 Prozent. Erst die Eintragung schützt den Käufer gegen Dritte. Comisión inmobiliaria (frei vereinbar): Die Maklerprovision ist frei vereinbar und trägt in Spanien üblicherweise der Verkäufer, markttypisch 3 bis 5 Prozent zuzüglich 21 Prozent Umsatzsteuer. Für den Käufer entsteht daraus meist kein eigener Posten. Es gibt keine gesetzliche Grenze wie in Österreich.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Bestandswohnung von privat: keine Umsatzsteuer, dafür ITP (Art. 20 Uno 22 Ley 37/1992). Neubau vom Bauträger: 10 Prozent IVA (Art. 91 Uno 1 Nr. 7 Ley 37/1992), dazu AJD zwischen 0,5 und 1,5 Prozent je Region. Der Neubau ist damit auf der Steuerseite nicht billiger, nur anders besteuert.

Grundlage: Kaufnebenkosten Spanien. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-26.

Tschechien

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis. Eine Grunderwerbsteuer gibt es seit 2020 nicht mehr, die Nebenkosten sind entsprechend niedrig.

Die einzelnen Posten

Grunderwerbsteuer (gesetzlich fest): Es fällt KEINE Grunderwerbsteuer an. Die frühere Steuer von vier Prozent wurde im September 2020 abgeschafft (Gesetz Nr. 386/2020 Sb.) und ist bis 2026 nicht wieder eingeführt. Der Käufer spart damit den größten Posten, den es in den meisten Nachbarländern gibt. Kataster-Eintragungsgebühr (gesetzlich fest): Für die Eintragung des Eigentums im Kataster (katastr nemovitostí) fällt eine feste Gebühr von 2.000 Kronen an, bei elektronischer Einreichung um zwanzig Prozent ermäßigt. Das ist ein fester Betrag, kein Prozentsatz vom Kaufpreis. Anwalt oder Notar und Treuhand (frei vereinbar): Rechtsanwalt oder Notar errichtet den Kaufvertrag und führt die Treuhand. Das Honorar ist frei vereinbar, markttypisch pauschal rund 20.000 bis 30.000 Kronen, gemessen am Kaufpreis also gering. Maklerprovision (frei vereinbar): Zwei Komma fünf bis fünf Prozent, frei vereinbar. Wer sie trägt, ist regional verschieden: in Prag zahlt sie der Käufer oder beide Seiten teilen, in Brünn üblicherweise der Käufer, sonst oft der Verkäufer.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Kauf einer Bestandswohnung von privat ist umsatzsteuerfrei; stattdessen fällt keine Erwerbsteuer an. Beim Neubau vom Bauträger fällt Umsatzsteuer an, für Wohnraum bis zu einer Größengrenze zum ermäßigten Satz.

Grundlage: Kaufnebenkosten Tschechien. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-27.

Ungarn

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis oder den Marktwert, je nachdem welcher höher ist. Größter Posten ist die Grunderwerbsteuer.

Die einzelnen Posten

Grunderwerbsteuer (gesetzlich fest): Vier Prozent auf den Teil bis eine Milliarde Forint, zwei Prozent auf einen darüber liegenden Teil. Für eine normale Wohnung sind es also glatt vier Prozent, gezahlt vom Käufer. Für den Erstkauf des Hauptwohnsitzes gibt es Ermäßigungen, für Käufer unter 35 Jahren beim ersten Eigenheim unter Bedingungen sogar die volle Befreiung. Rechtsanwalt (frei vereinbar): In Ungarn muss ein Rechtsanwalt (ügyvéd) den Kaufvertrag errichten und gegenzeichnen, das ist gesetzlich vorgeschrieben. Das Honorar ist frei vereinbar, markttypisch 0,5 bis 1,5 Prozent des Kaufpreises. Grundbuch-Eintragung (gesetzlich fest): Für die Eintragung ins Grundbuch (földhivatal) fällt eine feste Gebühr von rund 10.600 Forint je Immobilie an, also rund 28 Euro. Ein fester Betrag, kein Prozentsatz vom Kaufpreis. Maklerprovision (frei vereinbar): Drei bis fünf Prozent zuzüglich Umsatzsteuer, frei vereinbar. Üblicherweise trägt die Provision der Verkäufer, für den Käufer fällt dann nichts an.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Kauf einer Bestandswohnung von privat ist umsatzsteuerfrei; hier greift die Grunderwerbsteuer. Beim Neubau vom Bauträger fällt Umsatzsteuer an, für neue Wohnungen bis zu einer Größengrenze zum befristet ermäßigten Satz von fünf Prozent, sonst zum Normalsatz von 27 Prozent.

Grundlage: Kaufnebenkosten Ungarn. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-28.

Vereinigtes Königreich

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf die chargeable consideration, also den Kaufpreis. Die Steuer läuft in Stufen: jeder Anteil des Preises wird mit dem Satz seiner Stufe belastet, nicht der ganze Preis mit einem Satz.

Die einzelnen Posten

Stamp Duty Land Tax (SDLT) (gesetzlich fest): England und Nordirland: null Prozent bis 125.000 Pfund, 2 Prozent bis 250.000, 5 Prozent bis 925.000, 10 Prozent bis 1,5 Millionen und 12 Prozent darüber. Erstkäufer zahlen null Prozent bis 300.000 Pfund und 5 Prozent bis 500.000; über 500.000 entfällt die Erleichterung vollständig. Auf eine zusätzliche Wohnung kommen 5 Prozentpunkte auf jede Stufe, für Käufer ohne Wohnsitz im Vereinigten Königreich weitere 2 Prozentpunkte. Solicitor or Licensed Conveyancer (frei vereinbar): Das Honorar ist frei, typisch 1.000 bis 2.000 Pfund zuzüglich 20 Prozent Umsatzsteuer und disbursements. Die Kanzlei muss ihre Preise veröffentlichen, ein Vergleich ist deshalb einfach. Land Registry fee (amtlicher Tarif): Fester Betrag nach Wertstufe, bei üblichen Kaufpreisen 135 bis 540 Pfund, ermäßigt bei elektronischer Einreichung. Kein Prozentsatz. Estate agent fee (frei vereinbar): Die Provision trägt der Verkäufer, typisch 1 bis 2 Prozent zuzüglich 20 Prozent Umsatzsteuer. Für den Käufer entsteht daraus kein eigener Posten, wohl aber Kosten für survey und searches.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Wohnimmobilien sind von der Umsatzsteuer befreit (VAT Act 1994, Schedule 9, Group 1). Neubauten von Wohnhäusern sind zero-rated, also mit null Prozent belastet, sodass der Bauträger die Vorsteuer zurückholen kann und im Kaufpreis keine Umsatzsteuer steckt.

Grundlage: Kaufnebenkosten Vereinigtes Königreich. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-26.

Zypern

Worauf gerechnet wird

Gerechnet wird auf den Kaufpreis. Entscheidend ist, ob eine Bestandsimmobilie mit Übertragungsgebühren oder ein Neubau mit Umsatzsteuer gekauft wird. Die frühere Stempelsteuer wurde zum 1. Januar 2026 abgeschafft.

Die einzelnen Posten

Übertragungsgebühren (gesetzlich fest): Beim Kauf einer Bestandsimmobilie fallen gestaffelte Übertragungsgebühren an: 3 Prozent bis 85.000 Euro, 5 Prozent bis 170.000 Euro, 8 Prozent darüber. Darauf gilt ein dauerhafter Rabatt von 50 Prozent, sodass effektiv 1,5, 2,5 und 4 Prozent anfallen, gezahlt vom Käufer. Beim Neubau, auf den Umsatzsteuer erhoben wird, entfallen die Übertragungsgebühren ganz. Rechtsanwalt (frei vereinbar): In Zypern wickelt üblicherweise ein Rechtsanwalt den Kauf ab und prüft im Grundbuch die Belastungen (title search). Das Honorar liegt bei rund 1,2 bis 2 Prozent zuzüglich Umsatzsteuer, markttypisch 3.000 bis 5.000 Euro. Maklerprovision (frei vereinbar): Frei vereinbar, üblicherweise vom Verkäufer getragen; für den Käufer fällt dann nichts an.

Umsatzsteuer beim Erwerb

Der Kauf einer Bestandsimmobilie von privat ist umsatzsteuerfrei; hier greifen die Übertragungsgebühren. Beim Neubau vom Bauträger fällt Umsatzsteuer an, 19 Prozent zum Normalsatz, für die erste selbst bewohnte Hauptwohnung unter Bedingungen ermäßigt auf 5 Prozent. Wo Umsatzsteuer anfällt, entfallen die Übertragungsgebühren.

Grundlage: Kaufnebenkosten Zypern. Zuletzt am Gesetzestext geprüft: 2026-07-28.

Häufige Fragen

Kann ich die Nebenkosten mitfinanzieren?

Die meisten Banken finanzieren nur den Kaufpreis, weil die Nebenkosten keinen beleihbaren Gegenwert schaffen. Sie sind deshalb der Teil, der aus Eigenkapital kommen muss.

Lässt sich die Steuer auf den Erwerb senken?

In engen Grenzen, etwa indem bewegliches Zubehör im Vertrag getrennt ausgewiesen wird, soweit das der Wahrheit entspricht. Ein zu hoch angesetzter Anteil fällt bei einer Prüfung auf und kostet mehr, als er spart.

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